Medizin-Mission

“But you will receive power when the Holy Spirit comes on you; and you will be my witnesses in Jerusalem, and in all Judea and Samaria, and to the ends of the earth.” Acts 1:8

Erneuere die erste Liebe

ERNEUERE DIE ERSTE LIEBE

 

Offenbarung 2,1-11

Leitvers 2,4

 

„Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt.“

 

 

I. Erneuere deine erste Liebe (1-7)

 

Lesen wir Vers 1. Hier repräsentieren die sieben Sterne und die sieben goldenen Leuchter sieben Gemeinden in Asien. Sie repräsentieren gleichzeitig alle Gemeinden Gottes. Ein goldener Leuchter ist sehr prachtvoll. Aber wenn ein Leuchter nicht leuchtet, ist er nutzlos. Jesus spricht zu der Gemeinde in Ephesus. Ephesus war berühmt für den Tempel der Diana, unmoralischen Sex, und war auch ein Handelszentrum. Hier geschahen viele teuflische Dinge. Die Stadt war eine Festung des Stans. Paulus diente dort drei Jahre lang dem Werk Gottes. Nun waren vierzig Jahre inmitten der Verfolgung vergangen. Was tat Jesus? Jesus hielt die sieben Gemeinden in seiner rechten Hand. Psalm 8,4 sagt: „Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast.“ Dass Jesus die sieben Gemeinden in seiner rechten Hand hielt offenbart seinen vollkommenen Schutz. In Johannes 10,29-29 sagte Jesus: „Niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der mir sie gegeben hat, ist größer als alles.“ Jesus wandelte auch mitten unter den Leuchtern. Jesus ist Immanuel, unser guter Hirte. Er wandelt mitten unter seinen Schafen. Er weiß, was sie brauchen, und kümmert sich sofort um alle ihre Bedürfnisse.

 

Lesen wir Verse 2-3 und ach Vers 6. Zuallererst lobte Jesus sie für alle ihre guten Werke. Sie arbeiteten sehr hart. Sie waren geduldig. Sie konnten falsche Lehrer erkennen. Sie hielten ihre Doktrin rein. Sie schlossen keinen Kompromiss mit den weltlichen Gedanken. Sie ertrugen alle Bedrängnisse und wurden dennoch nicht müde. Zweitens sollten sie sich an ihre erste Liebe erinnern. Aber Jesus hörte hiermit nicht auf. Lesen wir Vers 4. Die Menschen schauen nur auf die äußere Erscheinung. Aber Gott sieht das innere Herz. Die Gemeinde in Ephesus sah äußerlich gut aus. Aber Jesus sah, dass sie ihre erste Liebe zu Gott und zu den anderen verlassen hatten. Darum ermahnte er sie. Er sagte, dass sie sich daran erinnern sollte, was mit ihnen nicht in Ordnung ist. Sie sollten Buße tun und die ersten Werke tun. Die erste Liebe zu verlassen bedeutet, dass man etwas ohne Liebe zu Gott und zu den anderen tut. Hier ermahnt Jesus jeden von uns und unsere Gemeinde. Es reicht nicht, dass wir gut aussehen, nur hart arbeiten, geduldig sind und an der UBF Lehre festhalten, aber Gott nicht mehr mit unserem ganzen Herzen, ganzer Seele und all unserer Kraft lieben. Ja, es ist viel wichtiger, dass wir das, was wir tun, aus der Liebe zu Gott und zu den anderen tun.

 

Aber was wird passieren, wenn wir nicht Buße tun? Jesus sagt in Vers 5b: „Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte – wenn du nicht Buße tust.“ Dies bedeutet, dass es die Gemeinde in Ephesus wie ein Leuchter ohne Licht sein wird. Was wird denen gegeben werden, die Buße tun? Vers 7b sagt: „Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist.“ Gott wird ihnen das ewige Leben im Reich Gottes geben. Wir werden nicht nur auf Erden fruchtbar sein, sondern werden auch im Paradies das ewige Leben genießen dürfen.

 

II. Sei getreu bis an den Tod (7-12)

 

Sehen wir uns Vers 8 an. Hier zeigt Jesus uns seinen treuen Charakter. Er ist der Erste und der Letzte. Er war Gott treu, sogar bis an den Tod. Was geschah dann? Gott erhöhte ihn. Jesus sprach zu der Gemeinde in Smyrna aufgrund seines eigenen Beispiels. Lesen wir die Verse 9 und 10: „Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut – du bist aber reich  - und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden und sind’s nicht, sondern sind die Synagoge des Satans. Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr versucht werdet, und ihr werdet in Bedrängnis sein zehn Tage. Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.“ Was bedeutet es, bis an den Tod treu zu sein? Erstens bedeutet es, gegenüber einer kleinen Sache treu zu sein. Wenn wir in den kleinen Dingen nicht treu sein können, können wir in größeren Dingen auch nicht treu sein. David war ein Hirtenknabe. Wenn ein wildes Tier kam und eins seiner Schafe wegnahm, rannte er hinter dem Tier her, schlug es auf sein Maul, und nahm sein Schaf aus seinem Maul heraus. Wenn der Bär oder Löwe versuchte, ihn anzugreifen, hielt David ihn fest und schlug ihn mit seiner Faust auf die Nase oder die Augen. Auf diese Weise war er treu, indem er sich um jedes einzelne seiner Schafe kümmerte. Darum vertraute Gott ihm ganz Israel an.

 

Zweitens, wir müssen bis zum Ende treu sein. Polikarp war aus Smyrna. Er litt, aber er kapitulierte nicht. Der Richter gab ihm schließlich noch eine letzte Chance. Wenn er nur sagen würde, dass Caesar sein Herr ist, dann würde er freigelassen werden. Aber Polikarp sagte: „Ich habe meinem Herrn in den vergangenen 86 Jahren gedient, und er hat mich niemals verleugnet. Wie kann ich meinen Herrn verleugnen? Jesus ist mein Herr!“ Darum wurde er verbrannt. Wir müssen treu sein bis zum Ende, sogar bis zum Tod. Bis zum Tod bedeutet auch, dass man weiter kämpfen muss, obwohl es so schwer ist, weiter zu kämpfen. Jakob diente 14 Jahre um Rahel. Aber wir in der UBF müssen Gott fröhlich und freiwillig und mit Bereitschaft dienen, 40 Jahre, 50 Jahre, bis zum Ende, obwohl die Aufgabe, der Weltcampusmission als selbständige Missionare durch das ZBS-Werk zu dienen, eine sehr schwere Aufgabe ist. Aber es ist es wert, für diese Mission zu sterben. Was wird Jesus uns dann geben? Er wird uns die Krone des Lebens geben. Nicht eine Krone aus Oliven! Die Blätter verwelken, aber Jesus wird uns eine ewige Krone geben. Diejenigen, die überwinden und den Sieg gewinnen, werden auch den zweiten Tod nicht schmecken. Sie sind für immer vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.

 

Ich danke Gott, dass er mich durch die Botschaft noch einmal groß ermutigt hat, mich an die erste Liebe Jesu zu erinnern und bis zum Ende treu zu sein. Ich danke Gott, dass er mich so sehr geliebt und seinen einzigen Sohn für meine Sünde hingegeben hat. Ich habe Gott nicht geliebt. Ich hatte vielmehr gegen ihn rebelliert und versucht, mit meiner eigenen Kraft zu leben und mit meiner eigenen Kraft glücklich zu werden. Ich wurde wie ein Besessener und schrie innerlich wie ein Gerasener. Ich war so elend, weil ich ein Sklave der Begierde und ein Spielball des Teufels war. Mit meiner Kraft konnte ich mich nicht von dieser elenden Lage befreien. Doch Gott hat sich über mich groß erbarmt und mir meine Sünde vergeben, indem er seinen einzigen Sohn am Kreuz für meine Sünde sterben ließ. Wegen seiner einseitigen Gnade durfte ich von dieser Gefangenschaft der Sünde befreit werden und ich durfte ein neues Leben mit der Gnade Jesu und mit seiner Mission beginnen. Aus der großen Dankbarkeit durfte ich Htr. zum Wort einladen und Jesu Gnade vielen Kommilitonen und Freunde bezeugen. Aus der Freude durfte ich auch mich entscheiden, meine Heimat und Familienangehörigen zu verlassen und als ein Missionar zu leben. Gott hat auch mein Leben in Deutschland reichlich gesegnet, dass ich in diesem fremden Land viele Schwierigkeiten überwinden und als ein Zeltmachermissionar ein selbständiges Leben führen und für das Werk Gottes zusammenarbeiten durfte. Gott hat mir erlaubt, eine Frau des Glaubens zu heiraten und zwei Glaubensmütter als Tochter zu haben. Gott hat mir erlaubt, Deutsche Staatangehörigkeit zu erwerben und eine neue Arbeitstelle in Bonn zu finden. Mit meiner eigenen Kraft hätte ich dies alles nie geschafft. Jesus sagt mir aber nicht: „Hallo mein Junge, du hast alles gut gemacht.“ Hier darf ich den Tadel Jesu hören, dass ich die Erste Liebe verlassen habe. Mit der Zeit wurde mein Herz kalt gegenüber Jesu und auch zu den anderen. Ich berechnete viel, wie ich ein bequemes Leben für meine eigene Ehre führen kann. Ich hatte kein Herz für das Wort Gottes und führte mein Glaubensleben sehr gewohnheitsmäßig wie ein Sonntagschrist. Ich danke Gott, dass Jesus mich ermahnt, meine Erste Liebe zu Jesus zu erneuern und mein Leben mit der reinen Liebe zu Jesus für das Heil der Htr. in diesem Land zu geben. Ich danke Jesus, dass er mich auch ermahnt, dass ich bis zum Ende, das heißt, bis zum Tod treu sein sollte. Ich darf in dieser Zeit über meine Sünde der Selbstliebe und Kaltherzigkeit und Verantwortungslosigkeit von ganzem Herzen Buße tun und mit dem neuen Herzen Jesus nachfolgen. In diesem Jahr möchte ich vor allem Jesu Befehl aus Mk 6,37 von ganzem Herzen gehorchen und meine 5B2F zu Jesus bringen, damit Jesus sie reichlich segnet und viele jungen Menschen speist. Ich bete, dass ich mein frühmorgendliches Gebet und das ELW am Campus treu zu Jesus bringen darf. Gott möge weiter unsere Gemeinde segnet und uns hilft, nicht nur hart zu arbeiten, sondern Jesu Liebe in unserem Herzen zu erneuern und mit der heißen Liebe zu Jesus der Schafherde und der Weltmission zu dienen. Gott möge uns helfen, ein Gefäß der Gebets und der Liebe von ganzem Herzen zu bilden und in diesem neuen Jahr viele Geschichte des Glaubens zu schreiben. Gott möge unsere Vorbereitung auf die ESBK 2009 in Eringerfeld reichlich segnen und diese Konferenz als einen Meilensteil für die Europa- und Weltmission kostbar gebrauchen.

 

Ein Wort: Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.

 

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