Medizin-Mission

“But you will receive power when the Holy Spirit comes on you; and you will be my witnesses in Jerusalem, and in all Judea and Samaria, and to the ends of the earth.” Acts 1:8

Archive for December 31, 2008

ERNEUERE DIE ERSTE LIEBE

ERNEUERE DIE ERSTE LIEBE

 

Offenbarung 2,1-17

Leitvers 2,4.5a

„Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt. So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke!“

 

 

I. Der Brief Christi an die Gemeinde in Ephesus (1-7)

 

Vers 2a sagt: „Ich kennen deine Werke und deine Mühsal…“. Jesus erkannte ihre Glaubenstaten an. In der Gemeinde von Ephesus gab es viele Taten des Galbuens durch die erste Generation von Christen. Paulus sagte, dass er dort mit wilden Tieren zu kämpfen hatte. Trotz dieser Bedrängnisse waren sie standhaft und Gott gebrauchte sie, die ganze Provinz Asien zu pionieren. Jesus lobte sie auch für ihre Geduld. Apostel Johannes war ihr Hirte gewesen. Aber er wurde gefangen genommen und auf die Insel Patmos verbannt. In dieser Leidenszeit empfing er eine Vision von Gott und schrieb das Buch der Offenbarung, das uns die herrliche Hoffnung auf den Sieg Jesu und das Reich Gottes gibt. Der Grund, warum wir viele Verfolgungen und Schwierigkeiten erdulden können, ist die wahre Hoffnung, an der Herrlichkeit des zweiten Kommens Jesu teilzuhaben. Die Atmosphäre in unserer postmodernen Welt ist ähnlich wie de von Sodom und Gomorra. Das Geheimnis, diese Atmosphäre zu überwinden und ein treues Galubensleben zu führen besteht darin, an der Hoffnung auf Jesus zweites Kommen festzuhalten.

 

Sehen wir uns Vers 4 an: „Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt.“

 

Erstens: Sie verließen die erste Liebe zu Gott. Man sagt, dass die erste Liebe treu und aufrichtig ist. Die Liebe der christlichen Gemeinschaft in Ephesus war wahrscheinlich noch größer als die unserer Hirten und Missionare in UBF. Sie erfuhren die groß Liebe Christi durch das tiefgehende Bibelostudium mit Apostel Paulus und wurden Männer und Frauen Gottes. Sie hatten diese große Liebe Gottes in ihren Herzen. 1.Johannes 3,16 sagt: „Daran haben wir die Liebe erkannt, dass er sein Leben für uns gelassen hat, und wir sollen auch das Leben für die Brüder lassen.“ Wegen ihrer inbrünstigen Liebe für Jesus kümmerten sie sich um die Schafherde Gottes. Wegen ihrer inbrünstigen Liebe für Jesus konnten sie beharren und viele unerträgliche Bedrängnisse ertragen. Aber im Laufe der Zeit wurde ihr Glaubensleben gewohnheitsmäßig, gesetzlich und gleichgültig gegenüber den anderen und sie verließen ihre erste Liebe zu Jesusd.

 

Zweitens, die erste Liebe Jesu zu verlassen bedeutet, Gottes Gebote zu verlassen. Gott zu lieben ist das erste und höchste Gebot. Seinen Nächsten mehr als sich selbt zu lieben ist das zweite Gebot, welches Jesus gab. Jesus lehrte uns, dass das erste Gebot eine Liebesbeziehung mit Gott erfordert und das zweite nach einer Liebesbeziehung mit unseren Nächsten ruft: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Jesus lehrte uns, andere echt und innig und so wie uns selbst zu lieben. Jesus weiß schon, dass wir uns selbst am meisten lieben. Von uns selbst aus können wir unseren Nächsten nicht lieben. Nur diejenigen, die Gottes Liebe zu sich aufgenommen und ihren wahren Wert in Gott gefunden haben, sind in der Lage, andere zu lieben.

 

Warum sollen wir Gott von ganzem Herzen und von ganzer Seele lieben? Gott ist unser Schöpfer, der uns das Leben gegeben hat und der usner ewiger Vater ist. Er ist auch unser Erretter, der seinen einzigen geliebten Sohn in die Welt sandte, um durch seinen Tod am Kreuz all unsere Sünde zu vergeben und uns vor der ewigen Verdammnis zu erretten. Gott zu lieben und seine Mission zu erfüllen, gibt uns den wahren Sinn des Lebens und macht unser Leben glücklich und fruchtbar wie im Paradies.

 

Welche Lebensorientierung gab Jesus den Christen in Ephesus? Lesen wir Vers 5: „So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen  Leuchter wegstoßen von seiner Stätte – wenn du nicht Buße tust.“ Die Epheser sollten sich an ihre erste Liebe erinnern. Dann sagt Jesus: „Tue Buße und tue die ersten Werke!“ Damit meint er, dass sie ihre erste Liebe wiederherstellen sollten. Am Anfang hatte die Gemeinde in Ephesus eine brennende Liebe zu Gott gehabt. Jedoch erkaltete die Liebe unter den Brüdern. Es kam oft zu Streit und zu Spaltungen. Infolgedessen bleiben nur Formalität und Tradition in der Gemeinde übrig. Obwohl wir die erste Liebe zu Gott erfahren haben, kann diese Liebe erkalten, wenn wir sie nicht jeden Tag durch das Wort Gottes erneuern.

 

Vers 5b sagt: „Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte – wenn du nicht Buße tust.“ Die Gemeinde ist für Jesus wie ein kostbarer goldener Leuchter, durch den Gottes Liebe in die dunkle Welt scheint. Wenn aber eine Gemeinde die erste Liebe verlässt, wird sie nutzlos für Gott und wird ihre Position verlieren.

 

Welches Verheißung gab Jesus den Ephesern? Sehen wir uns Vers 7 an. „Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist.“ Jesus versprach, den Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist, denjenigen zu geben, die überwinden und ihre erste Liebe bewahren.

 

II. Brief an die Gemeinden in Smyrna und Pergamon (8-17)

 

Sehen wir uns Vers 10c an: „Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.“ Was bedeutet es, getreu bis an den Tod zu sein?

 

Erstens: Es bedeutet, auch in kleinen Dingen treu zu sein. Im Gleichnis von den anvertrauten Zentnern lobte der Herr die zwei Knechte, die ihre Zentner verdoppelt hatten: „Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bis über weinigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen.“ Wenn der Knecht, der nur einen Zentner bekommen hatte, gearbeitet und einen weiteren Zentner gebracht hätte, würde er denselben Lohn vom Herrn empfangen. Um gute und treue Knechte zu sein, sollen wir auch in wenigem treu sein.

 

Zweitens: Es bedeutet, bis zum Ende treu zu sein. Nur eine Zeitlang treu zu sein, hat keine Bedeutung. Sogar Judas Iskariot war die ersten zwei Jahre treu. Aber im dritten Jahr wurde er untreu und betrog Jesus.

 

Drittens: Es bedeutet, auch in schwieriger Zeit treu zu sein. Manche von uns haben schon viele Jahre dem Herrn gedient. Aber wir dürfen damit nicht selbstzufrieden sein, sondern müssen den Lauf bis zum Ende laufen.

 

Ich danke Gott, dass er mich durch sein Wort ermahnt hat, über meine geistliche Sünde Buße zu tun und die erste Liebe zu Jesus zu erneuern. In der Tat erkenne ich, dass meine Liebe zu Jesus im Lauf der Zeit sehr erkaltet ist, und dass ich zurzeit sehr viel berechne, anstatt mit der einfachen und reinen Liebe zu Jesus handle. Wenn ich an die einseitige Gnade Jesu denke, muss ich bekennen, dass ich ein hilfloser Sünder bin, und dass ich seine Liebe zu mir wirklich langmütig und unveränderlich ist. Eigentlich war ich ein Sklave der Sünde, dass ich nach meiner Begierde und nach meinem eigenen Willen lebte. Ich litt sehr viel unter Selbstverdammnis. Mit meiner eigenen Kraft konnte ich nicht von dieser Verdammnis der Sünde befreit werden. Ich hasste mich selbst und die Welt. Unter der Sündenmacht zerstörte ich mein Leben und das Leben der anderen gewollt oder ungewollt. Gott hat sich aber über mich groß erbarmt und mich zum BS geführt. Durch das BS durfte ich erkennen, dass er der souveräne Herrscher der Welt ist, und dass ich allein durch seine Gnade von der Herrschaft der Sünde befreit werden darf. Er gab mir sein Wort aus Joh 8,31.32, durch das ich meine geistliche Lage tief erkennen und über meine Sünde Buße tun durfte. Aus der großen Freude begann ich ein Leben mit der Mission Gottes. Ich durfte von ganzem Herzen meine Kommilitonen und Studenten am Campus zum Wort Gottes einladen. Durch das BS mit den Htr. und durch die Dienerschaft für ihr Heil konnte ich auch große Freude erfahren. Gottes Wort schmeckte wie Honig, dass ich es niemals ablassen wollte. Ich hörte Woche für Woche begeistert und weinend Sonntagsbotschaft zu und schrieb mit der großen Freude Stellungnahme. Ich fühlte mich oft, dass ich im Himmel wäre. Aber mit der Zeit wurde meine Liebe zu Jesus erkaltet. In dieser Zeit schlafe ich sogar oft beim SGD ein, dass ich mich nicht mehr erinnern konnte, was ich gehört habe. Htr. einzuladen wurde mir ein Pflicht und sogar eine Last, dass ich am liebsten ohne dieses Kreuz leben wollte. Gottes Wort zu studieren und Stellungnahme zu schreiben wurde auch eine Pflicht, dass ich keine Freude daran hatte. In vieler Hinsicht war ich wie Sonntagschristen, die ganze Woche lang für sich selbst leben und nur am Sonntag aus dem Pflichtgefühl zum SGD kommen. Warum ist mein Glaubensleben so geworden? Weil ich mein Glaubensleben mit meiner eigenen Kraft führte, anstatt mich an die Gnade Jesu zu erinnern und für seine absolute Liebe zu danken. In der Tat ist mein Selbstvertrauen das größte Hindernis meines Glaubenslebens. Obwohl ich durch seine einseitige Gnade bin, was ich bin, versuchte ich, nach meiner eigenen Vorstellung zu leben und eigene Ehre und Bequemlichkeit zu suchen. Darum war ich immer wieder an meiner Grenze gestoßen und keine wahre Freude erfahren. Hier darf ich über meine Selbstliebe und über meine Gnadenvergessenheit Buße tun und Jesu Königsherrschaft über mein Leben erneut aufnehmen. Mein Leben gehört nicht zu mir, sondern zu Jesus. Er ist allein mein König und der Eigentümer meines Lebens. Gott möge mir helfen, meine erste Liebe zu Jesus in meinem Herzen zu erneuern und mein Leben einzig und allein gemäß seiner großen Gnade zu führen, indem ich mit der großen Freude der anvertrauten Mission dienen und Htr. am Campus mit dem Wort Gottes von ganzem Herzen weiden darf. Gott möge uns in diesem Jahreswechsel helfen, unsere Liebesbeziehung zu Jesus zu erneuern und im neuen Jahr viele großartige Geschichte des Glaubens zu schreiben.

 

Ein Wort: Erneuere die erste Liebe zu Jesus in deinem Herzen

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