Medizin-Mission
“But you will receive power when the Holy Spirit comes on you; and you will be my witnesses in Jerusalem, and in all Judea and Samaria, and to the ends of the earth.” Acts 1:8Archive for January 28, 2009
Beim Gebet und Dienst des Wortes bleiben
Beim Gebet und Dienst des Wortes bleiben
Apostelgeschichte 6,1-7
Leitvers 6,4 „Wir aber wollen ganz beim Gebet und beim Dienst des Wortes bleiben.
In diesen Tagen aber, als die Zahl der Jünger zunahm, erhob sich ein Murren unter den griechischen Juden in der Gemeinde gegen die hebräischen, weil ihre Witwen übersehen wurden bei der täglichen Versorgung. 2 Da riefen die Zwölf die Menge der Jünger zusammen und sprachen: Es ist nicht recht, dass wir für die Mahlzeiten sorgen und darüber das Wort Gottes vernachlässigen. 3 Darum, ihr lieben Brüder, seht euch um nach sieben Männern in eurer Mitte, die einen guten Ruf haben und voll Heiligen Geistes und Weisheit sind, die wir bestellen wollen zu diesem Dienst. 4 Wir aber wollen ganz beim Gebet und beim Dienst des Wortes bleiben. 5 Und die Rede gefiel der ganzen Menge gut; und sie wählten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und Heiligen Geistes, und Philippus und Prochorus und Nikanor und Timon und Parmenas und Nikolaus, den Judengenossen aus Antiochia. 6 Diese Männer stellten sie vor die Apostel; die beteten und legten die Hände auf sie. 7 Und das Wort Gottes breitete sich aus und die Zahl der Jünger wurde sehr groß in Jerusalem. Es wurden auch viele Priester dem Glauben gehorsam.
In those days when the number of disciples was increasing, the Grecian Jews among them complained against the Hebraic Jews because their widows were being overlooked in the daily distribution of food. 2 So the Twelve gathered all the disciples together and said, It would not be right for us to neglect the ministry of the word of God in order to wait on tables. 3 Brothers, choose seven men from among you who are known to be full of the Spirit and wisdom. We will turn this responsibility over to them 4 and will give our attention to prayer and the ministry of the word. 5 This proposal pleased the whole group. They chose Stephen, a man full of faith and of the Holy Spirit; also Philip, Procorus, Nicanor, Timon, Parmenas, and Nicolas from Antioch, a convert to Judaism. 6 They presented these men to the apostles, who prayed and laid their hands on them. 7 So the word of God spread. The number of disciples in Jerusalem increased rapidly, and a large number of priests became obedient to the faith.
Die Gemeinde wuchs weiter. Sie bestand aus zwei unterschiedlichen Gruppen, nämlich hebräischen Judenchristen und griechisch sprechenden Judenchristen aus der Diaspora. Zwischen beiden Gruppen kam es zu einem Konflikt, da die griechischen Juden sich bei der Verteilung materieller Hilfe benachteiligt fühlten. Das war keineswegs ihre Absicht. Doch den Aposteln wurde klar, dass die Gemeinde zu groß war, als dass sie alle Aufgaben noch selbst wahrnehmen könnten. Sie mussten Prioritäten setzen. Sie entschieden sich, sich auf das Gebet und den Predigtdienst zu konzentrieren und die praktischen Aufgaben an sieben Armenpfleger (=Diakone) zu übertragen. Im Werk Gottes haben wir verschiedene Aufgabe. Aber es gibt immer Prioritäten unter den Aufgaben, obwohl sie alle wichtig sind. Gottes Wort zu Predigen und zu beten ist das Wichtigste. Ohne diesen Dienst kann eine Gemeinde niemals gesund wachsen. Aufgrund des Wortes Gottes und auf das Gebet soll eine Gemeinde fest gebaut werden. Danach kommen praktische verschiedene Dienste, z.B. Opfergabe zu verwalten und Armen zu helfen. Die Apostel hätten auch diese Aufgabe für sich behalten können, um die finanzielle Macht auszuüben. Sie entschieden sich aber, sich auf Gottes Wort und auf das Gebet zu konzentrieren. Sie gaben aber ihr Privileg auf und konzentrierten sich auf das Wort Gottes. So konnte die erste Gemeinde weiter gesund und mächtig wachsen.
Obwohl es sich um praktischen Dienst handelte, waren die geistlichen Anforderungen an die Diakone hoch: sie sollten einen guten Ruf haben und voll Heiligen Geistes und Weisheit sein. Sie murrten nicht, dass sie ohne große Anerkennung viel arbeiten mussten. Unter den sieben Diakonen begegnen uns Stephanus und Philippus noch später in der Apostelgeschichte. Wir erfahren in nächsten Tagen wie vollmächtig sie waren und von dem Heiligen Geist erfüllt dem Werk Gottes dienten. Wir sollen unabhängig davon, welche Aufgabe im Werk Gottes haben, von dem Geist Gottes erfüllt und mit der Kraft des Wortes Gottes und des Gebetes unsere Aufgabe von ganzem Herzen erfüllen. Ohne solchen geistlichen Kampf bleibt unsere Mühe und Arbeit leer und wir werden leicht unter Verlustgefühl leiden. Wir sollen auf jeden Fall unsere Priorität auf dem Wort Gottes und auf das Gebet setzen und mit der Kraft des Wortes Gottes und mit dem Gebet dem Werk Gottes dienen und unsere Aufgabe mit unserem Besten erfüllen.
Ich danke Gott, dass er mich hierdurch ermutigt hat, meine erste Priorität auf das Wort Gottes und auf das Gebet zu setzen und mit der Kraft Gottes dem Werk Gottes zu dienen und Gott zu verherrlichen, anstatt mit meiner eigenen Kraft zu versuchen, gute Leistung zu bringen und von den Menschen anerkannt zu werden. Ich darf hier bekennen, dass ich ohne Gottes Wort und ohne Gebet gar keine guten Früchte bringen kann. Als ich mit meiner menschlichen Treue versuchte, mit den anderen gut zusammenzuarbeiten und von den Menschen anerkannt zu werden, hatte ich keine Freude und keinen Frieden im Herzen und litt unter dem Verlustgefühl, obwohl ich äußerlich mitarbeitete. Ich danke Gott, dass er mir in dieser Zeit hilft, meine ganze Lust am Wort Gottes zu haben und mit der großen Freude Gottes Wort zu studieren und ihm praktisch zu gehorchen. Ich danke Gott, dass er mir sein Wort aus Mk 6,37 als mein Jahresleitwort geschenkt und mir mit diesem Wort hilft, Jesu brennendes Hirtenherz und sein VABS für seine Schafherde zu lernen und fleißig meine 5B2F für die Weltmission zu Jesus zu bringen. Ich bete, dass ich auch in dieser Zeit mit der absoluten Haltung den frühmorgendlichen Gebetskampf führen darf, indem ich jeden Tag täglichesbrot tiefgehend betrachten und beharrliche für das Heil der jungen Menschen und für die Weltmission beten darf. Gott möge auch unsere Vorbereitung auf die ESBK 2009 reichlich segnen und diese Konferenz als einen Meilenstein für die Europa und Weltmission kostbar gebrauchen. Gott möge uns helfen, nicht nur körperlich zu arbeiten, sondern von dem Heiligen Geist erfüllt zu sein und unsere Aufgabe mit der Kraft des Wortes Gottes und mit dem Gebet siegreich zu erfüllen, sodass wir die beste Umgebung für das Werk Gottes dadurch vorbereiten und Gott verherrlichen dürfen.
Ein Wort: Setze geistliche Prioritäten




