Medizin-Mission

“But you will receive power when the Holy Spirit comes on you; and you will be my witnesses in Jerusalem, and in all Judea and Samaria, and to the ends of the earth.” Acts 1:8

EIN SELIGER MENSCH

EIN SELIGER MENSCH

Psalm 1,1-6

Leitvers 1,2

„sondern hat Lust am Gesetz des Herrn und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht.“

I. Der Weg der Gerechten (1-3)

Sehen wir uns Vers 1 an: „Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen.“

1. Der selige Mensch wandelt nicht im Rat der Gottlosen

Gottlose Menschen sind diejenigen, die absichtlich gegen Gott rebellieren und Gott aus ihrem Leben ausgegrenzt haben. Sie fragen weder nach Gott noch nach der höheren Bedeutung ihres Lebens. Gottlose Menschen leben mit dem niedrigen Ziel, alleine ihre egoistischen Begierden zu befriedigen, die Welt zu genießen, Spaß zu haben, bequem zu leben und über andere zu herrschen. Sie sind grundlos hochmütig und gegenüber anderen rücksichtslos.

Der Rat der Gottlosen von heute ist der Pragmatismus, der Humanismus und der Relativismus. Die Lebensphilosophie solcher Menschen besteht darin, aus jeder Situation den größtmöglichen Vorteil für sich zu ziehen. Sie streben danach, gemäß ihrem Gefühl ein bequemes und angenehmes Leben zu führen. In England gab es eine Werbekampagne von Atheisten mit dem Slogan: „Es gibt keinen Gott. Hör auf nachzudenken und genieße dein Leben.“ Auf den ersten Blick sieht der Rat der Gottlosen oft sehr klug und richtig aus, weil er auf menschlicher Weisheit und dem Zeitgeist basiert. Aber diese Menschen ignorieren Gott und leben nur nach ihrem sündigen Begierden. Wer in ihrem Rat wandelt, wird am Ende alles verlieren.

2. Der selige Mensch tritt nicht auf den Weg der Sünder

Sünde bereitet den Menschen kurzfristige Freude und ein schönes Gefühl. Das ist der Grund, warum die Menschen Drogen nehmen oder sich in Kneipen und Discotheken vergnügen. Der Grund, warum viele ihren Partner wechseln und keine feste Bindung eingehen ist, dass sie Lust daran haben. Warum leben einige faul und bequem, sehen stundenlang fern oder surfen die ganze Nacht im Internet? Der Grund ist, dass sie Lust daran haben. Der Mensch ist nicht von Natur aus gut, sondern hat eine gefallene Innerlichkeit. Zu sündigen ist ganz einfach. Dafür braucht man sich gar nicht anzustrengen oder selbst zu verleugnen.

3. Der selige Mensch sitzt nicht, wo die Spötter sitzen

Spötter sind hochmütige Menschen, die sich über Gott und Gottes Leute lustig machen. Spötter sind stolz und vermessen, so dass sie alles geistliche ignorieren und keine Hochachtung vor heiligen Dingen haben. Sie sind sehr überheblich und wollen ein bisschen Spaß auf Kosten der anderen genießen. Sie verletzen andere Menschen und zerstören viele Beziehungen. Über andere zu spotten ist für viele wie ein Sport geworden. Der gerechte Mensch nimmt sich von solchen hochmütigen Menschen in acht, weil er weiß, dass Hochmut vor dem Fall kommt.

4. Ein seliger Mensch hat Lust am Gesetz des Herrn

Lesen wir Vers 2: „Sondern hat Lust am Gesetz des Herrn und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht!“ Mit dem Gesetz des Herrn ist das Wort Gottes in der Bibel gemeint. Der selige Mensch hat Lust am Gesetz des Herrn. Es ist seine höchste Freude, das Wort Gottes zu studieren und bei Tag und Nach darüber nachzudenken. Für ihn ist das Bibelstudium keine lästige Pflicht oder eine gewohnheitsmäßige Veranstaltung, sondern er studiert das Wort Gottes mit wachsender Begeisterung, indem er es auf sich selbst bezieht und eine tiefgehende Stellungnahme dazu schreibt. Gottes Wort gibt ihm immer Erquickung und Stärkung und Zuversicht und lässt ihn für sein Volk und für die ihm anvertrauten Menschen beten. Er steht schon vor Tage auf, um das Tägliche Brot tiefgehend zu betrachten. In der Mittagszeit geht er zum Campus und gibt vielen Htr. die geistliche Speise des Wortes Gottes. Am Abend schläft er nicht vor dem Fernseher ein, sondern macht fleißig BS und betet für seine Htr.

Was passiert, wenn wir unsere ganze Lust an dem Wort Gottes haben? Betrachten wir Vers 3: „Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und seine Blätter verwelken nicht und was er macht, das gerät wohl.“ Kurz gesagt ist die Frucht eines Lebens mit dem Wort Gottes ein gesegnetes und glückliches Leben. Wenn wir Gottes Wort lieben und studieren, wird unser Lebensbaum sehr stabil und fest und fruchtbar wie eine kräftige Eiche werden und dazu viele Früchte hervorbringen.

Es ist für unser Leben am wichtigsten, dass wir unsere Wurzeln in dem lebengebenden Wort Gottes schlagen. In der normalen Zeit mag man keinen Unterschied feststellen. Aber in der Zeit der Krise wird sich erweisen, wer sein Leben nur auf seine eigene Kraft und Vorstellung aufgebaut hat, und wer seine Lebenswurzeln im Wort Gottes geschlagen hat. Unabhängig von der Lage kann er immer Freude und Liebe in seinem Herzen haben. Er kann immer ein fröhliches Lied singen und Gott danken. Er kann viele Früchte des Heiligen Geistes ernten und Gott gefallen.

Alle Menschen wünschen sich, ein gesegnetes Leben zu führen, dass guten Einfluss ausübt und eine Frucht hervorbringt. Aber wie kann man so ein Leben führen? Manche versuchen durch weltlichen Erfolg irgendetwas zu erreichen und im Gedächtnis der Menschen zu bleiben. Aber hier lernen wir, dass das Geheimnis für ein fruchtbringendes Leben der richtige Standort ist. Wenn wir im Wort Gottes leben und gemäß dem Wort Gottes handeln, dann wird unser Leben sehr stabil und fruchtbar werden.

II. Der Weg der Gottlosen (4-6)

Im Gegensatz zum Weg der Gerechten steht der Weg der Gottlosen. Vers 4 sagt: „Aber so sind die Gottlosen nicht, sondern wie Spreu, die der Wind verstreut.“ Das Leben der Gottlosen sieht äußerlich oft sehr interessant und beneidenswert aus. Sie genießen scheinbar viele Dinge in der Welt. Aber in der Tat ist ihr Leben wie Spreu. Spreu ist die leere Hülle eines Weizenkorns, die nach dem Dreschen übrig bleibt und vom Wind weggeweht wird. Das Leben der gottlosen Menschen ist wie solch eine leere Hülle, die vom Wind des Zeitgeistes hierhin und dorthin getrieben wird. Sie können nirgends Wurzeln schlagen und keine Frucht hervorbringen und werden schließlich bedeutungslos verschwinden.

Ich danke Gott, dass er mich durch die Botschaft den Schlüssel für ein seliges Leben gelehrt hat. Ich danke Gott, dass ich große Lust am Wort Gottes haben und viele Früchte des Glaubens hervorbringen darf. In der Tat hatte ich Lust an verschiedenen anderen Dingen. Ich hatte Lust immer etwas neues zu probieren. Ich hatte Lust Fahrrad oder elektrische Geräte zu reparieren. Ich hatte Lust Computer zu lernen und Gitarre zu spielen. Doch ich hatte wenige Lust Gottes Wort zu studieren. Ich dachte, dass ich schon viel über das Wort Gottes kenne. Ich wollte immer etwas neues lernen und von den Menschen als ein cooler Mensch anerkannt werden. Aber dadurch konnte ich weder glücklich werden noch Früchte bringen. Ich war vielmehr von meiner Begierde abhängig und von den verschiedenen Gedanken. Ich danke Gott, dass er mich in diesem neuen Jahr durch sein Wort ermahnt und ermutigt hat, mit dem Problembewusstsein und mit dem klaren Gebetsanliegen zu kämpfen, anstatt mein Leben orientierungslos gemäß dem Zeitgeist nutzlos zu verbringen. Ich danke Gott, dass er mir sein Wort aus Mk 6,37a als mein Jahreswort geschenkt hat, indem er mir den geistlichen Wunsch schenkte, unbedingt Jesu brennendes Hirtenherz und sein Verantwortungsbewusstsein für die Schafherde zu lernen und meine 5B2F für die Weltmission zu bringen. Ich danke Gott, dass ich diesem Wort Jesu von ganzem Herzen gehorchen und das mächtige Wirken Gottes in meinem Leben und im Werk Gottes erfahren darf. Als ich diesem Wort Gottes praktisch gehorchen wollte, gab Gott mir auch große geistliche Lust am Wort Gottes durch das Täglichesbrot, so dass ich mit der Freude am frühen Morgen Gottes Wort betrachten und beten durfte. In der Tat ist Gottes Wort gibt mir die wahre Freude und geistliche Kraft und Vision, während viele andere Dinge der Welt mir die Kopfschmerzen bereitet. Ich bete, dass ich in diesem neuen Jahr mit der großen Lust und Freude Gottes studieren und die Wurzeln meines Leben im Wort Gottes schlagen darf, sodass ich viele Früchte des Lebens zur Ehre Gottes hervorbringen darf. Gott möge auch unsere Vorbereitung auf die ESBK mit seinem Wort reichlich segnen und allen 1000 Teilnehmern helfen, durch diese Konferenz Gottes Wort zu empfangen und jeder eine neue klare Glaubensentscheidung für die Weltmission zu treffen, sodass diese Konferenz ein neuer Anfang für die Europa- und Weltmission sein darf. Gott möge uns helfen, mit den 1000-maligen Gebeten die beste Umgebung dafür vorzubereiten und Gottes mächtiges Wirken durch sein Wort und durch seinen Heiligen Geist zu erfahren. Gott möge mir helfen, in dieser Zeit durch das ELW neue lernwillige Htr. zum Wort Gottes zu gewinnen und 12 Htr. mit dem ZBW zu weiden und Jünger Jesu aufzustellen.

Ein Wort: Habe Lust am Wort Gottes und bringe Früchte des Lebens!

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