Medizin-Mission
“But you will receive power when the Holy Spirit comes on you; and you will be my witnesses in Jerusalem, and in all Judea and Samaria, and to the ends of the earth.” Acts 1:8Archive for January, 2009
Beim Gebet und Dienst des Wortes bleiben
Beim Gebet und Dienst des Wortes bleiben
Apostelgeschichte 6,1-7
Leitvers 6,4 „Wir aber wollen ganz beim Gebet und beim Dienst des Wortes bleiben.
In diesen Tagen aber, als die Zahl der Jünger zunahm, erhob sich ein Murren unter den griechischen Juden in der Gemeinde gegen die hebräischen, weil ihre Witwen übersehen wurden bei der täglichen Versorgung. 2 Da riefen die Zwölf die Menge der Jünger zusammen und sprachen: Es ist nicht recht, dass wir für die Mahlzeiten sorgen und darüber das Wort Gottes vernachlässigen. 3 Darum, ihr lieben Brüder, seht euch um nach sieben Männern in eurer Mitte, die einen guten Ruf haben und voll Heiligen Geistes und Weisheit sind, die wir bestellen wollen zu diesem Dienst. 4 Wir aber wollen ganz beim Gebet und beim Dienst des Wortes bleiben. 5 Und die Rede gefiel der ganzen Menge gut; und sie wählten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und Heiligen Geistes, und Philippus und Prochorus und Nikanor und Timon und Parmenas und Nikolaus, den Judengenossen aus Antiochia. 6 Diese Männer stellten sie vor die Apostel; die beteten und legten die Hände auf sie. 7 Und das Wort Gottes breitete sich aus und die Zahl der Jünger wurde sehr groß in Jerusalem. Es wurden auch viele Priester dem Glauben gehorsam.
In those days when the number of disciples was increasing, the Grecian Jews among them complained against the Hebraic Jews because their widows were being overlooked in the daily distribution of food. 2 So the Twelve gathered all the disciples together and said, It would not be right for us to neglect the ministry of the word of God in order to wait on tables. 3 Brothers, choose seven men from among you who are known to be full of the Spirit and wisdom. We will turn this responsibility over to them 4 and will give our attention to prayer and the ministry of the word. 5 This proposal pleased the whole group. They chose Stephen, a man full of faith and of the Holy Spirit; also Philip, Procorus, Nicanor, Timon, Parmenas, and Nicolas from Antioch, a convert to Judaism. 6 They presented these men to the apostles, who prayed and laid their hands on them. 7 So the word of God spread. The number of disciples in Jerusalem increased rapidly, and a large number of priests became obedient to the faith.
Die Gemeinde wuchs weiter. Sie bestand aus zwei unterschiedlichen Gruppen, nämlich hebräischen Judenchristen und griechisch sprechenden Judenchristen aus der Diaspora. Zwischen beiden Gruppen kam es zu einem Konflikt, da die griechischen Juden sich bei der Verteilung materieller Hilfe benachteiligt fühlten. Das war keineswegs ihre Absicht. Doch den Aposteln wurde klar, dass die Gemeinde zu groß war, als dass sie alle Aufgaben noch selbst wahrnehmen könnten. Sie mussten Prioritäten setzen. Sie entschieden sich, sich auf das Gebet und den Predigtdienst zu konzentrieren und die praktischen Aufgaben an sieben Armenpfleger (=Diakone) zu übertragen. Im Werk Gottes haben wir verschiedene Aufgabe. Aber es gibt immer Prioritäten unter den Aufgaben, obwohl sie alle wichtig sind. Gottes Wort zu Predigen und zu beten ist das Wichtigste. Ohne diesen Dienst kann eine Gemeinde niemals gesund wachsen. Aufgrund des Wortes Gottes und auf das Gebet soll eine Gemeinde fest gebaut werden. Danach kommen praktische verschiedene Dienste, z.B. Opfergabe zu verwalten und Armen zu helfen. Die Apostel hätten auch diese Aufgabe für sich behalten können, um die finanzielle Macht auszuüben. Sie entschieden sich aber, sich auf Gottes Wort und auf das Gebet zu konzentrieren. Sie gaben aber ihr Privileg auf und konzentrierten sich auf das Wort Gottes. So konnte die erste Gemeinde weiter gesund und mächtig wachsen.
Obwohl es sich um praktischen Dienst handelte, waren die geistlichen Anforderungen an die Diakone hoch: sie sollten einen guten Ruf haben und voll Heiligen Geistes und Weisheit sein. Sie murrten nicht, dass sie ohne große Anerkennung viel arbeiten mussten. Unter den sieben Diakonen begegnen uns Stephanus und Philippus noch später in der Apostelgeschichte. Wir erfahren in nächsten Tagen wie vollmächtig sie waren und von dem Heiligen Geist erfüllt dem Werk Gottes dienten. Wir sollen unabhängig davon, welche Aufgabe im Werk Gottes haben, von dem Geist Gottes erfüllt und mit der Kraft des Wortes Gottes und des Gebetes unsere Aufgabe von ganzem Herzen erfüllen. Ohne solchen geistlichen Kampf bleibt unsere Mühe und Arbeit leer und wir werden leicht unter Verlustgefühl leiden. Wir sollen auf jeden Fall unsere Priorität auf dem Wort Gottes und auf das Gebet setzen und mit der Kraft des Wortes Gottes und mit dem Gebet dem Werk Gottes dienen und unsere Aufgabe mit unserem Besten erfüllen.
Ich danke Gott, dass er mich hierdurch ermutigt hat, meine erste Priorität auf das Wort Gottes und auf das Gebet zu setzen und mit der Kraft Gottes dem Werk Gottes zu dienen und Gott zu verherrlichen, anstatt mit meiner eigenen Kraft zu versuchen, gute Leistung zu bringen und von den Menschen anerkannt zu werden. Ich darf hier bekennen, dass ich ohne Gottes Wort und ohne Gebet gar keine guten Früchte bringen kann. Als ich mit meiner menschlichen Treue versuchte, mit den anderen gut zusammenzuarbeiten und von den Menschen anerkannt zu werden, hatte ich keine Freude und keinen Frieden im Herzen und litt unter dem Verlustgefühl, obwohl ich äußerlich mitarbeitete. Ich danke Gott, dass er mir in dieser Zeit hilft, meine ganze Lust am Wort Gottes zu haben und mit der großen Freude Gottes Wort zu studieren und ihm praktisch zu gehorchen. Ich danke Gott, dass er mir sein Wort aus Mk 6,37 als mein Jahresleitwort geschenkt und mir mit diesem Wort hilft, Jesu brennendes Hirtenherz und sein VABS für seine Schafherde zu lernen und fleißig meine 5B2F für die Weltmission zu Jesus zu bringen. Ich bete, dass ich auch in dieser Zeit mit der absoluten Haltung den frühmorgendlichen Gebetskampf führen darf, indem ich jeden Tag täglichesbrot tiefgehend betrachten und beharrliche für das Heil der jungen Menschen und für die Weltmission beten darf. Gott möge auch unsere Vorbereitung auf die ESBK 2009 reichlich segnen und diese Konferenz als einen Meilenstein für die Europa und Weltmission kostbar gebrauchen. Gott möge uns helfen, nicht nur körperlich zu arbeiten, sondern von dem Heiligen Geist erfüllt zu sein und unsere Aufgabe mit der Kraft des Wortes Gottes und mit dem Gebet siegreich zu erfüllen, sodass wir die beste Umgebung für das Werk Gottes dadurch vorbereiten und Gott verherrlichen dürfen.
Ein Wort: Setze geistliche Prioritäten
EIN SELIGER MENSCH
EIN SELIGER MENSCH
Psalm 1,1-6
Leitvers 1,2
„sondern hat Lust am Gesetz des Herrn und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht.“
I. Der Weg der Gerechten (1-3)
Sehen wir uns Vers 1 an: „Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen.“
1. Der selige Mensch wandelt nicht im Rat der Gottlosen
Gottlose Menschen sind diejenigen, die absichtlich gegen Gott rebellieren und Gott aus ihrem Leben ausgegrenzt haben. Sie fragen weder nach Gott noch nach der höheren Bedeutung ihres Lebens. Gottlose Menschen leben mit dem niedrigen Ziel, alleine ihre egoistischen Begierden zu befriedigen, die Welt zu genießen, Spaß zu haben, bequem zu leben und über andere zu herrschen. Sie sind grundlos hochmütig und gegenüber anderen rücksichtslos.
Der Rat der Gottlosen von heute ist der Pragmatismus, der Humanismus und der Relativismus. Die Lebensphilosophie solcher Menschen besteht darin, aus jeder Situation den größtmöglichen Vorteil für sich zu ziehen. Sie streben danach, gemäß ihrem Gefühl ein bequemes und angenehmes Leben zu führen. In England gab es eine Werbekampagne von Atheisten mit dem Slogan: „Es gibt keinen Gott. Hör auf nachzudenken und genieße dein Leben.“ Auf den ersten Blick sieht der Rat der Gottlosen oft sehr klug und richtig aus, weil er auf menschlicher Weisheit und dem Zeitgeist basiert. Aber diese Menschen ignorieren Gott und leben nur nach ihrem sündigen Begierden. Wer in ihrem Rat wandelt, wird am Ende alles verlieren.
2. Der selige Mensch tritt nicht auf den Weg der Sünder
Sünde bereitet den Menschen kurzfristige Freude und ein schönes Gefühl. Das ist der Grund, warum die Menschen Drogen nehmen oder sich in Kneipen und Discotheken vergnügen. Der Grund, warum viele ihren Partner wechseln und keine feste Bindung eingehen ist, dass sie Lust daran haben. Warum leben einige faul und bequem, sehen stundenlang fern oder surfen die ganze Nacht im Internet? Der Grund ist, dass sie Lust daran haben. Der Mensch ist nicht von Natur aus gut, sondern hat eine gefallene Innerlichkeit. Zu sündigen ist ganz einfach. Dafür braucht man sich gar nicht anzustrengen oder selbst zu verleugnen.
3. Der selige Mensch sitzt nicht, wo die Spötter sitzen
Spötter sind hochmütige Menschen, die sich über Gott und Gottes Leute lustig machen. Spötter sind stolz und vermessen, so dass sie alles geistliche ignorieren und keine Hochachtung vor heiligen Dingen haben. Sie sind sehr überheblich und wollen ein bisschen Spaß auf Kosten der anderen genießen. Sie verletzen andere Menschen und zerstören viele Beziehungen. Über andere zu spotten ist für viele wie ein Sport geworden. Der gerechte Mensch nimmt sich von solchen hochmütigen Menschen in acht, weil er weiß, dass Hochmut vor dem Fall kommt.
4. Ein seliger Mensch hat Lust am Gesetz des Herrn
Lesen wir Vers 2: „Sondern hat Lust am Gesetz des Herrn und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht!“ Mit dem Gesetz des Herrn ist das Wort Gottes in der Bibel gemeint. Der selige Mensch hat Lust am Gesetz des Herrn. Es ist seine höchste Freude, das Wort Gottes zu studieren und bei Tag und Nach darüber nachzudenken. Für ihn ist das Bibelstudium keine lästige Pflicht oder eine gewohnheitsmäßige Veranstaltung, sondern er studiert das Wort Gottes mit wachsender Begeisterung, indem er es auf sich selbst bezieht und eine tiefgehende Stellungnahme dazu schreibt. Gottes Wort gibt ihm immer Erquickung und Stärkung und Zuversicht und lässt ihn für sein Volk und für die ihm anvertrauten Menschen beten. Er steht schon vor Tage auf, um das Tägliche Brot tiefgehend zu betrachten. In der Mittagszeit geht er zum Campus und gibt vielen Htr. die geistliche Speise des Wortes Gottes. Am Abend schläft er nicht vor dem Fernseher ein, sondern macht fleißig BS und betet für seine Htr.
Was passiert, wenn wir unsere ganze Lust an dem Wort Gottes haben? Betrachten wir Vers 3: „Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und seine Blätter verwelken nicht und was er macht, das gerät wohl.“ Kurz gesagt ist die Frucht eines Lebens mit dem Wort Gottes ein gesegnetes und glückliches Leben. Wenn wir Gottes Wort lieben und studieren, wird unser Lebensbaum sehr stabil und fest und fruchtbar wie eine kräftige Eiche werden und dazu viele Früchte hervorbringen.
Es ist für unser Leben am wichtigsten, dass wir unsere Wurzeln in dem lebengebenden Wort Gottes schlagen. In der normalen Zeit mag man keinen Unterschied feststellen. Aber in der Zeit der Krise wird sich erweisen, wer sein Leben nur auf seine eigene Kraft und Vorstellung aufgebaut hat, und wer seine Lebenswurzeln im Wort Gottes geschlagen hat. Unabhängig von der Lage kann er immer Freude und Liebe in seinem Herzen haben. Er kann immer ein fröhliches Lied singen und Gott danken. Er kann viele Früchte des Heiligen Geistes ernten und Gott gefallen.
Alle Menschen wünschen sich, ein gesegnetes Leben zu führen, dass guten Einfluss ausübt und eine Frucht hervorbringt. Aber wie kann man so ein Leben führen? Manche versuchen durch weltlichen Erfolg irgendetwas zu erreichen und im Gedächtnis der Menschen zu bleiben. Aber hier lernen wir, dass das Geheimnis für ein fruchtbringendes Leben der richtige Standort ist. Wenn wir im Wort Gottes leben und gemäß dem Wort Gottes handeln, dann wird unser Leben sehr stabil und fruchtbar werden.
II. Der Weg der Gottlosen (4-6)
Im Gegensatz zum Weg der Gerechten steht der Weg der Gottlosen. Vers 4 sagt: „Aber so sind die Gottlosen nicht, sondern wie Spreu, die der Wind verstreut.“ Das Leben der Gottlosen sieht äußerlich oft sehr interessant und beneidenswert aus. Sie genießen scheinbar viele Dinge in der Welt. Aber in der Tat ist ihr Leben wie Spreu. Spreu ist die leere Hülle eines Weizenkorns, die nach dem Dreschen übrig bleibt und vom Wind weggeweht wird. Das Leben der gottlosen Menschen ist wie solch eine leere Hülle, die vom Wind des Zeitgeistes hierhin und dorthin getrieben wird. Sie können nirgends Wurzeln schlagen und keine Frucht hervorbringen und werden schließlich bedeutungslos verschwinden.
Ich danke Gott, dass er mich durch die Botschaft den Schlüssel für ein seliges Leben gelehrt hat. Ich danke Gott, dass ich große Lust am Wort Gottes haben und viele Früchte des Glaubens hervorbringen darf. In der Tat hatte ich Lust an verschiedenen anderen Dingen. Ich hatte Lust immer etwas neues zu probieren. Ich hatte Lust Fahrrad oder elektrische Geräte zu reparieren. Ich hatte Lust Computer zu lernen und Gitarre zu spielen. Doch ich hatte wenige Lust Gottes Wort zu studieren. Ich dachte, dass ich schon viel über das Wort Gottes kenne. Ich wollte immer etwas neues lernen und von den Menschen als ein cooler Mensch anerkannt werden. Aber dadurch konnte ich weder glücklich werden noch Früchte bringen. Ich war vielmehr von meiner Begierde abhängig und von den verschiedenen Gedanken. Ich danke Gott, dass er mich in diesem neuen Jahr durch sein Wort ermahnt und ermutigt hat, mit dem Problembewusstsein und mit dem klaren Gebetsanliegen zu kämpfen, anstatt mein Leben orientierungslos gemäß dem Zeitgeist nutzlos zu verbringen. Ich danke Gott, dass er mir sein Wort aus Mk 6,37a als mein Jahreswort geschenkt hat, indem er mir den geistlichen Wunsch schenkte, unbedingt Jesu brennendes Hirtenherz und sein Verantwortungsbewusstsein für die Schafherde zu lernen und meine 5B2F für die Weltmission zu bringen. Ich danke Gott, dass ich diesem Wort Jesu von ganzem Herzen gehorchen und das mächtige Wirken Gottes in meinem Leben und im Werk Gottes erfahren darf. Als ich diesem Wort Gottes praktisch gehorchen wollte, gab Gott mir auch große geistliche Lust am Wort Gottes durch das Täglichesbrot, so dass ich mit der Freude am frühen Morgen Gottes Wort betrachten und beten durfte. In der Tat ist Gottes Wort gibt mir die wahre Freude und geistliche Kraft und Vision, während viele andere Dinge der Welt mir die Kopfschmerzen bereitet. Ich bete, dass ich in diesem neuen Jahr mit der großen Lust und Freude Gottes studieren und die Wurzeln meines Leben im Wort Gottes schlagen darf, sodass ich viele Früchte des Lebens zur Ehre Gottes hervorbringen darf. Gott möge auch unsere Vorbereitung auf die ESBK mit seinem Wort reichlich segnen und allen 1000 Teilnehmern helfen, durch diese Konferenz Gottes Wort zu empfangen und jeder eine neue klare Glaubensentscheidung für die Weltmission zu treffen, sodass diese Konferenz ein neuer Anfang für die Europa- und Weltmission sein darf. Gott möge uns helfen, mit den 1000-maligen Gebeten die beste Umgebung dafür vorzubereiten und Gottes mächtiges Wirken durch sein Wort und durch seinen Heiligen Geist zu erfahren. Gott möge mir helfen, in dieser Zeit durch das ELW neue lernwillige Htr. zum Wort Gottes zu gewinnen und 12 Htr. mit dem ZBW zu weiden und Jünger Jesu aufzustellen.
Ein Wort: Habe Lust am Wort Gottes und bringe Früchte des Lebens!
DENN VON ZION WIRD WEISUNG AUSGEHEN
DENN VON ZION WIRD WEISUNG AUSGEHEN
Jesaja 2,1-5
Leitvers 2,3
„und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns auf den Berg des Herrn gehen, zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns lehre seine Wege und wir wandeln auf seinen Steigen! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und des Herrn Wort von Jerusalem.“
I. Der Berg des Herrn wird höher sein als alle Berge (1.2)
Sehen wir uns Vers 1 an: „Dies ist’s, was Jesaja, der Sohn des Amoz, geschaut hat über Juda und Jerusalem.“ Jesaja war ein Prophet, der im 8. Jahrhundert vor Christus zur Zeit der König Uzija, Jotam, Ahas und Hiskia lebte. Er verkündigte dem Volk Israel sowohl das bevorstehende Gericht Gottes wegen ihrer Sünden und Gottlosigkeit, als auch die herrliche Verheißung des Messias und des kommenden Reiches Gottes. In Kapitel 1 finden wir die Ankündigung von Gottes Strafgericht für sein Volk, das trotz des reichlichen Segens Gottes seinen Schöpfer vergessen hatte und von ihm abgefallen war. Sie waren dümmer als Ochsen und Esel. Sie waren tief in Sünden verstrickt, die blutrot waren. Sie waren wie Sodom und Gomorra geworden. Sie mussten Gottes Strafgericht erfahren. Aber trotz dieser entmutigenden Realität sah Jesaja in Kapitel 2 in einer herrlichen Vision auf die „letzte Zeit“ voraus. Die letzte Zeit bezieht sicht hier auf die Zeit, in der Israel durch den Glauben an Jesus wiederhergestellt und als ein Königreich von Priestern für die ganze Welt gebraucht wird. Schon in Exodus 19,5.6 hatte Gott seine Hoffnung für Israel offenbart, es als ein Königreich von Priestern für die ganze Welt zu gebrauchen. Aber wegen ihrer Sünde und Rebellion wurden sie nutzlos und mussten Gottes Strafe erfahren. Doch unabhängig von ihrem aktuellen Zustand leuchtet Gottes Hoffnung unveränderlich.
Worin besteht die Hoffnung und Vision Gottes? Sehen wir uns Vers 2 an: „Es wird zur letzten Zeit der Berg, da des Herrn Haus ist, fest stehen, höher als alle Berge und über alle Hügel erhaben, und all Heiden werden herzulaufen.“ Der Berg des Herrn ist der Berg Zion, auf dem der Tempel in Jerusalem gebaut wurde und den Gott als ein Bethaus für alle Völker bestimmt hatte. Dies war im Alten Testament der Ort, wo Gott wohnt und wo alle Menschen Gott anbeten und ihm begegnen konnten. Geographisch oder Politisch gesehen ist Zion natürlich nicht der höchste Berg. Nicht einmal in Israel ist es der höchste Berg. Aber geistlich gesehen würde der Berg des Herrn der höchste Berg sein. In der Geschichte hat jedes Volk seine eigene Größe entwickelt, auf die es besonders stolz ist, z.B. in Kultur, Politik, Sport oder Technik. Oft haben sich auch die Völker mit einem besonders großen oder schönen Berg in ihrem Land identifiziert. Die Deutschen könnten z.B. auf ihre Dichter und Denker oder auf ihre präzise Technik oder ihre Autos stolz sein. Aber egal, welche großen Dinge ein Volk erreicht oder hervorgebracht hat, müssen alle zum Berg des Herrn kommen, nämlich um das Wort Gottes zu hören. Jedes Volk braucht zuerst das Wort Gottes, vor allen kulturellen, gesellschaftlichen oder technischen Errungenschaften.
Wenn wir das Neue Testament studieren, erkennen wir, dass der Berg des Herrn nicht nur in Jerusalem steht. Gemäß Jesu Aussage ist jeder Gläubige ein Tempel des Heiligen Geistes. Darum ist jeder Christ und jede Gemeinde ein solcher Berg des Herrn. Weil wir Gottes Wort haben, werden ganz bestimmt viele Menschen herzukommen und gerne mit uns das Wort Gottes in der Bibel studieren. Auch wenn das ELW oft schwierig erscheint, sollen wir daran glauben, dass sicher viele Heiden zu uns herzulaufen werden, um Gottes Wort zu studieren, um Jesus kennen zu lernen und die wahre Orientierung für ihr Leben zu finden.
II. Viele Völker werden kommen, um Gottes Wort zu studieren (3)
Vers 3 sagt: „Und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns auf den Berg des Herrn gehen, zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns lehre seine Wege und wir wandeln auf seinen Steigen! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und des Herrn Wort von Jerusalem.“ Hier sehen wir, dass alle Völker einen großen geistlichen Durst nach dem Wort Gottes haben. Sie werden anerkennen, dass Gott der einzige Gott ist und dass alleine ein Leben nach dem Wort Gottes ein gesegnetes Leben ist. Sie werden sich sogar gegenseitig ermutigen, Gottes Wort fleißig zu studieren.
Normalerweise hat jeder Mensch seinen eigenen Stolz und seinen eigenen Weg des Lebens. Aber zur letzten Zeit werden alle Heiden erkennen, dass alleine Gottes Weg sie zur Seligkeit führt. Darum möchten sie das Wort Gottes tiefgehende studieren und ihm in ihrem praktischen Leben gehorchen. Sie möchten auf Gottes Wegen wandeln. Sie möchten auf Gottes Steigen zum Himmelreich emporsteigen.
Warum kommen sie dann zum Berg des Herrn? Vers 3b sagt, dass von Zion Weisung ausgeht und des Herrn Wort von Jerusalem. In dieser Welt gibt es keine absolute Whrheit und keine wahre Hoffnung. Darum setzen die Menschen auf alle möglichen Dinge ihre Hoffnung. Aber alle diese Dinge können den Menschen keine wahre Hoffnung geben, schon gar nicht über den Tod hinaus. Aber wo es Gottes Wort gibt, da gibt es Weisung, da gibt es Hoffnung, da gibt es die Vision und den Sinn des Lebens. Gottes Gemeinde ist ein Ort, wo es Gottes Wort gibt.
III. Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen machen (4.5)
Was ist dann die Folge dieses intensiven Bibelstudiums? Sehen wir uns den Vers 2 an: „Und er wird richten unter den Heiden und zurechtweisen viele Völker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu sicheln machen. Denn es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen.“ Dieser Vers besagt, dass Gott zunächst der souveräne Richter ist, der alle Völker zurechtweist. Dieser Vers besagt auch, dass Gottes Herrschaft unter den Heiden eine großartige Veränderung bewirkt.
In unserer von Neid, Hass und Eifersucht beherrschten Welt, scheint es keinen wahren Frieden zu geben. Das vergangene Jahrhundert hat zwei Weltkriege von vorher ungeahntem Ausmaß gesehen. Auch jetzt toben in vielen Ländern Kriege. Es scheint unmöglich zu sein, dass irgendwie Frieden einkehren könnte. Aber Gottes Wort hat eine großartige Veränderungsmacht. Wenn die Menschen Gottes Wort studieren und Gottes Wort gehorchen, dann können sie den wahren Frieden mit Gott empfangen und dann können sie auch in Frieden zusammenleben. Sie werden nicht mehr lernen Krieg zu führen. Sie werden vielmehr mit Pflug und Sichel fleißig arbeiten.
Sehen wir uns Vers 5 an: „Kommt nun ihr vom Hause Jakob, lasst uns wandeln im Licht des Herrn!“ Dies ist Gottes Ermahnung und Aufruf an sein Volk, gemäß dem Wort Gottes zu leben. In dem wir zuerst im Licht des Herrn wandeln, kann Gott seinen großen Willen durch uns erfüllen. Viele Heiden werden zu uns kommen, um das Wort Gottes in der Bibel zu studieren und Gott zu gehorchen. Gott wird uns als ein geistliches HQ für sein Werk der Weltmission gebrauchen.
Ich danke Gott, dass er mich durch die heutige Botschaft groß ermutigt hat, dass Gott unser Werk als ein Zion für das Werk Gottes gebrauchen möchte. Das Volk Israel war ein kleines Volk. Doch Gott hat diese Volk erhoben und zu einer Priesternation gemacht, weil sie von Gott berufen waren und Gottes Wort hatten. Jesaja sah diese Vision Gottes unabhängig von der jetzigen Situation des Volkes. Das Volk war abtrünnig gegenüber der Gnade Gottes und sie handelten ganz anders. Doch Jesaja sah große Hoffnung, weil Gott durch sie den Messias der Welt senden wollte. In dieser Zeit sieht auch die geistliche Situation von Deutschland nicht gut aus. Viele Menschen in Deutschland haben keinen Glauben an das Wort Gottes und keine Hoffnung auf ihre Zukunft. Sie leiden unter der Sündenmacht und finden keinen wahren Sinn ihres Lebens. Die Bibel wurde für sie ein Märchenbuch und ein Glaubensleben ein Alternativ von vielen Wegen. Humanismus und Relativismus ist vorherrschend. Menschen sehen keine wirkliche Hoffnung in ihrem Leben. Doch Gottes Sichtweise ist anders. Gott hat dieses Volk in seiner Heilsgeschichte kostbar gebraucht und er möchte noch mal Deutschland zu einem bibelgläubigen Land verändern. Er möchte viele entschlossene Bibellehrer und verantwortungsvolle geistliche Leiter für die jungen Menschen in diesem Land aufstellen. Gott möchte durch Deutschland Europa und Welt verändern und alle 1.700 Unis in Europa pionieren und auch viele moslemische Länder und China und Nord-Korea. Viele Menschen besonders Studenten am Campus werden zu uns kommen, um Gottes Wort zu studieren. Hier darf ich erkennen, dass ich mich stets als einen tüchtigen Bibellehrer und verantwortlichen geistlichen Leiter trainieren und mit der Vision Gottes dem Werk Gottes dienen darf. In meiner Verantwortungslosigkeit dachte ich oft, dass meine Rolle im Werk Gottes nicht so wichtig sei. Ich vernachlässigte vor allem meinen Worts- und Gebetskampf, indem ich keine klare Priorität auf das Wort Gottes setzte. Ich danke Gott, dass er mir erlaubt, mit dem brennenden Hirtenherzen aktiv Gottes Wort zu den Studenten weiterzugeben und mit dem Verantwortungsbewusstsein der Weltmission verantwortlich zu dienen. Ich danke Gott, dass er auch in diesem Jahr ESKB in Eringerfeld segnen und sie als einen Meilen Stein für die Europa- und Weltmission kostbar gebrauchen möchte. Gott möge uns helfen, durch diese Konferenz auch unsere Vision für die Weltmission zu erneuern und mit der Vision Gottes Werk siegreich und fruchtvoll zu dienen. Gott möge durch uns alle 1700 Unis in Europa pionieren und unser Werk als ein geistliches Zion für die Weltmission kostbar gebrauchen.
Ein Wort: Von Zion wird Weisung ausgehen!
Erneuere die erste Liebe
ERNEUERE DIE ERSTE LIEBE
Offenbarung 2,1-11
Leitvers 2,4
„Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt.“
I. Erneuere deine erste Liebe (1-7)
Lesen wir Vers 1. Hier repräsentieren die sieben Sterne und die sieben goldenen Leuchter sieben Gemeinden in Asien. Sie repräsentieren gleichzeitig alle Gemeinden Gottes. Ein goldener Leuchter ist sehr prachtvoll. Aber wenn ein Leuchter nicht leuchtet, ist er nutzlos. Jesus spricht zu der Gemeinde in Ephesus. Ephesus war berühmt für den Tempel der Diana, unmoralischen Sex, und war auch ein Handelszentrum. Hier geschahen viele teuflische Dinge. Die Stadt war eine Festung des Stans. Paulus diente dort drei Jahre lang dem Werk Gottes. Nun waren vierzig Jahre inmitten der Verfolgung vergangen. Was tat Jesus? Jesus hielt die sieben Gemeinden in seiner rechten Hand. Psalm 8,4 sagt: „Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast.“ Dass Jesus die sieben Gemeinden in seiner rechten Hand hielt offenbart seinen vollkommenen Schutz. In Johannes 10,29-29 sagte Jesus: „Niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der mir sie gegeben hat, ist größer als alles.“ Jesus wandelte auch mitten unter den Leuchtern. Jesus ist Immanuel, unser guter Hirte. Er wandelt mitten unter seinen Schafen. Er weiß, was sie brauchen, und kümmert sich sofort um alle ihre Bedürfnisse.
Lesen wir Verse 2-3 und ach Vers 6. Zuallererst lobte Jesus sie für alle ihre guten Werke. Sie arbeiteten sehr hart. Sie waren geduldig. Sie konnten falsche Lehrer erkennen. Sie hielten ihre Doktrin rein. Sie schlossen keinen Kompromiss mit den weltlichen Gedanken. Sie ertrugen alle Bedrängnisse und wurden dennoch nicht müde. Zweitens sollten sie sich an ihre erste Liebe erinnern. Aber Jesus hörte hiermit nicht auf. Lesen wir Vers 4. Die Menschen schauen nur auf die äußere Erscheinung. Aber Gott sieht das innere Herz. Die Gemeinde in Ephesus sah äußerlich gut aus. Aber Jesus sah, dass sie ihre erste Liebe zu Gott und zu den anderen verlassen hatten. Darum ermahnte er sie. Er sagte, dass sie sich daran erinnern sollte, was mit ihnen nicht in Ordnung ist. Sie sollten Buße tun und die ersten Werke tun. Die erste Liebe zu verlassen bedeutet, dass man etwas ohne Liebe zu Gott und zu den anderen tut. Hier ermahnt Jesus jeden von uns und unsere Gemeinde. Es reicht nicht, dass wir gut aussehen, nur hart arbeiten, geduldig sind und an der UBF Lehre festhalten, aber Gott nicht mehr mit unserem ganzen Herzen, ganzer Seele und all unserer Kraft lieben. Ja, es ist viel wichtiger, dass wir das, was wir tun, aus der Liebe zu Gott und zu den anderen tun.
Aber was wird passieren, wenn wir nicht Buße tun? Jesus sagt in Vers 5b: „Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte – wenn du nicht Buße tust.“ Dies bedeutet, dass es die Gemeinde in Ephesus wie ein Leuchter ohne Licht sein wird. Was wird denen gegeben werden, die Buße tun? Vers 7b sagt: „Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist.“ Gott wird ihnen das ewige Leben im Reich Gottes geben. Wir werden nicht nur auf Erden fruchtbar sein, sondern werden auch im Paradies das ewige Leben genießen dürfen.
II. Sei getreu bis an den Tod (7-12)
Sehen wir uns Vers 8 an. Hier zeigt Jesus uns seinen treuen Charakter. Er ist der Erste und der Letzte. Er war Gott treu, sogar bis an den Tod. Was geschah dann? Gott erhöhte ihn. Jesus sprach zu der Gemeinde in Smyrna aufgrund seines eigenen Beispiels. Lesen wir die Verse 9 und 10: „Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut – du bist aber reich - und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden und sind’s nicht, sondern sind die Synagoge des Satans. Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr versucht werdet, und ihr werdet in Bedrängnis sein zehn Tage. Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.“ Was bedeutet es, bis an den Tod treu zu sein? Erstens bedeutet es, gegenüber einer kleinen Sache treu zu sein. Wenn wir in den kleinen Dingen nicht treu sein können, können wir in größeren Dingen auch nicht treu sein. David war ein Hirtenknabe. Wenn ein wildes Tier kam und eins seiner Schafe wegnahm, rannte er hinter dem Tier her, schlug es auf sein Maul, und nahm sein Schaf aus seinem Maul heraus. Wenn der Bär oder Löwe versuchte, ihn anzugreifen, hielt David ihn fest und schlug ihn mit seiner Faust auf die Nase oder die Augen. Auf diese Weise war er treu, indem er sich um jedes einzelne seiner Schafe kümmerte. Darum vertraute Gott ihm ganz Israel an.
Zweitens, wir müssen bis zum Ende treu sein. Polikarp war aus Smyrna. Er litt, aber er kapitulierte nicht. Der Richter gab ihm schließlich noch eine letzte Chance. Wenn er nur sagen würde, dass Caesar sein Herr ist, dann würde er freigelassen werden. Aber Polikarp sagte: „Ich habe meinem Herrn in den vergangenen 86 Jahren gedient, und er hat mich niemals verleugnet. Wie kann ich meinen Herrn verleugnen? Jesus ist mein Herr!“ Darum wurde er verbrannt. Wir müssen treu sein bis zum Ende, sogar bis zum Tod. Bis zum Tod bedeutet auch, dass man weiter kämpfen muss, obwohl es so schwer ist, weiter zu kämpfen. Jakob diente 14 Jahre um Rahel. Aber wir in der UBF müssen Gott fröhlich und freiwillig und mit Bereitschaft dienen, 40 Jahre, 50 Jahre, bis zum Ende, obwohl die Aufgabe, der Weltcampusmission als selbständige Missionare durch das ZBS-Werk zu dienen, eine sehr schwere Aufgabe ist. Aber es ist es wert, für diese Mission zu sterben. Was wird Jesus uns dann geben? Er wird uns die Krone des Lebens geben. Nicht eine Krone aus Oliven! Die Blätter verwelken, aber Jesus wird uns eine ewige Krone geben. Diejenigen, die überwinden und den Sieg gewinnen, werden auch den zweiten Tod nicht schmecken. Sie sind für immer vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.
Ich danke Gott, dass er mich durch die Botschaft noch einmal groß ermutigt hat, mich an die erste Liebe Jesu zu erinnern und bis zum Ende treu zu sein. Ich danke Gott, dass er mich so sehr geliebt und seinen einzigen Sohn für meine Sünde hingegeben hat. Ich habe Gott nicht geliebt. Ich hatte vielmehr gegen ihn rebelliert und versucht, mit meiner eigenen Kraft zu leben und mit meiner eigenen Kraft glücklich zu werden. Ich wurde wie ein Besessener und schrie innerlich wie ein Gerasener. Ich war so elend, weil ich ein Sklave der Begierde und ein Spielball des Teufels war. Mit meiner Kraft konnte ich mich nicht von dieser elenden Lage befreien. Doch Gott hat sich über mich groß erbarmt und mir meine Sünde vergeben, indem er seinen einzigen Sohn am Kreuz für meine Sünde sterben ließ. Wegen seiner einseitigen Gnade durfte ich von dieser Gefangenschaft der Sünde befreit werden und ich durfte ein neues Leben mit der Gnade Jesu und mit seiner Mission beginnen. Aus der großen Dankbarkeit durfte ich Htr. zum Wort einladen und Jesu Gnade vielen Kommilitonen und Freunde bezeugen. Aus der Freude durfte ich auch mich entscheiden, meine Heimat und Familienangehörigen zu verlassen und als ein Missionar zu leben. Gott hat auch mein Leben in Deutschland reichlich gesegnet, dass ich in diesem fremden Land viele Schwierigkeiten überwinden und als ein Zeltmachermissionar ein selbständiges Leben führen und für das Werk Gottes zusammenarbeiten durfte. Gott hat mir erlaubt, eine Frau des Glaubens zu heiraten und zwei Glaubensmütter als Tochter zu haben. Gott hat mir erlaubt, Deutsche Staatangehörigkeit zu erwerben und eine neue Arbeitstelle in Bonn zu finden. Mit meiner eigenen Kraft hätte ich dies alles nie geschafft. Jesus sagt mir aber nicht: „Hallo mein Junge, du hast alles gut gemacht.“ Hier darf ich den Tadel Jesu hören, dass ich die Erste Liebe verlassen habe. Mit der Zeit wurde mein Herz kalt gegenüber Jesu und auch zu den anderen. Ich berechnete viel, wie ich ein bequemes Leben für meine eigene Ehre führen kann. Ich hatte kein Herz für das Wort Gottes und führte mein Glaubensleben sehr gewohnheitsmäßig wie ein Sonntagschrist. Ich danke Gott, dass Jesus mich ermahnt, meine Erste Liebe zu Jesus zu erneuern und mein Leben mit der reinen Liebe zu Jesus für das Heil der Htr. in diesem Land zu geben. Ich danke Jesus, dass er mich auch ermahnt, dass ich bis zum Ende, das heißt, bis zum Tod treu sein sollte. Ich darf in dieser Zeit über meine Sünde der Selbstliebe und Kaltherzigkeit und Verantwortungslosigkeit von ganzem Herzen Buße tun und mit dem neuen Herzen Jesus nachfolgen. In diesem Jahr möchte ich vor allem Jesu Befehl aus Mk 6,37 von ganzem Herzen gehorchen und meine 5B2F zu Jesus bringen, damit Jesus sie reichlich segnet und viele jungen Menschen speist. Ich bete, dass ich mein frühmorgendliches Gebet und das ELW am Campus treu zu Jesus bringen darf. Gott möge weiter unsere Gemeinde segnet und uns hilft, nicht nur hart zu arbeiten, sondern Jesu Liebe in unserem Herzen zu erneuern und mit der heißen Liebe zu Jesus der Schafherde und der Weltmission zu dienen. Gott möge uns helfen, ein Gefäß der Gebets und der Liebe von ganzem Herzen zu bilden und in diesem neuen Jahr viele Geschichte des Glaubens zu schreiben. Gott möge unsere Vorbereitung auf die ESBK 2009 in Eringerfeld reichlich segnen und diese Konferenz als einen Meilensteil für die Europa- und Weltmission kostbar gebrauchen.
Ein Wort: Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.
Gott erhört Gebete
Gott erhört Gebete
„Wenn ich dich anrufe, so erhörst du mich und gibst meiner Seele große Kraft.“ (Ps 138,3)
In diesem Psalm drückt David seine Dankbarkeit gegenüber Gott aus, der seine Gebete erhört und ihn dadurch im Glauben gestärkt hat. Mit dankbarem Herzen will er vor den Götzen Gott als dem einzigen und wahren Gott lobsingen, Gott vor seinem heiligen Tempel anbeten und seinen Namen für seine Güte und Treue preisen. Durch die Gebetserhörung hatte David erkannt, dass Gott sich selbst darin verherrlicht hatte. Außerdem sah er, wie herrlich das Wort Gottes ist, das von Gottes Treue spricht und die Erhörung unserer Gebete verheißt. David wünschte sich, dass alle Könige auf Erden Gott erkennen und ihn preisen, wenn sie von seinem Wort und von seiner Herrlichkeit hören. Wofür mag David gebetet haben, dass er Gott nun so preisen kann? Die Verse 7 und 8 verraten, dass er in einer Situation gewesen war, in der er den Zorn seiner Feinde erlebt und große Angst gehabt hatte. Doch Gott hatte ihn erquickt und ihn gegen seine Feinde verteidigt. Nun wusste David, dass er sich auf die ewig währende Güte Gottes jederzeit verlassen konnte. Gott würde alles zu einem guten Ende bringen.
Ich danke Gott für seine Güte und Treue, dass er unser Gebet erhört und seine Verheißung sicher erfüllt. Ich danke Gott, dass ich allein auf diesen Gott absolut vertrauen darf, indem ich jeder Zeit mit dem GA zu ihm kommen und beten darf. Wie David im Vers 3 bekennt, hört Gott unser Gebet sicher und schnell und gibt uns dadurch geistliche Kraft. Ich danke Gott, dass er mein Gebet und viele Gebete von den Mitarbeitern erhört und mir eine passende Arbeitsstelle anvertraut hat. Ich danke Gott, dass er auch unser Gebet erhört und uns verschiedene Glaubenssiege geschenkt hat. Ich danke Gott, dass er auch uns helfen möchte, in diesem neuen Jahr weiter mit dem Gebetsanliegen treu zu Gott zu kommen und Gott zu verherrlichen. Ich tue Buße, dass ich im letzten Jahr im letzten Jahr frühmorgendliches Gebet nicht treu halten konnte. Gott möge mir helfen, in diesem neuen Jahr treu am Wort Gottes zu bleiben und den Frühgebet treu halten darf. Gott möge uns helfen, jeder 12 Htr. zu weiden und gemeinsam 480 ZBS wöchentlich zu führen und mit 500 TN den SGD zu feiern. Gott möge die ESBK in diesem Jahr reichlich segnen und sie als einen Meilenstein für die Europa- und Weltmission kostbar gebrauchen. Gott möge uns helfen, bis zum Jahr 2010 unser Werk zu verdoppeln und bis zum Jahr 2020 alle 1700 Unis in Europa zu pionieren und bis 2041 100.000 Missionare in die ganze Welt auszusenden.
Gebet: Herr, ich lobe und preise dich, dass du mich immer erhörst, wenn ich im Gebet zu dir komme. Ich danke dir für die herrliche Erfüllung deiner Verheißung.
Ein Wort: Rufe Gott an!
[WV1]“Von David.” Ich danke dir von ganzem Herzen, vor den Göttern will ich dir lobsingen. 2 Ich will anbeten vor deinem heiligen Tempel und deinen Namen preisen für deine Güte und Treue; denn du hast deinen Namen und dein Wort herrlich gemacht über alles. 3 Wenn ich dich anrufe, so erhörst du mich und gibst meiner Seele große Kraft. 4 Es danken dir, HERR, alle Könige auf Erden, dass sie hören das Wort deines Mundes; 5 sie singen von den Wegen des HERRN, dass die Herrlichkeit des HERRN so groß ist. 6 Denn der HERR ist hoch und sieht auf den Niedrigen und kennt den Stolzen von ferne. 7 Wenn ich mitten in der Angst wandle, so erquickest du mich und reckst deine Hand gegen den Zorn meiner Feinde und hilfst mir mit deiner Rechten. 8 Der HERR wird meine Sache hinausführen. / HERR, deine Güte ist ewig. Das Werk deiner Hände wollest du nicht lassen.
Of David. I will praise you, O LORD, with all my heart; before the gods I will sing your praise. 2 I will bow down towards your holy temple and will praise your name for your love and your faithfulness, for you have exalted above all things your name and your word. 3 When I called, you answered me; you made me bold and stout-hearted. 4 May all the kings of the earth praise you, O LORD, when they hear the words of your mouth. 5 May they sing of the ways of the LORD, for the glory of the LORD is great. 6 Though the LORD is on high, he looks upon the lowly, but the proud he knows from afar. 7 Though I walk in the midst of trouble, you preserve my life; you stretch out your hand against the anger of my foes, with your right hand you save me. 8 The LORD will fulfil his purpose for me; your love, O LORD, endures for ever- do not abandon the works of your hands
Jahresleitwortsymposium 2008/2009
GEBT IHR IHNEN ZU ESSEN!
Markus 6,37a
„Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen!“
I. Jahresrückblick 2008
Ich danke Gott, dass er im vergangenen Jahr unser BS aus dem Römerbrief und aus dem 1.Korintherbrief reichlich gesegnet und uns durch sein Wort geholfen hat, den Kern des Evangeliums tief aufzunehmen und dieses Evangelium in unserer Generation klar zu bezeugen. Ich danke Gott, dass ich durch sein Wort groß ermutigt werden durfte, eine klare Haltung eines Priesters des Evangeliums zu haben, indem ich mit Eifer und Fleiß Jesu Schafe weiden und das Evangelium an die Studenten am Campus klar weitergeben darf. Ich danke Gott, dass er den Wortskampf von H.Peter, H.Joachim, H.Jochen und H.Warmherz reichlich gesegnet und sie als vollmächtige Prediger seines Wortes für unseren SGD kostbar gebraucht hat. Ich danke Gott, dass er uns klare Gebetsanliegen geschenkt hat, jeder 12 Htr. zu weiden und gemeinsam mit 500 TN den SGD zu feiern und 480 ZBS wöchentlich zu führen. Ich danke Gott, dass er einige Htr. treu zu seinem Wort geführt und ihnen erlaubt hat, geistlich zu wachsen und als geistliche Leiter für die Weltmission aufgestellt zu werden. Ich danke Gott, dass er ABC-Bibelkreis durch die Hingabe von der HG von H.Joachim und H.Elke reichlich gesegnet und durch diesen Bibelkreis mächtig gewirkt und viele Htr. zu seinem Wort geführt hat.
Gott segnete auch unser Gebet für die Europa- und Weltmission, indem er unser Werk als ein geistliches HQ für die Europa- und Weltmission und als eine Quelle des Segens für die Weltmission kostbar gebraucht hat. Ich danke Gott, dass er seinem Knecht M.Dr.Peter Chang klare Orientierung und Gebetsanliegen für die Europa- und Weltmission geschenkt hat. Im April durften wir einen historischen WMB in Köln haben, indem wir kontinentweise WMB hören und unsere Vision für die Weltmission erweitern durften. Wir durften vor allem Gottes Vision aufnehmen, dass Gott in Deutschland 360 geistliche Leiter und ferner 10.000 BL aufstellen und Deutschland als eine Missionare aussendende Nation kostbar gebrauchen wird. Ich danke Gott, dass Purdue-SBK in den USA reichlich gesegnet, mehr als 3.300 TN zu dieser Konferenz geführt und sein mächtiges Wirken in der ganzen Welt offenbart hat. Ich danke Gott, dass er seinem Knecht M.Dr.John Jun klare Orientierung und Gebetsanliegen für die Weltmission geschenkt hat, bis zum Jahr 2010 unser Werk weltweit zu verdoppeln und bis 2041 100.000 Missionare in die ganze Welt besonders nach China, Nordkorea und moslemische Länder auszusenden. Gott möge uns helfen, mit diesen Gebetsanliegen den treuen Glaubenskampf zu führen und Gott zu verherrlichen. Ich danke Gott, dass er auch verschiedene regionale Konferenzen im Nah und Fern gesegnet und uns geholfen hat, Gottes Werk mit dem VABS zu unterstützen und der Weltmission zu dienen.
Ich danke Gott, dass er mir seine Gnade geschenkt hat, am Anfang des Jahres durch den Glauben meine gutbezahlte Arbeitstelle in Frankfurt aufzugeben und in Bonn zu bleiben. Als ich an meinem fortgeschnittenen Altar und an die hohe Arbeitslosigkeit dachte, konnte ich nichts anderes denken, lieber in die Nähe der Arbeitsstelle umzuziehen und dort ein bequemes Leben zu führen. Gott forderte mich aber durch den Knecht Gottes und durch meine Frau des Glaubens M.Grace heraus, durch den Glauben meine Grenze zu überwinden und eine neue Geschichte des Glaubens zu schreiben. Gott ermutigte mich auch durch sein Wort aus Mk 8,29 und Phil 3,10.11, dass ich Jesu tiefer kennen lernen sollte, anstatt von der weltlichen Sicherheit abhängig zu leben. Als ich praktisch angefangen hatte, neue Stelle zu suchen und mich zu bewerben, musste ich aber die Realität erfahren, dass ich nach der hunderten Bewerbungen laute Absage bekommen musste: „Wir bedauern, Ihnen mitteilen zu müssen, dass wir keine passende Einsatzmöglichkeit für Sie haben. Bitte sehen Sie unsere Entscheidung nicht als Bewertung Ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten an. Für Ihre berufliche Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute und viel Erfolg.“ Als aber alle Mitarbeiterinnen jeden Frühmorgen beharrlich beteten, wirkte Gott sehr mächtig und es ging danach ganz schnell, dass ich ganz in der Nähe eine passende Arbeitsstelle bekommen konnte. Dadurch durfte ich erfahren, dass die Situation sich ganz schnell ändert, wenn Gott wirkt. Am Anfang scheint alles sehr negativ zu sein. Wenn wir aber durch den Glauben weiterziehen, gibt Gott uns den Glaubenssieg.
Ich danke Gott, dass er mir auch in meinem Schafe weidenden Leben helfen möchte, durch den Glauben meine Grenze zu überwinden und 12 Htr. zu weiden und sie als Jünger Jesu aufzustellen. Am Anfang des Jahres sandte Gott Htr. Jinzhi nach China zurück, nachdem er sein Magisterstudium in Jura fertig gemacht hat. Er kam seit 2002 treu zum SGD und konnte Liebesbeziehung zu Jesus entwickeln. Er war sogar bereit als Missionar nach China zurückzukehren. Ich danke Gott, dass er auch in China treu im Glauben bleibt und trotz der anstrengenden Arbeit Gottes Wort betrachtet und im Glauben wächst. Gott möge ihn als ein Hirte und BL für die jungen Menschen in China kostbar gebrauchen. Seitdem konnte ich lange Zeit keine Htr. zum Wort Gottes führen. Ich tue Buße, dass ich wegen meiner Sünde des Unglaubens und der geistlichen Faulheit Gott traurig machte. Ich beschäftigte mich sehr viel mit meinen eigenen Angelegenheiten und vernachlässigte, dem ELW zu dienen und Glaubens- und Gebetskampf für das Heil der Htr. zu führen. Ich danke Gott, dass er auch unserer HG geholfen hat, eine harmonische HG für das Werk Gottes zu bilden und neu anzufangen, zusammenzuarbeiten. Ich danke Gott, dass er H.Martin Kronen mit seinem Wort geholfen hat, Schritt für Schritt seine Grenze zu überwinden und zu einem guten Hirten und BL und zu einem verantwortlichen Mitarbeiter für das Werk Gottes heranzuwachsen. Ich danke Gott, dass er Johanna und Maria zu den hervorragenden Glaubensmütter erzogen hat und weiter erzieht, damit sie als gute Mitarbeiterinnen für die Heilsgeschichte Gottes gebraucht werden dürfen. Ich danke Gott, dass er mich jeden Freitag als Erfrischung für unseren JSA gebraucht hat, indem er mich als Witzmeister und Singalongleiter gebrauchte. Alle Teilnehmer waren begeistert und einige kamen sogar zum JSA, nicht um Stn zu hören, sondern um meinen Witz zu hören.
II. Jahresausblick 2009
Leitvers : Markus 6,37a
„Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen!“
Ich danke Gott, dass er mir sein Wort aus Mk 6,37a noch einmal als mein Jahresleitwort geschenkt hat. Ich tue Buße, dass ich im vergangenen Jahr diesem Wort nicht gut gehorcht habe. In diesem neuen Jahr möchte ich von ganzem Herzen diesem Wort gehorchen und Jesu Hirtenherz und sein Verantwortungsbewusstsein für die Schafherde lernen und meine 5B2F für die Weltmission zu Jesus bringen. Ich danke Gott, dass er in diesem Jahr die ESBK in Eringerfeld segnen und diese Konferenz als einen Meilenstein für die Europa- und Weltmission kostbar gebrauchen möchte. Ich danke Gott, dass er uns hilft, weiter von ganzem Herzen den Gebetsaltar aufzubauen und praktische Umgebung dafür vorzubereiten. Gott möge uns helfen, eine schlagkräftige geistliche Einheit zu bilden und mit einem Herzen für die Weltmission gut zusammenzuarbeiten, sodass Gott unser Werk weiter als eine Quelle des Segens und als ein HQ für die Deutschland-, Europa- und Weltmission gebraucht.
Gebetsanliegen:
1. Ich bete, dass ich das brennende Hirtenherz und Verantwortungsbewusstsein Jesu für die lernen und meine 5B2F für die Weltmission zu Jesus bringen darf.
2. Ich bete, dass ich den Worts- und Gebetskampf treu führen darf, indem ich Täglichesbrot treu betrachten und frühmorgendliches Gebet treu halten darf.
3. Ich bete, dass ich 12 Htr. zum ZBS gewinnen und sie als Jünger Jesu aufstellen darf.
4. Ich bete, dass ich für das Werk Gottes gut zusammenarbeiten darf
Ein Wort: Gebt ihr ihnen zu essen!




