Medizin-Mission
“But you will receive power when the Holy Spirit comes on you; and you will be my witnesses in Jerusalem, and in all Judea and Samaria, and to the ends of the earth.” Acts 1:8Archive for December, 2008
ERNEUERE DIE ERSTE LIEBE
ERNEUERE DIE ERSTE LIEBE
Offenbarung 2,1-17
Leitvers 2,4.5a
„Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt. So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke!“
I. Der Brief Christi an die Gemeinde in Ephesus (1-7)
Vers 2a sagt: „Ich kennen deine Werke und deine Mühsal…“. Jesus erkannte ihre Glaubenstaten an. In der Gemeinde von Ephesus gab es viele Taten des Galbuens durch die erste Generation von Christen. Paulus sagte, dass er dort mit wilden Tieren zu kämpfen hatte. Trotz dieser Bedrängnisse waren sie standhaft und Gott gebrauchte sie, die ganze Provinz Asien zu pionieren. Jesus lobte sie auch für ihre Geduld. Apostel Johannes war ihr Hirte gewesen. Aber er wurde gefangen genommen und auf die Insel Patmos verbannt. In dieser Leidenszeit empfing er eine Vision von Gott und schrieb das Buch der Offenbarung, das uns die herrliche Hoffnung auf den Sieg Jesu und das Reich Gottes gibt. Der Grund, warum wir viele Verfolgungen und Schwierigkeiten erdulden können, ist die wahre Hoffnung, an der Herrlichkeit des zweiten Kommens Jesu teilzuhaben. Die Atmosphäre in unserer postmodernen Welt ist ähnlich wie de von Sodom und Gomorra. Das Geheimnis, diese Atmosphäre zu überwinden und ein treues Galubensleben zu führen besteht darin, an der Hoffnung auf Jesus zweites Kommen festzuhalten.
Sehen wir uns Vers 4 an: „Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt.“
Erstens: Sie verließen die erste Liebe zu Gott. Man sagt, dass die erste Liebe treu und aufrichtig ist. Die Liebe der christlichen Gemeinschaft in Ephesus war wahrscheinlich noch größer als die unserer Hirten und Missionare in UBF. Sie erfuhren die groß Liebe Christi durch das tiefgehende Bibelostudium mit Apostel Paulus und wurden Männer und Frauen Gottes. Sie hatten diese große Liebe Gottes in ihren Herzen. 1.Johannes 3,16 sagt: „Daran haben wir die Liebe erkannt, dass er sein Leben für uns gelassen hat, und wir sollen auch das Leben für die Brüder lassen.“ Wegen ihrer inbrünstigen Liebe für Jesus kümmerten sie sich um die Schafherde Gottes. Wegen ihrer inbrünstigen Liebe für Jesus konnten sie beharren und viele unerträgliche Bedrängnisse ertragen. Aber im Laufe der Zeit wurde ihr Glaubensleben gewohnheitsmäßig, gesetzlich und gleichgültig gegenüber den anderen und sie verließen ihre erste Liebe zu Jesusd.
Zweitens, die erste Liebe Jesu zu verlassen bedeutet, Gottes Gebote zu verlassen. Gott zu lieben ist das erste und höchste Gebot. Seinen Nächsten mehr als sich selbt zu lieben ist das zweite Gebot, welches Jesus gab. Jesus lehrte uns, dass das erste Gebot eine Liebesbeziehung mit Gott erfordert und das zweite nach einer Liebesbeziehung mit unseren Nächsten ruft: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Jesus lehrte uns, andere echt und innig und so wie uns selbst zu lieben. Jesus weiß schon, dass wir uns selbst am meisten lieben. Von uns selbst aus können wir unseren Nächsten nicht lieben. Nur diejenigen, die Gottes Liebe zu sich aufgenommen und ihren wahren Wert in Gott gefunden haben, sind in der Lage, andere zu lieben.
Warum sollen wir Gott von ganzem Herzen und von ganzer Seele lieben? Gott ist unser Schöpfer, der uns das Leben gegeben hat und der usner ewiger Vater ist. Er ist auch unser Erretter, der seinen einzigen geliebten Sohn in die Welt sandte, um durch seinen Tod am Kreuz all unsere Sünde zu vergeben und uns vor der ewigen Verdammnis zu erretten. Gott zu lieben und seine Mission zu erfüllen, gibt uns den wahren Sinn des Lebens und macht unser Leben glücklich und fruchtbar wie im Paradies.
Welche Lebensorientierung gab Jesus den Christen in Ephesus? Lesen wir Vers 5: „So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte – wenn du nicht Buße tust.“ Die Epheser sollten sich an ihre erste Liebe erinnern. Dann sagt Jesus: „Tue Buße und tue die ersten Werke!“ Damit meint er, dass sie ihre erste Liebe wiederherstellen sollten. Am Anfang hatte die Gemeinde in Ephesus eine brennende Liebe zu Gott gehabt. Jedoch erkaltete die Liebe unter den Brüdern. Es kam oft zu Streit und zu Spaltungen. Infolgedessen bleiben nur Formalität und Tradition in der Gemeinde übrig. Obwohl wir die erste Liebe zu Gott erfahren haben, kann diese Liebe erkalten, wenn wir sie nicht jeden Tag durch das Wort Gottes erneuern.
Vers 5b sagt: „Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte – wenn du nicht Buße tust.“ Die Gemeinde ist für Jesus wie ein kostbarer goldener Leuchter, durch den Gottes Liebe in die dunkle Welt scheint. Wenn aber eine Gemeinde die erste Liebe verlässt, wird sie nutzlos für Gott und wird ihre Position verlieren.
Welches Verheißung gab Jesus den Ephesern? Sehen wir uns Vers 7 an. „Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist.“ Jesus versprach, den Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist, denjenigen zu geben, die überwinden und ihre erste Liebe bewahren.
II. Brief an die Gemeinden in Smyrna und Pergamon (8-17)
Sehen wir uns Vers 10c an: „Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.“ Was bedeutet es, getreu bis an den Tod zu sein?
Erstens: Es bedeutet, auch in kleinen Dingen treu zu sein. Im Gleichnis von den anvertrauten Zentnern lobte der Herr die zwei Knechte, die ihre Zentner verdoppelt hatten: „Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bis über weinigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen.“ Wenn der Knecht, der nur einen Zentner bekommen hatte, gearbeitet und einen weiteren Zentner gebracht hätte, würde er denselben Lohn vom Herrn empfangen. Um gute und treue Knechte zu sein, sollen wir auch in wenigem treu sein.
Zweitens: Es bedeutet, bis zum Ende treu zu sein. Nur eine Zeitlang treu zu sein, hat keine Bedeutung. Sogar Judas Iskariot war die ersten zwei Jahre treu. Aber im dritten Jahr wurde er untreu und betrog Jesus.
Drittens: Es bedeutet, auch in schwieriger Zeit treu zu sein. Manche von uns haben schon viele Jahre dem Herrn gedient. Aber wir dürfen damit nicht selbstzufrieden sein, sondern müssen den Lauf bis zum Ende laufen.
Ich danke Gott, dass er mich durch sein Wort ermahnt hat, über meine geistliche Sünde Buße zu tun und die erste Liebe zu Jesus zu erneuern. In der Tat erkenne ich, dass meine Liebe zu Jesus im Lauf der Zeit sehr erkaltet ist, und dass ich zurzeit sehr viel berechne, anstatt mit der einfachen und reinen Liebe zu Jesus handle. Wenn ich an die einseitige Gnade Jesu denke, muss ich bekennen, dass ich ein hilfloser Sünder bin, und dass ich seine Liebe zu mir wirklich langmütig und unveränderlich ist. Eigentlich war ich ein Sklave der Sünde, dass ich nach meiner Begierde und nach meinem eigenen Willen lebte. Ich litt sehr viel unter Selbstverdammnis. Mit meiner eigenen Kraft konnte ich nicht von dieser Verdammnis der Sünde befreit werden. Ich hasste mich selbst und die Welt. Unter der Sündenmacht zerstörte ich mein Leben und das Leben der anderen gewollt oder ungewollt. Gott hat sich aber über mich groß erbarmt und mich zum BS geführt. Durch das BS durfte ich erkennen, dass er der souveräne Herrscher der Welt ist, und dass ich allein durch seine Gnade von der Herrschaft der Sünde befreit werden darf. Er gab mir sein Wort aus Joh 8,31.32, durch das ich meine geistliche Lage tief erkennen und über meine Sünde Buße tun durfte. Aus der großen Freude begann ich ein Leben mit der Mission Gottes. Ich durfte von ganzem Herzen meine Kommilitonen und Studenten am Campus zum Wort Gottes einladen. Durch das BS mit den Htr. und durch die Dienerschaft für ihr Heil konnte ich auch große Freude erfahren. Gottes Wort schmeckte wie Honig, dass ich es niemals ablassen wollte. Ich hörte Woche für Woche begeistert und weinend Sonntagsbotschaft zu und schrieb mit der großen Freude Stellungnahme. Ich fühlte mich oft, dass ich im Himmel wäre. Aber mit der Zeit wurde meine Liebe zu Jesus erkaltet. In dieser Zeit schlafe ich sogar oft beim SGD ein, dass ich mich nicht mehr erinnern konnte, was ich gehört habe. Htr. einzuladen wurde mir ein Pflicht und sogar eine Last, dass ich am liebsten ohne dieses Kreuz leben wollte. Gottes Wort zu studieren und Stellungnahme zu schreiben wurde auch eine Pflicht, dass ich keine Freude daran hatte. In vieler Hinsicht war ich wie Sonntagschristen, die ganze Woche lang für sich selbst leben und nur am Sonntag aus dem Pflichtgefühl zum SGD kommen. Warum ist mein Glaubensleben so geworden? Weil ich mein Glaubensleben mit meiner eigenen Kraft führte, anstatt mich an die Gnade Jesu zu erinnern und für seine absolute Liebe zu danken. In der Tat ist mein Selbstvertrauen das größte Hindernis meines Glaubenslebens. Obwohl ich durch seine einseitige Gnade bin, was ich bin, versuchte ich, nach meiner eigenen Vorstellung zu leben und eigene Ehre und Bequemlichkeit zu suchen. Darum war ich immer wieder an meiner Grenze gestoßen und keine wahre Freude erfahren. Hier darf ich über meine Selbstliebe und über meine Gnadenvergessenheit Buße tun und Jesu Königsherrschaft über mein Leben erneut aufnehmen. Mein Leben gehört nicht zu mir, sondern zu Jesus. Er ist allein mein König und der Eigentümer meines Lebens. Gott möge mir helfen, meine erste Liebe zu Jesus in meinem Herzen zu erneuern und mein Leben einzig und allein gemäß seiner großen Gnade zu führen, indem ich mit der großen Freude der anvertrauten Mission dienen und Htr. am Campus mit dem Wort Gottes von ganzem Herzen weiden darf. Gott möge uns in diesem Jahreswechsel helfen, unsere Liebesbeziehung zu Jesus zu erneuern und im neuen Jahr viele großartige Geschichte des Glaubens zu schreiben.
Ein Wort: Erneuere die erste Liebe zu Jesus in deinem Herzen
An den Wassern zu Babel
An den Wassern zu Babel
Psalm 137,1-9
Leitvers 137,5
An den Wassern zu Babel saßen wir und weinten, wenn wir an Zion gedachten. 2 Unsere Harfen hängten wir an die Weiden dort im Lande. 3 Denn die uns gefangen hielten, hießen uns dort singen und in unserm Heulen fröhlich sein: »Singet uns ein Lied von Zion!« 4 Wie könnten wir des HERRN Lied singen in fremdem Lande? 5 Vergesse ich dich, Jerusalem, so verdorre meine Rechte. 6 Meine Zunge soll an meinem Gaumen kleben, wenn ich deiner nicht gedenke, wenn ich nicht lasse Jerusalem meine höchste Freude sein. 7 HERR, vergiss den Söhnen Edom nicht, / was sie sagten am Tage Jerusalems: »Reißt nieder, reißt nieder bis auf den Grund!« 8 Tochter Babel, du Verwüsterin, wohl dem, der dir vergilt, was du uns angetan hast! 9 Wohl dem, der deine jungen Kinder nimmt und sie am Felsen zerschmettert!
By the rivers of Babylon we sat and wept when we remembered Zion. 2 There on the poplars we hung our harps, 3 for there our captors asked us for songs, our tormentors demanded songs of joy; they said, Sing us one of the songs of Zion! 4 How can we sing the songs of the LORD while in a foreign land? 5 If I forget you, O Jerusalem, may my right hand forget its skill. 6 May my tongue cling to the roof of my mouth if I do not remember you, if I do not consider Jerusalem my highest joy. 7 Remember, O LORD, what the Edomites did on the day Jerusalem fell. Tear it down, they cried, tear it down to its foundations! 8 O Daughter of Babylon, doomed to destruction, happy is he who repays you for what you have done to us- 9 he who seizes your infants and dashes them against the rocks
Dieser Psalm spricht von der babylonischen Gefangenschaft, wohl von der Endzeit des Exils, als der persische König schon dabei war, den Babyloniern die Vorherr-schaft zu entreißen. Die Wasser von Babel waren wohl der Euphrat sowie seine Kanäle und Wasserstraßen. Dort saßen die Israeliten und weinten über die Zerstörung Jerusalems. Ihr Kummer war so groß, dass sogar ihre Sänger schwiegen. Sie konnten ihre Lieder, die von ihrer Sehnsucht nach ihrer Heimat handelten, nicht mehr singen, weil ihre Bedrücker sie dafür verhöhnten. Der Psalmist gelobte, Jerusalem nie zu vergessen. Eher würde seine rechte Hand verdorren oder seine Zunge an seinem Gaumen kleben (d.h. er würde stumm werden), wenn er Jerusalem nicht die Treue halten würde. An Jerusalem zu denken, war im Exil eine höchste Freude. Wir dürfen auch die geistliche Verwüstung unseres Landes beklagen und für seine Wiederherstellung beten. Die Edomiter hatten die Feinde Jerusalems in ihrem Tun bestärkt. Der Psalmist verwünschte sie und auch die Babylonier. Die Perser, die Babel zerstörten, dagegen pries er.
Ich danke Gott, dass er mich durch den heutigen Text lehrt, Herz für unser Land zu haben und zu beten, dass Gott Deutschland wiederherstellt und von einer Hochburg des Humanismus zu einer priesterlichen Nation verändert. Ich danke Gott, dass er mir erlaubt, Hirtenherz für die jungen Menschen am Campus und Verantwortungsbewusstsein für unser Land zu haben, indem ich den jungen Menschen am Campus mit dem Wort Gottes von ganzem Herzen dienen und sie als geistliche Leiter für diese Generation aufstellen darf.
Gebet: Herr, unser Land liegt geistlich verwüstet da. Bitte stelle es geistlich wieder her.
Ein Wort: Gedenke im Gebet deines Landes!
Gottes Souveränität über die Geschichte
Gottes Souveränität über die Geschichte
Daniel 2,1-49
Leitvers 2,44
Im zweiten Jahr seiner Herrschaft hatte Nebukadnezar einen Traum, über den er so erschrak, dass er aufwachte. 2 Und der König ließ alle Zeichendeuter und Weisen und Zauberer und Wahrsager zusammenrufen, dass sie ihm seinen Traum sagen sollten. Und sie kamen und traten vor den König. 3 Und der König sprach zu ihnen: Ich hab einen Traum gehabt; der hat mich erschreckt, und ich wollte gerne wissen, was es mit dem Traum gewesen ist. 4 Da sprachen die Wahrsager zum König auf Aramäisch: Der König lebe ewig! Sage deinen Knechten den Traum, so wollen wir ihn deuten. 5 Der König antwortete und sprach zu den Wahrsagern: Mein Wort ist deutlich genug. Werdet ihr mir nun den Traum nicht kundtun und deuten, so sollt ihr in Stücke gehauen und eure Häuser sollen zu Schutthaufen gemacht werden. 6 Werdet ihr mir aber den Traum kundtun und deuten, so sollt ihr Geschenke, Gaben und große Ehre von mir empfangen. Darum sagt mir den Traum und seine Deutung. 7 Sie antworteten noch einmal und sprachen: Der König sage seinen Knechten den Traum, so wollen wir ihn deuten. 8 Der König antwortete und sprach: Wahrlich, ich merke, dass ihr Zeit gewinnen wollt, weil ihr seht, dass mein Wort deutlich genug ist. 9 Aber werdet ihr mir den Traum nicht sagen, so ergeht ein Urteil über euch alle, weil ihr euch vorgenommen habt, Lug und Trug vor mir zu reden, bis die Zeiten sich ändern. Darum sagt mir den Traum; so kann ich merken, dass ihr auch die Deutung trefft. 10 Da antworteten die Wahrsager vor dem König und sprachen zu ihm: Es ist kein Mensch auf Erden, der sagen könnte, was der König fordert. Ebenso gibt es auch keinen König, wie groß oder mächtig er sei, der solches von irgendeinem Zeichendeuter, Weisen oder Wahrsager fordern würde. 11 Denn was der König fordert, ist zu hoch, und es gibt auch sonst niemand, der es vor dem König sagen könnte, ausgenommen die Götter, die nicht bei den Menschen wohnen. 12 Da wurde der König sehr zornig und befahl, alle Weisen von Babel umzubringen. 13 Und das Urteil ging aus, dass man die Weisen töten sollte. Auch Daniel und seine Gefährten suchte man, um sie zu töten. 14 Da wandte sich Daniel klug und verständig an Arjoch, den Obersten der Leibwache des Königs, der auszog, um die Weisen von Babel zu töten. 15 Und er fing an und sprach zu Arjoch, dem der König Vollmacht gegeben hatte: Warum ist ein so strenges Urteil vom König ergangen? Und Arjoch teilte es Daniel mit. 16 Da ging Daniel hinein und bat den König, ihm eine Frist zu geben, damit er die Deutung dem König sagen könne. 17 Und Daniel ging heim und teilte es seinen Gefährten Hananja, Mischaël und Asarja mit, 18 damit sie den Gott des Himmels um Gnade bäten wegen dieses Geheimnisses und Daniel und seine Gefährten nicht samt den andern Weisen von Babel umkämen. 19 Da wurde Daniel dies Geheimnis durch ein Gesicht in der Nacht offenbart. Und Daniel lobte den Gott des Himmels, 20 fing an und sprach: Gelobet sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit, denn ihm gehören Weisheit und Stärke! 21 Er ändert Zeit und Stunde; er setzt Könige ab und setzt Könige ein; er gibt den Weisen ihre Weisheit und den Verständigen ihren Verstand, 22 er offenbart, was tief und verborgen ist; er weiß, was in der Finsternis liegt, denn bei ihm ist lauter Licht. 23 Ich danke dir und lobe dich, Gott meiner Väter, dass du mir Weisheit und Stärke verliehen und jetzt offenbart hast, was wir von dir erbeten haben; denn du hast uns des Königs Sache offenbart. 24 Da ging Daniel hinein zu Arjoch, der vom König Befehl hatte, die Weisen von Babel umzubringen, und sprach zu ihm: Du sollst die Weisen von Babel nicht umbringen, sondern führe mich hinein zum König, ich will dem König die Deutung sagen. 25 Arjoch brachte Daniel eilends hinein vor den König und sprach zu ihm: Ich habe einen Mann gefunden unter den Gefangenen aus Juda, der dem König die Deutung sagen kann. 26 Der König antwortete und sprach zu Daniel, den sie Beltschazar nannten: Bist du es, der mir den Traum, den ich gesehen habe, und seine Deutung kundtun kann? 27 Daniel fing an vor dem König und sprach: Das Geheimnis, nach dem der König fragt, vermögen die Weisen, Gelehrten, Zeichendeuter und Wahrsager dem König nicht zu sagen. 28 Aber es ist ein Gott im Himmel, der kann Geheimnisse offenbaren. Der hat dem König Nebukadnezar kundgetan, was in künftigen Zeiten geschehen soll. Mit deinem Traum und deinen Gesichten, als du schliefst, verhielt es sich so: 29 Du, König, dachtest auf deinem Bett, was dereinst geschehen würde; und der, der Geheimnisse offenbart, hat dir kundgetan, was geschehen wird. 30 Mir aber ist dies Geheimnis offenbart worden, nicht als wäre meine Weisheit größer als die Weisheit aller, die da leben, sondern damit dem König die Deutung kundwürde und du deines Herzens Gedanken erführest. 31 Du, König, hattest einen Traum, und siehe, ein großes und hohes und hell glänzendes Bild stand vor dir, das war schrecklich anzusehen. 32 Das Haupt dieses Bildes war von feinem Gold, seine Brust und seine Arme waren von Silber, sein Bauch und seine Lenden waren von Kupfer, 33 seine Schenkel waren von Eisen, seine Füße waren teils von Eisen und teils von Ton. 34 Das sahst du, bis ein Stein herunterkam, ohne Zutun von Menschenhänden; der traf das Bild an seinen Füßen, die von Eisen und Ton waren, und zermalmte sie. 35 Da wurden miteinander zermalmt Eisen, Ton, Kupfer, Silber und Gold und wurden wie Spreu auf der Sommertenne, und der Wind verwehte sie, dass man sie nirgends mehr finden konnte. Der Stein aber, der das Bild zerschlug, wurde zu einem großen Berg, sodass er die ganze Welt füllte. 36 Das ist der Traum. Nun wollen wir die Deutung vor dem König sagen. 37 Du, König, bist ein König aller Könige, dem der Gott des Himmels Königreich, Macht, Stärke und Ehre gegeben hat 38 und dem er alle Länder, in denen Leute wohnen, dazu die Tiere auf dem Felde und die Vögel unter dem Himmel in die Hände gegeben und dem er über alles Gewalt verliehen hat. Du bist das goldene Haupt. 39 Nach dir wird ein anderes Königreich aufkommen, geringer als deines, danach das dritte Königreich, das aus Kupfer ist und über alle Länder herrschen wird. 40 Und das vierte wird hart sein wie Eisen; denn wie Eisen alles zermalmt und zerschlägt, ja, wie Eisen alles zerbricht, so wird es auch alles zermalmen und zerbrechen. 41 Dass du aber die Füße und Zehen teils von Ton und teils von Eisen gesehen hast, bedeutet: Das wird ein zerteiltes Königreich sein; doch wird etwas von des Eisens Härte darin bleiben, wie du ja gesehen hast Eisen mit Ton vermengt. 42 Und dass die Zehen an seinen Füßen teils von Eisen und teils von Ton sind, bedeutet: Zum Teil wird’s ein starkes und zum Teil ein schwaches Reich sein. 43 Und dass du gesehen hast Eisen mit Ton vermengt, bedeutet: Sie werden sich zwar durch Heiraten miteinander vermischen, aber sie werden doch nicht aneinander festhalten, so wie sich Eisen mit Ton nicht mengen lässt. 44 Aber zur Zeit dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Reich aufrichten, das nimmermehr zerstört wird; und sein Reich wird auf kein anderes Volk kommen. Es wird alle diese Königreiche zermalmen und zerstören; aber es selbst wird ewig bleiben, 45 wie du ja gesehen hast, dass ein Stein ohne Zutun von Menschenhänden vom Berg herunterkam, der Eisen, Kupfer, Ton, Silber und Gold zermalmte. So hat der große Gott dem König kundgetan, was dereinst geschehen wird. Der Traum ist zuverlässig und die Deutung ist richtig. 46 Da fiel der König Nebukadnezar auf sein Angesicht und warf sich nieder vor Daniel und befahl, man sollte ihm Speisopfer und Räucheropfer darbringen. 47 Und der König antwortete Daniel und sprach: Es ist kein Zweifel, euer Gott ist ein Gott über alle Götter und ein Herr über alle Könige, der Geheimnisse offenbaren kann, wie du dies Geheimnis hast offenbaren können. 48 Und der König erhöhte Daniel und gab ihm große und viele Geschenke und machte ihn zum Fürsten über das ganze Land Babel und setzte ihn zum Obersten über alle Weisen in Babel. 49 Und Daniel bat den König, über die einzelnen Bezirke im Lande Babel Schadrach, Meschach und Abed-Nego zu setzen. Daniel aber blieb am Hof des Königs.
In the second year of his reign, Nebuchadnezzar had dreams; his mind was troubled and he could not sleep. 2 So the king summoned the magicians, enchanters, sorcerers and astrologers to tell him what he had dreamed. When they came in and stood before the king, 3 he said to them, I have had a dream that troubles me and I want to know what it means. 4 Then the astrologers answered the king in Aramaic, O king, live for ever! Tell your servants the dream, and we will interpret it. 5 The king replied to the astrologers, This is what I have firmly decided: If you do not tell me what my dream was and interpret it, I will have you cut into pieces and your houses turned into piles of rubble. 6 But if you tell me the dream and explain it, you will receive from me gifts and rewards and great honour. So tell me the dream and interpret it for me. 7 Once more they replied, Let the king tell his servants the dream, and we will interpret it. 8 Then the king answered, I am certain that you are trying to gain time, because you realise that this is what I have firmly decided: 9 If you do not tell me the dream, there is just one penalty for you. You have conspired to tell me misleading and wicked things, hoping the situation will change. So then, tell me the dream, and I will know that you can interpret it for me. 10 The astrologers answered the king, There is not a man on earth who can do what the king asks! No king, however great and mighty, has ever asked such a thing of any magician or enchanter or astrologer. 11 What the king asks is too difficult. No-one can reveal it to the king except the gods, and they do not live among men. 12 This made the king so angry and furious that he ordered the execution of all the wise men of Babylon. 13 So the decree was issued to put the wise men to death, and men were sent to look for Daniel and his friends to put them to death. 14 When Arioch, the commander of the king’s guard, had gone out to put to death the wise men of Babylon, Daniel spoke to him with wisdom and tact. 15 He asked the king’s officer, Why did the king issue such a harsh decree? Arioch then explained the matter to Daniel. 16 At this, Daniel went in to the king and asked for time, so that he might interpret the dream for him. 17 Then Daniel returned to his house and explained the matter to his friends Hananiah, Mishael and Azariah. 18 He urged them to plead for mercy from the God of heaven concerning this mystery, so that he and his friends might not be executed with the rest of the wise men of Babylon. 19 During the night the mystery was revealed to Daniel in a vision. Then Daniel praised the God of heaven 20 and said:Praise be to the name of God for ever and ever; wisdom and power are his. 21 He changes times and seasons; he sets up kings and deposes them. He gives wisdom to the wise and knowledge to the discerning. 22 He reveals deep and hidden things; he knows what lies in darkness, and light dwells with him. 23 I thank and praise you, O God of my fathers: You have given me wisdom and power, you have made known to me what we asked of you, you have made known to us the dream of the king. 24 Then Daniel went to Arioch, whom the king had appointed to execute the wise men of Babylon, and said to him, Do not execute the wise men of Babylon. Take me to the king, and I will interpret his dream for him. 25 Arioch took Daniel to the king at once and said, I have found a man among the exiles from Judah who can tell the king what his dream means. 26 The king asked Daniel (also called Belteshazzar), Are you able to tell me what I saw in my dream and interpret it? 27 Daniel replied, No wise man, enchanter, magician or diviner can explain to the king the mystery he has asked about, 28 but there is a God in heaven who reveals mysteries. He has shown King Nebuchadnezzar what will happen in days to come. Your dream and the visions that passed through your mind as you lay on your bed are these: 29 As you were lying there, O king, your mind turned to things to come, and the revealer of mysteries showed you what is going to happen. 30 As for me, this mystery has been revealed to me, not because I have greater wisdom than other living men, but so that you, O king, may know the interpretation and that you may understand what went through your mind. 31 You looked, O king, and there before you stood a large statue- an enormous, dazzling statue, awesome in appearance. 32 The head of the statue was made of pure gold, its chest and arms of silver, its belly and thighs of bronze, 33 its legs of iron, its feet partly of iron and partly of baked clay. 34 While you were watching, a rock was cut out, but not by human hands. It struck the statue on its feet of iron and clay and smashed them. 35 Then the iron, the clay, the bronze, the silver and the gold were broken to pieces at the same time and became like chaff on a threshing-floor in the summer. The wind swept them away without leaving a trace. But the rock that struck the statue became a huge mountain and filled the whole earth. 36 This was the dream, and now we will interpret it to the king. 37 You, O king, are the king of kings. The God of heaven has given you dominion and power and might and glory; 38 in your hands he has placed mankind and the beasts of the field and the birds of the air. Wherever they live, he has made you ruler over them all. You are that head of gold. 39 After you, another kingdom will rise, inferior to yours. Next, a third kingdom, one of bronze, will rule over the whole earth. 40 Finally, there will be a fourth kingdom, strong as iron- for iron breaks and smashes everything- and as iron breaks things to pieces, so it will crush and break all the others. 41 Just as you saw that the feet and toes were partly of baked clay and partly of iron, so this will be a divided kingdom; yet it will have some of the strength of iron in it, even as you saw iron mixed with clay. 42 As the toes were partly iron and partly clay, so this kingdom will be partly strong and partly brittle. 43 And just as you saw the iron mixed with baked clay, so the people will be a mixture and will not remain united, any more than iron mixes with clay. 44 In the time of those kings, the God of heaven will set up a kingdom that will never be destroyed, nor will it be left to another people. It will crush all those kingdoms and bring them to an end, but it will itself endure for ever. 45 This is the meaning of the vision of the rock cut out of a mountain, but not by human hands- a rock that broke the iron, the bronze, the clay, the silver and the gold to pieces. The great God has shown the king what will take place in the future. The dream is true and the interpretation is trustworthy. 46 Then King Nebuchadnezzar fell prostrate before Daniel and paid him honour and ordered that an offering and incense be presented to him. 47 The king said to Daniel, Surely your God is the God of gods and the Lord of kings and a revealer of mysteries, for you were able to reveal this mystery. 48 Then the king placed Daniel in a high position and lavished many gifts on him. He made him ruler over the entire province of Babylon and placed him in charge of all its wise men. 49 Moreover, at Daniel’s request the king appointed Shadrach, Meshach and Abednego administrators over the province of Babylon, while Daniel himself remained at the royal court.
Gott offenbarte sich Nebukadnezar in einem Traum als der souveräne Herr über die Geschichte. Nebukadnezar wusste, dass sein Traum eine große Bedeutung hat. Um eine falsche oder scheinbare Auslegung zu vermeiden erzählte er seinen Traum nicht und verlangte direkt die Deutung. Daniel aber glaubte, dass Gott Herr alles weiß. Als Daniel betete, zeigte Gott ihm den Traum und seine genaue Bedeutung. Er half dem König, geistliche Einsicht in Gottes Plan zu bekommen. Die Körperteile der Statue aus immer wertloserem Material symbolisierten die aufeinander folgenden Großmächte. Der Kopf aus Gold war Nebukadnezar selbst. Am Ende würde wie aus dem Nichts ein Stein auftauchen, die ganze Statue zermalmen und die ganze Erde erfüllen. Der Traum des Königs erfüllte sich in der Geschichte. Auf Babel folgten Persien, Griechenland und Rom, das später in Byzanz und Westrom geteilt wurde. Der Stein steht für den Messias, der alle irdische Macht aufheben und sein ewiges Reich aufrichten würde. Sein Tod am Kreuz und das Werk der Weltmission sind der Anfang, die Vollendung kommt noch. Wie Nebukadnezar müssen wir Gottes Souveränität über die Geschichte anerkennen. Wir sollen durch das Gebet Hirte über diejenigen sein, die Gottes Offenbarung in ihrem Leben nicht verstehen.
Ich danke Gott, dass er mich durch den heutigen Text gelehrt hat, dass Gott der souveräne Herrscher der Geschichte ist. Scheinbar hatte der König Nebukadnezar unheimlich große Macht. Nach ihm kamen auch viele Mächte, die über die Welt regierten, z. B. Alexander der Große oder römische Kaiser. Doch in der Tat waren sie nicht der wahre Herrscher. Gott regiert die Welt und er stellt die Könige auf und lässt sie zugrunde gehen. Daniel war bloß ein Gefangener. Doch er konnte die Zeit erkennen und nach dem Plan Gottes handeln, weil er allein an Gott glaubte und auf seine souveräne Herrschaft vertraute. Ich danke Gott, dass er mir auch hilft, mich nicht von der Weltmacht beeindrucken zu lassen, sondern mit der klaren Identität als ein Knecht Gottes und mit der geistlichen Einsicht dem Werk Gottes zu dienen und als ein einflussreicher Hirte und Bibellehrer für diese Generation gebraucht zu werden. Gott möge mir helfen, wie Daniel das Gebetsleben treu zu führen und mit der geistlichen Einsicht dieser Zeit zu dienen und in der Heilsgeschichte Gottes kostbar gebraucht zu werden.
Gebet: Herr, du bist der souveräne Herr der Geschichte. Wie du bisher die Geschichte nach deinem Wort gelenkt hast, wirst du auch den Bau deines Reiches vollenden.
Ein Wort: Gott kennt und lenkt die Geschichte
Mache dich nicht unrein
Einführung in das Buch Daniel
Vier Mal führte König Nebukadnezar Gefangene aus Juda nach Babylon. Daniel (“Gott ist mein Richter”) wurde als junger Mann mit der ersten Gruppe an den Hof Nebukadnezars verschleppt (605 v. Chr.). Daniel zeichnete sich durch große Klugheit aus, die Gott ihm aufgrund seiner persönlichen Frömmigkeit und seines treuen Gebets schenkte. Drei Mal wird er als von Gott geliebt bezeichnet (9,23; 10,11.19). Daniel erlebte den Übergang der Weltmacht von Babel auf die Perser (539/538 v. Chr.). Unter der babylonischen und unter der persischen Herrschaft erlangte er höchste Staatsämter.
Das Buch Daniel lässt sich in zwei Teile gliedern. Die beiden Teile des Buches Daniel sind jeweils in sich chronologisch geordnet. Die Kapitel 1 bis 6 beschreiben punktuell wichtige Begebenheiten aus dem Leben Daniels. In den Kapiteln 7 bis 12 berichtet Daniel in der Ich-Form die vier Visionen über die Geschichte der Völker und des Volkes Israels bis hin zur Wiederkunft Jesu. Daniel offenbart, dass Gott der souveräne Herr über die Geschichte ist. Während das irdische Reich vergänglich und befleckt ist, wird das Reich Gottes ewiglich bestehen. Die Evangelisten verkündigten Jesus als Menschensohn, der das Reich Gottes von Gott empfängt. Die Visionen Daniels finden ihre neutestamentliche Parallele in der Offenbarung des Johannes. Durch das Buch Daniel können die Gläubigen an Gott kennen lernen, wie sie sich mit ihrem Glauben in der Welt zurecht finden können (Kap 1-6). Ferner lernen sie kennen, wie sie in der Wechselhaften Geschichte der Welt mit der lebendigen Hoffnung auf das Reich Gottes leben können (Kap7-12). Sie sollen die in der Welt verloren gehenden Menschen lehren und retten (12,2-3).
Mache dich nicht unrein
Daniel 1,1-21
Leitvers 1,8
Im dritten Jahr der Herrschaft Jojakims, des Königs von Juda, zog Nebukadnezar, der König von Babel, vor Jerusalem und belagerte es. 2 Und der Herr gab in seine Hand Jojakim, den König von Juda, und einen Teil der Geräte aus dem Hause Gottes. Die ließ er ins Land Schinar bringen, in den Tempel seines Gottes, und tat die Geräte in die Schatzkammer seines Gottes. 3 Und der König sprach zu Aschpenas, seinem obersten Kämmerer, er sollte einige von den Israeliten auswählen, und zwar von königlichem Stamm und von edler Herkunft, 4 junge Leute, die keine Gebrechen hätten, sondern schön, begabt, weise, klug und verständig wären, also fähig, an des Königs Hof zu dienen; und er sollte sie in Schrift und Sprache der Chaldäer unterrichten lassen. 5 Und der König bestimmte, was man ihnen täglich geben sollte von seiner Speise und von dem Wein, den er selbst trank; so sollten sie drei Jahre erzogen werden und danach vor dem König dienen. 6 Unter ihnen waren aus Juda Daniel, Hananja, Mischaël und Asarja. 7 Und der oberste Kämmerer gab ihnen andere Namen und nannte Daniel Beltschazar und Hananja Schadrach und Mischaël Meschach und Asarja Abed-Nego. 8 Aber Daniel nahm sich in seinem Herzen vor, dass er sich mit des Königs Speise und mit seinem Wein nicht unrein machen wollte, und bat den obersten Kämmerer, dass er sich nicht unrein machen müsste. 9 Und Gott gab es Daniel, dass ihm der oberste Kämmerer günstig und gnädig gesinnt wurde. 10 Der sprach zu ihm: Ich fürchte mich vor meinem Herrn, dem König, der euch eure Speise und euern Trank bestimmt hat. Wenn er merken würde, dass euer Aussehen schlechter ist als das der andern jungen Leute eures Alters, so brächtet ihr mich bei dem König um mein Leben. 11 Da sprach Daniel zu dem Aufseher, den der oberste Kämmerer über Daniel, Hananja, Mischaël und Asarja gesetzt hatte: 12 Versuch’s doch mit deinen Knechten zehn Tage und lass uns Gemüse zu essen und Wasser zu trinken geben. 13 Und dann lass dir unser Aussehen und das der jungen Leute, die von des Königs Speise essen, zeigen; und danach magst du mit deinen Knechten tun nach dem, was du sehen wirst. 14 Und er hörte auf sie und versuchte es mit ihnen zehn Tage. 15 Und nach den zehn Tagen sahen sie schöner und kräftiger aus als alle jungen Leute, die von des Königs Speise aßen. 16 Da tat der Aufseher die Speise und den Trank, die für sie bestimmt waren, weg und gab ihnen Gemüse. 17 Und diesen vier jungen Leuten gab Gott Einsicht und Verstand für jede Art von Schrift und Weisheit. Daniel aber verstand sich auf Gesichte und Träume jeder Art. 18 Und als die Zeit um war, die der König bestimmt hatte, dass sie danach vor ihn gebracht werden sollten, brachte sie der oberste Kämmerer vor Nebukadnezar. 19 Und der König redete mit ihnen, und es wurde unter allen niemand gefunden, der Daniel, Hananja, Mischaël und Asarja gleich war. Und sie wurden des Königs Diener. 20 Und der König fand sie in allen Sachen, die er sie fragte, zehnmal klüger und verständiger als alle Zeichendeuter und Weisen in seinem ganzen Reich. 21 Und Daniel blieb im Dienst bis ins erste Jahr des Königs Kyrus.
In the third year of the reign of Jehoiakim king of Judah, Nebuchadnezzar king of Babylon came to Jerusalem and besieged it. 2 And the Lord delivered Jehoiakim king of Judah into his hand, along with some of the articles from the temple of God. These he carried off to the temple of his god in Babylonia and put in the treasure-house of his god. 3 Then the king ordered Ashpenaz, chief of his court officials, to bring in some of the Israelites from the royal family and the nobility- 4 young men without any physical defect, handsome, showing aptitude for every kind of learning, well informed, quick to understand, and qualified to serve in the king’s palace. He was to teach them the language and literature of the Babylonians. 5 The king assigned them a daily amount of food and wine from the king’s table. They were to be trained for three years, and after that they were to enter the king’s service. 6 Among these were some from Judah: Daniel, Hananiah, Mishael and Azariah. 7 The chief official gave them new names: to Daniel, the name Belteshazzar; to Hananiah, Shadrach; to Mishael, Meshach; and to Azariah, Abednego. 8 But Daniel resolved not to defile himself with the royal food and wine, and he asked the chief official for permission not to defile himself in this way. 9 Now God had caused the official to show favour and sympathy to Daniel, 10 but the official told Daniel, I am afraid of my lord the king, who has assigned your food and drink. Why should he see you looking worse than the other young men of your age? The king would then have my head because of you. 11 Daniel then said to the guard whom the chief official had appointed over Daniel, Hananiah, Mishael and Azariah, 12 Please test your servants for ten days: Give us nothing but vegetables to eat and water to drink. 13 Then compare our appearance with that of the young men who eat the royal food, and treat your servants in accordance with what you see. 14 So he agreed to this and tested them for ten days. 15 At the end of the ten days they looked healthier and better nourished than any of the young men who ate the royal food. 16 So the guard took away their choice food and the wine they were to drink and gave them vegetables instead. 17 To these four young men God gave knowledge and understanding of all kinds of literature and learning. And Daniel could understand visions and dreams of all kinds. 18 At the end of the time set by the king to bring them in, the chief official presented them to Nebuchadnezzar. 19 The king talked with them, and he found none equal to Daniel, Hananiah, Mishael and Azariah; so they entered the king’s service. 20 In every matter of wisdom and understanding about which the king questioned them, he found them ten times better than all the magicians and enchanters in his whole kingdom. 21 And Daniel remained there until the first year of King Cyrus.
Im Rahmen der Integritätspolitik wurden Daniel und seine drei Freunde auserwählt, drei Jahre lang in Chaldäisch Unterricht zu erhalten und danach am Hof des Königs zu dienen. Sie bekamen auch neue Namen. Wie ihre alten Namen auf Gott hinwiesen (“-ël” und “-ja”), suggerierten ihre neuen Namen, dass sie den babylonischen Götzen Bel, Aku und Nebo unterworfen waren. Der König von Babel ließ junge Leute von seiner Speise nehmen. Entgegen dieser gunstvollen Anordnung des Königs traf Daniel die klare Herzensentscheidung, sich nicht mit der königlichen Speise unrein zu machen. Denn das Fleisch war zuvor dem Götzen geopfert gewesen. Er wollte Gott allein anbeten. Um ihre Entscheidung zu verwirklichen mussten Daniel und seine Freunde mutig den Aufseher Aschpenas bitten, sich zu testen. Gott war mit ihnen, sodass er und seine Freunde nur Gemüse und Wasser zu sich nehmen durften. Nach zehn Tagen waren sie schöner und kräftiger als ihre “Kommilitonen”. Außerdem verlieh Gott ihnen große Weisheit und Daniel noch dazu die Gabe der Traumdeutung. Der König war begeistert von ihnen. Ihre körperliche und geistige gute Kondition liegt nicht an der Speise, sondern an ihrer Reinheit. Diese kleine aber klare Entscheidung machte Daniel zu einem hervorragenden Knecht Gottes.
Ich danke Gott, dass er mich hier ermutigt hat, wie Daniel eine klare Entscheidung zu treffen, allein Gott zu dienen. In dieser Welt herrscht der böse Geist des Satans. Darum wird ein Gläubiger ständig herausgefordert, zu dieser Welt zu gehören. Doch wir sollen klare Identität haben, indem wir uns entscheiden, allein Gott zu dienen und seinem Willen zu gehorchen. Ich danke Gott, dass ich mit dieser klaren Entscheidung des Lebens vor Gott leben darf, anstatt mit der Welt Kompromiss schließen und einflusslos zu bleiben. Ich danke Gott, dass er mir in diesem Jahreswechsel erlaubt mit dem klaren Dankanliegen dieses Jahr gut abzuschließen und neues Jahr mit der großen Vision Gottes und mit dem klaren Gebetsanliegen zu beginnen.
Gebet: Herr, ich will in jeder Lebenssituation meine Identität als dein Kind festhalten. Hilf mir, in der gottlosen Umgebung mich rein zu bewahren.
Ein Wort: Gott segnet eine klare Glaubensentscheidung
Tue die ersten Werke
TUE DIE ERSTEN WERKE
Offenbarung 2,1-17
Leitverse 2,4.5
„Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt. 5 So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte – wenn du nicht Buße tust.“
1. Wer schrieb das Buch der Offenbarung? (1,1) Wo wurde es geschrieben? (1,9) An wen war es adressiert? (1,4.11.20)
a. V1,1: „Dies ist die Offenbarung Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in Kürze geschehen soll; und er hat sie durch seinen Engel gesandt und seinem Knecht Johannes kundgetan,“
b. V1,9: „Ich, Johannes, euer Bruder und Mitgenosse an der Bedrängnis und am Reich und an der Geduld in Jesus, war auf der Insel, die Patmos heißt, um des Wortes Gottes willen und des Zeugnisses von Jesus.“
c. V1,4.11.20: „Johannes an die sieben Gemeinden in der Provinz Asien: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind, … 11 die sprach: Was du siehst, das schreibe in ein Buch und sende es an die sieben Gemeinden: nach Ephesus und nach Smyrna und nach Pergamon und nach Thyatira und nach Sardes und nach Philadelphia und nach Laodizea. … 20 Das Geheimnis der sieben Sterne, die du gesehen hast in meiner rechten Hand, und der sieben goldenen Leuchter ist dies: Die sieben Sterne sind Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter sind sieben Gemeinden.
2. Wer spricht zu dem Engel der Gemeinde in Ephesus? (2,1; 1,12-18) Welche Bedeutung hat diese Beschreibung Jesu für die leidenden Gemeinden?
a. V2,1: „Dem Engel der Gemeinde in “Ephesus” schreibe: Das sagt, der da hält die sieben Sterne in seiner Rechten, der da wandelt mitten unter den sieben goldenen Leuchtern:“
- V1,12-18: „Und ich wandte mich um, zu sehen nach der Stimme, die mit mir redete. Und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter 13 und mitten unter den Leuchtern einen, der war einem Menschensohn gleich, angetan mit einem langen Gewand und gegürtet um die Brust mit einem goldenen Gürtel. 14 Sein Haupt aber und sein Haar war weiß wie weiße Wolle, wie der Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme 15 und seine Füße wie Golderz, das im Ofen glüht, und seine Stimme wie großes Wasserrauschen; 16 und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht. 17 Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot; und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte 18 und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.“
b. Der Engel und die Gemeinde werden hier und in den weiteren Sendschreiben mit ›du‹ angesprochen, weil der Engel das Tun und Lassen der Gemeinde vor Gott mitverantworten muss. Das Erkalten der Liebe gehört zu den erschreckenden Erscheinungen der Endzeit (Mt 24,12). Die Gemeinde wird darum aufgerufen, die gegenseitige Liebe, die sie in ihrer Anfangszeit geübt hat, nicht preiszugeben und damit zu zeigen, dass sie auch ihren Herrn so liebt und ihm treu bleibt wie am Anfang. In der Gemeinde von Ephesus, dem Sitz des römischen ->Statthalters, sind falsche ->Apostel aufgetreten (V. 2); auch sie gehörten vermutlich zu den ->Nikolaïten, von denen in V. 6 und in 2,15 die Rede ist.
3. Mit welchen worten lobte Jesus die Gemeinde in Ephesus? (2-3.6) Welche guten Eigenschaften können wir von dieser Gemeinde lernen? Warum brauchen wir besonders in schwierigen Zeiten solche Qualitäten?
a. V2-3.6: „Ich kenne deine Werke und deine Mühsal und deine Geduld und weiß, dass du die Bösen nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, die sagen, sie seien Apostel und sind’s nicht, und hast sie als Lügner befunden 3 und hast Geduld und hast um meines Namens willen die Last getragen und bist nicht müde geworden. … 6 Aber das hast du für dich, dass du die Werke der Nikolaïten hassest, die ich auch hasse.“
b.
c.
4. Woran mangelte es ihnen aber trotz all ihrer guten Eigenschaften? (4) Was zeichnet die erste Liebe zu Jesus und zum Nächsten aus? Wie kommt unsere erste Liebe zu Jesus und zum Nächsten zustande? (1.Joh 4,9-10; 3,1a; Mk 12,29-31) Warum dürfen wir unsere erste Liebe zu Jesus und zum Nächsten nicht verlieren? (1.Kor 13,1-3; Joh 21,15a)
a. V4: „Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt.“
b.
c. 1.Joh 4,9-10: „Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingeborenen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen. 10Darin besteht die Liebe: nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden.“
- 1.Joh 3,1a: „Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und wir sind es auch!“
- Mk 12,29-31: „Jesus aber antwortete ihm: Das höchste Gebot ist das: «Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein, 30und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und von allen deinen Kräften» (5. Mose 6,4-5).“
d. 1.Kor 13,1-3: „Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. 2Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, so dass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts. 3Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen, und hätte die Liebe nicht, so wäre mir’s nichts nütze.“
- Joh 21,15a: „Als sie nun das Mahl gehalten hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieber, als mich diese haben?“
5. Wie können wir unsere erste Liebe zu Jesus und zum Nächsten wiederherstellen? (5a; 1.Tim 1,13-15) Welche Warnung gilt denen, die nicht Buße tun? (5b) Welche herrliche Belohnung empfangen diejenigen, die an ihrer ersten Liebe zu Jesus und zum Nächsten festhalten? (7)
a. V5a: „So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke!“
- 1.Tim 1,13-15: „mich, der ich früher ein Lästerer und ein Verfolger und ein Frevler war; aber mir ist Barmherzigkeit widerfahren, denn ich habe es unwissend getan, im Unglauben. 14Es ist aber desto reicher geworden die Gnade unseres Herrn samt dem Glauben und der Liebe, die in Christus Jesus ist. 15Das ist gewisslich wahr und ein Wort, des Glaubens wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, die Sünder selig zu machen, unter denen ich der erste bin.“
b. V5b: „Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte – wenn du nicht Buße tust.“
c. V7: „Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist.“
6. Wie wird Jesus für die Gemeinde in Smyrna beschrieben? (8) Wie hatte diese Gemeinde gelitten? (9) Welche Orientierung gab Jesus ihnen? (10) Warum befreite er sie nicht von dem Leiden? Wozu ermutigte er sie? Welche Verheißung gab er ihnen? (10b-11)
a. V8: „Und dem Engel der Gemeinde in Smyrna schreibe: Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden:“
b. V9: „Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut – du bist aber reich – und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden, und sind’s nicht, sondern sind die Synagoge des Satans.“
c. V10: „Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr versucht werdet, und ihr werdet in Bedrängnis sein zehn Tage. Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.“
d. Die Gemeinde empfängt nur Lob. Von Juden, die diesen Ehrennamen verwirkt haben, muss sie schmähende Lästerung erdulden (vgl. Erklärung zu 3,9). Auf treues Beharren in der schweren Zeit kommt es nun an (V. 10). Dann wird der ewige (zweite) Tod denen, die durchhalten, nichts anhaben können.
e. V10b-11: „Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. 11Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem soll kein Leid geschehen von dem zweiten Tode.“
7. Wie anders wird Jesus für die Gemeinde in Pergamon beschrieben? (12) Wie wird die geistliche Umgebung in Pergamon beschrieben? (13-15) Was sollte die Gemeinde tun? (15-16) Welche Verheißung wird denen gegeben, die überwinden? (17)
a. V12: „12Und dem Engel der Gemeinde in Pergamon schreibe: Das sagt, der da hat das scharfe, zweischneidige Schwert:“
b. V13-15: „Ich weiß, wo du wohnst: da, wo der Thron des Satans ist; und du hältst an meinem Namen fest und hast den Glauben an mich nicht verleugnet, auch nicht in den Tagen, als Antipas, mein treuer Zeuge, bei euch getötet wurde, da, wo der Satan wohnt. 14Aber einiges habe ich gegen dich: du hast Leute dort, die sich an die Lehre Bileams halten, der den Balak lehrte, die Israeliten zu verführen, vom Götzenopfer zu essen und Hurerei zu treiben. 15So hast du auch Leute, die sich in gleicher Weise an die Lehre der Nikolaïten halten.“
c. V15-16: „So hast du auch Leute, die sich in gleicher Weise an die Lehre der Nikolaïten halten. 16Tue Buße; wenn aber nicht, so werde ich bald über dich kommen und gegen sie streiten mit dem Schwert meines Mundes.“
d. V17: „Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich geben von dem verborgenen Manna und will ihm geben einen weißen Stein; und auf dem Stein ist ein neuer Name geschrieben, den niemand kennt als der, der ihn empfängt.“
- In Pergamon blühten heidnische Kulte; darum ist umso mehr Treue geboten. Bereits 29 v.Chr. war hier ein gewaltiger Tempel für ->Augustus und die Göttin Roma errichtet worden; er ist wohl mit dem Thron des ->Satans gemeint, vielleicht auch die Stadt insgesamt als Zentrum des Kaiserkults. Die falsche Lehre der ->Nikolaïten (vgl. V. 6) wird durch Bezug auf ein Beispiel falscher Prophetie im Alten Testament charakterisiert (V. 14; zu Bileam vgl. Jud 11 und Erklärung; er galt im damaligen Judentum als erstes Beispiel eines Irrlehrers). Götzenopfer ->Götzenopferfleisch; vgl. 1Kor 8 und 10. In der kommenden Seligkeit soll es wieder die Himmelsspeise ->Manna geben wie einst für Israel in der Wüste.
DER NEUGEBORENE KÖNIG DER JUDEN
DER NEUGEBORENE KÖNIG DER JUDEN
Matthäus 2,1-23
Leitvers 2,2
„Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten.“
I. Die Weisen aus dem Morgenland (1-6)
Sehen wir uns die Verse 1 und 2 an: „Als Jesus geboren war in Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten.“ Diese Männer waren Wissenschaftler, die sich mit den Sternen beschäftigten. Sie waren vermutlich aus Persien gekommen, wo der Prophet Daniel und viele andere Juden gewohnt hatten. Als sie den Stern des Messias gesehen hatten, trafen sie eine Entscheidung, alles zu verlassen und sich auf den Weg zu machen, um diesen Messias zu finden und ihn anzubeten. Sie kündigten ihre gute Arbeitsstelle, ließen ihre Freunde zurück und machten sich auf eine lange und gefährliche Reise. Dieser Messias war es wert, das sie für ihn alles aufgaben, um ihn allein anzubeten.
Durch die Weisen erkennen wir, dass alle weltliche Sterne den Menschen kein wahres Glück geben können. Den Platz in unserem Herzen, Gott anzubeten, können weder Menschen noch materielle Dinge ausfüllen. Darum müssen wir nach der Wahrheit Gottes suchen, bis wir in Jesus unseren wahren Anbetungsgegenstand finden und ihn anbeten können.
II. Die wahre Anbetung (7-12)
Sehen wir uns die Verse 10 und 11 an: „Als sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.“ Es musste sehr lustig ausgesehen haben, als diese alten und grauhaarigen Männer mit langem Bart vor dem kleinen unscheinbaren Baby auf die Erde fielen und es anbeteten. Aber sie verleugneten ihren Stolz und zeigten, dass sie in dem Baby Jesus den Heiland der Welt und den König der Könige erkannt hatten. Sie glaubten, dass das kleine Baby auf Marias Schoß kein gewöhnliches Kind, sondern der Heiland und Christus und Messias für alle Menschen war. Sie gaben Jesus ihre besten Geschenke, nämlich Gold, Weihrauch und Myrrhe.
Hier lernen wir die wahre Anbetung kennen. Die Weisen kamen von ferne, fielen vor dem Baby Jesus nieder, beteten es an und schenkten ihm ihre kostbarsten Schätze, und danach gingen sie wieder nach Hause. Das war alles! Die Weisen wussten, dass das wahre Glück daher kommt, die Königsherrschaft Jesu anzunehmen und ihn mit ihrem Kostbarsten anzubeten. Als sie ihr Kostbarstes hingaben, um das Baby Jesus zu finden und es anzubeten, hatten sie wirkliche Freude in ihrem Herzen. Wahre Anbetung heißt, Jesus geistliche Herrschaft anzunehmen und Jesus jederzeit zu folgen.
Ich danke Gott, dass er mich durch drei Weisen aus dem Morgenland groß ermutigt hat, mit dem reinen Herzensmotiv Jesus anzubeten und mein Kostbarstes zu ihm zu bringen. Ich konnte auch nicht mit meiner äußerlichen Bedingungen wahrhaftig glücklich werden. Obwohl ich mit den liebevollen Eltern und Geschwistern lebte und auch Uni besuchte und von den Menschen Anerkennung bekam, war ich innerlich verzweifelt, weil ich den wahren Sinn meines Lebens nicht kannte und danach suchte, was meine Seele wahrhaftig zufrieden stillen könnte. Ich danke Gott, dass er sich über mein elendes Leben groß erbarmt und mich zu seinem Wort und zum ZBS geführt hat. Obwohl meine Familienangehörigen streng dagegen waren, führte Gott mich zur Lebensgemeinschaft mit den Glaubensgeschwistern und auch zum persönlichen BS. Durch das ZBS mit einem Bibellehrer durfte ich erst erkennen, dass Jesus mein wahrer Anbetungsgegenstand ist, und dass er allein meine Seele wahrhaftig zufrieden stillen kann. Als ich Jesus als meinen wahren Heiland aufnahm, bekam ich eine große Freude und ich durfte mein altes Leben verlassen und ein neues Leben mit der Mission Gottes beginnen. Gottes Segen durch sein Wort machte mein Leben wahrhaftig glücklich und schenkte mir einen neuen wahren Lebenssinn. Als ich mein Leben seiner souveränen Führung anvertraute, führte er mich auch nach seinem besten Willen, indem er mich als einen Missionar nach Deutschland führte. Obwohl ich in vieler Hinsicht mangelhaft war, gab er mich nicht auf, sondern gab er mir den Glaubenssieg in meinem selbständigen Leben und auch beim Erwerb der deutschen Staatangehörigkeit. Er führte mich auch zur Gründung einer Mission zentrierten HG mit einer Frau des Glaubens M. Grace und schenkte uns zwei Glaubensmütter. In seiner Zeit führte er mich auch zu einer Glaubensentscheidung, meine Arbeitsstelle in Frankfurt aufzugeben und eine neue Stelle in Bonn zu suchen. Alles war zu riskant und gefährlich, weil ich dadurch die Sicherheit in dieser Welt verlieren und ein Verlierer in dieser Gesellschaft sein könnte. Gott war aber barmherzig und gnädig. Obwohl alle Bedingungen und Situationen negativ zu sein schienen, vertraute er mir auch dieses Mal den Sieg des Glaubens an, indem er mir eine neue passende Stelle schenkte. Aus meinem Unglauben versuchte ich eigentlich viel, alles besser und perfekt zu machen. Ich wollte gerne Schafe weiden und Jünger Jesu aufstellen. Ich wollte großartige Glaubensgeschichte schreiben. Aber in der Tat konnte ich mit meiner eigenen Kraft gar nichts tun. Vielmehr rebellierte ich gegen Gott und ich machte Gott traurig mit meiner Selbstliebe und mit meiner geistlichen Faulheit. Gott hätte schon längst mich aufgeben und mit einer anderen Person neu beginnen können. Gott war aber trotz meiner Sünde mit mir, einem untreuen Sünder. Er führte mein Leben nach seinem besten Plan und segnet mich mit seiner großen Vision, dass er durch mich 12 Jünger Jesu aufstellen und Deutschland zu einem Königreich von Priestern für die Europa- und Weltmission gebrauchen möchte. Ich danke Gott, dass er mich in dieser Weihnachtszeit an seine einseitige Gnade erinnert und mir hilft, von ganzem Herzen für seine Gnade zu danken und meine Liebesbeziehung zu erneuern. In dieser Zeit darf ich noch einmal an Jesu Befehl aus Mk6,37a erinnern und mich erneut entscheiden, mein Leben und meine HG als mein Kostbarste und als meine 5B2F zu Jesus zu bringen und damit dem WMW und dem JEW von ganzem Herzen zu dienen. Ich danke Gott, dass er uns in diesem Jahreswechsel erlaubt, unsere Entscheidung für die Gnade Jesu zu erneuern und mit der Entschlossenheit der Weltmission zu dienen. Gott möge uns helfen, wahre Anbeter in dieser Generation zu sein und mit unserem Kostbarsten Jesus anzubeten. Gott möge unser Gebet für die ESBK 2009 reichlich segnen und diese Konferenz als einen Meilenstein für die Europa- und Weltmission kostbar gebrauchen. Gott möge uns helfen, bis zum Jahr 2010 unser Werk zu verdoppeln und bis zum Jahr 2020 alle 1700 Unis in Europa mit dem Evangelium zu pionieren und mindestens eine HG an jeder Uni aufzustellen.
Ein Wort: Sei ein wahrer Anbeter Jesu für diese Generation!
Der Stammbaum Jesu
Der Stammbaum Jesu
Matthäus 1,1-17
Leitvers 1,1
Dies ist das Buch von der Geschichte Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams. 2 Abraham zeugte Isaak. Isaak zeugte Jakob. Jakob zeugte Juda und seine Brüder. 3 Juda zeugte Perez und Serach mit der Tamar. Perez zeugte Hezron. Hezron zeugte Ram. 4 Ram zeugte Amminadab. Amminadab zeugte Nachschon. Nachschon zeugte Salmon. 5 Salmon zeugte Boas mit der Rahab. Boas zeugte Obed mit der Rut. Obed zeugte Isai. 6 Isai zeugte den König David. David zeugte Salomo mit der Frau des Uria. 7 Salomo zeugte Rehabeam. Rehabeam zeugte Abija. Abija zeugte Asa. 8 Asa zeugte Joschafat. Joschafat zeugte Joram. Joram zeugte Usija. 9 Usija zeugte Jotam. Jotam zeugte Ahas. Ahas zeugte Hiskia. 10 Hiskia zeugte Manasse. Manasse zeugte Amon. Amon zeugte Josia. 11 Josia zeugte Jojachin und seine Brüder um die Zeit der babylonischen Gefangenschaft. 12 Nach der babylonischen Gefangenschaft zeugte Jojachin Schealtiël. Schealtiël zeugte Serubbabel. 13 Serubbabel zeugte Abihud. Abihud zeugte Eljakim. Eljakim zeugte Asor. 14 Asor zeugte Zadok. Zadok zeugte Achim. Achim zeugte Eliud. 15 Eliud zeugte Eleasar. Eleasar zeugte Mattan. Mattan zeugte Jakob. 16 Jakob zeugte Josef, den Mann der Maria, von der geboren ist Jesus, der da heißt Christus. 17 Alle Glieder von Abraham bis zu David sind vierzehn Glieder. Von David bis zur babylonischen Gefangenschaft sind vierzehn Glieder. Von der babylonischen Gefangenschaft bis zu Christus sind vierzehn Glieder.
A record of the genealogy of Jesus Christ the son of David, the son of Abraham: 2 Abraham was the father of Isaac, Isaac the father of Jacob, Jacob the father of Judah and his brothers, 3 Judah the father of Perez and Zerah, whose mother was Tamar, Perez the father of Hezron, Hezron the father of Ram, 4 Ram the father of Amminadab, Amminadab the father of Nahshon, Nahshon the father of Salmon, 5 Salmon the father of Boaz, whose mother was Rahab, Boaz the father of Obed, whose mother was Ruth, Obed the father of Jesse, 6 and Jesse the father of KingDavid.David was the father of Solomon, whose mother had been Uriah’s wife, 7 Solomon the father of Rehoboam, Rehoboam the father of Abijah, Abijah the father of Asa, 8 Asa the father of Jehoshaphat, Jehoshaphat the father of Jehoram, Jehoram the father of Uzziah, 9 Uzziah the father of Jotham, Jotham the father of Ahaz, Ahaz the father of Hezekiah, 10 Hezekiah the father of Manasseh, Manasseh the father of Amon, Amon the father of Josiah, 11 and Josiah the father of Jeconiah and his brothers at the time of the exile to Babylon. 12 After the exile to Babylon: Jeconiah was the father of Shealtiel, Shealtiel the father of Zerubbabel, 13 Zerubbabel the father of Abiud, Abiud the father of Eliakim, Eliakim the father of Azor, 14 Azor the father of Zadok, Zadok the father of Akim, Akim the father of Eliud, 15 Eliud the father of Eleazar, Eleazar the father of Matthan, Matthan the father of Jacob, 16 and Jacob the father of Joseph, the husband of Mary, of whom was born Jesus, who is called Christ. 17 Thus there were fourteen generations in all from Abraham to David, fourteen from David to the exile to Babylon, and fourteen from the exile to the Christ.
Abraham ist der erste Stammvater des Glaubens und empfing als erster die Verheißung Gottes, dass der Erretter der Menschheit aus seinen Nachkommen kommen werde (1. Mose 22,17-18). David empfing diese Verheißung noch konkreter (2. Sam 7,12-13). Jesu Stammbaum zeigt, dass Jesus der verheißene Messias ist, der aus dem Stamm des Glaubens und des Gehorsams geboren wurde. In dem Stammbaum Jesu stellt Matthäus fünf Frauen vor. Darunter waren Rahab und Rut heidnische Frauen; Tamar, Rahab und Batseba waren unmoralische Frauen. Aber Gott gebrauchte sie in seinem Erlösungswerk nach seinem souveränen Willen. Gott sah den Glauben in ihrem Herzen. In diesem Stammbaum erkennen wir, dass Gott voller Gnade und Barmherzigkeit ist und Sünder, die wie ein geknicktes Rohr und oder ein glimmender Docht sind, errettet und zu neuen Menschen macht. Jesus kam in die Welt und erwies sich als Herr voller Gnade und Barmherzigkeit.
Ich danke Gott, dass er mich hierdurch ermutigt, dass er der souveräne Herrscher der Geschichte ist, und dass er nach seiner Barmherzigkeit seinen Sohn in die Welt gesandt hat. Die Menschen sind sündig und mit ihrer eigenen Leistung können sie nie von der Macht der Sünde errettet werden und ein seliges Leben führen. Darum sandte Gott den Messias aus seiner einseitigen Gnade und Barmherzigkeit. Ich danke Gott, dass er mich hierdurch ermutigt, mit der Siegeszuversicht und mit dem Geschichtsbewusstsein treu am Werk Gottes zu bleiben und dem Werk Gottes aktiv zu dienen. Die Frauen, die im Stammbaum Jesu erwähnt worden sind, waren nicht unbedingt vorbildliche Menschen. Sie hatten aber klare geistliche Einsicht und Eifer für das Werk Gottes. Gott möge mir helfen, nicht mit meiner eigenen Kraft versuchen, alles besser und perfekt zu machen, sondern auf seiner Gnade und Barmherzigkeit angewiesen zu leben und mit der klaren geistlichen Einsicht und mit dem geistlichen Eifer und mit der Siegeszuversicht für das Werk Gottes zu kämpfen. Gott möge unsere Vorbereitung auf die Weihnachtskonferenz und auf die Europäische Landesdirektorenkonferenz reichlich segnen und uns helfen, im neuen Jahr auch mit dem klaren Gebetsanliegen für das Werk Gottes zu kämpfen und viele neue Geschichte des Glaubens zu schreiben.
Gebet: Vater voller Gnade und Barmherzigkeit! Vielen Dank dafür, dass du durch den verheißenen Messias ein neues Werk angefangen hast.
Ein Wort: Der Herr voller Gnade und Barmherzigkeit
Seine Güte währet ewiglich
Seine Güte währet ewiglich
Psalm 136,1-26
Leitvers 136,1
Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, denn seine Güte währet ewiglich. 2 Danket dem Gott aller Götter, denn seine Güte währet ewiglich. 3 Danket dem Herrn aller Herren, denn seine Güte währet ewiglich. 4 Der allein große Wunder tut, denn seine Güte währet ewiglich. 5 Der die Himmel mit Weisheit gemacht hat, denn seine Güte währet ewiglich. 6 Der die Erde über den Wassern ausgebreitet hat, denn seine Güte währet ewiglich. 7 Der große Lichter gemacht hat, denn seine Güte währet ewiglich: 8 die Sonne, den Tag zu regieren, denn seine Güte währet ewiglich; 9 den Mond und die Sterne, die Nacht zu regieren, denn seine Güte währet ewiglich. 10 Der die Erstgeborenen schlug in Ägypten, denn seine Güte währet ewiglich; 11 und führte Israel von dort heraus, denn seine Güte währet ewiglich; 12 mit starker Hand und ausgerecktem Arm, denn seine Güte währet ewiglich. 13 Der das Schilfmeer teilte in zwei Teile, denn seine Güte währet ewiglich; 14 und ließ Israel mitten hindurchgehen, denn seine Güte währet ewiglich; 15 der den Pharao und sein Heer ins Schilfmeer stieß, denn seine Güte währet ewiglich. 16 Der sein Volk führte durch die Wüste, denn seine Güte währet ewiglich. 17 Der große Könige schlug, denn seine Güte währet ewiglich; 18 und brachte mächtige Könige um, denn seine Güte währet ewiglich; 19 Sihon, den König der Amoriter, denn seine Güte währet ewiglich; 20 und Og, den König von Baschan, denn seine Güte währet ewiglich; 21 und gab ihr Land zum Erbe, denn seine Güte währet ewiglich; 22 zum Erbe seinem Knecht Israel, denn seine Güte währet ewiglich. 23 Der an uns dachte, als wir unterdrückt waren, denn seine Güte währet ewiglich; 24 und uns erlöste von unsern Feinden, denn seine Güte währet ewiglich. 25 Der Speise gibt allem Fleisch, denn seine Güte währet ewiglich. 26 Danket dem Gott des Himmels, denn seine Güte währet ewiglich.
Give thanks to the LORD, for he is good. His love endures for ever. 2 Give thanks to the God of gods. His love endures for ever. 3 Give thanks to the Lord of lords: His love endures for ever. 4 to him who alone does great wonders, His love endures for ever. 5 who by his understanding made the heavens, His love endures for ever. 6 who spread out the earth upon the waters, His love endures for ever. 7 who made the great lights- His love endures for ever. 8 the sun to govern the day, His love endures for ever. 9 the moon and stars to govern the night; His love endures for ever. 10 to him who struck down the firstborn of Egypt His love endures for ever. 11 and brought Israel out from among them His love endures for ever. 12 with a mighty hand and outstretched arm; His love endures for ever. 13 to him who divided the Red Sea asunder His love endures for ever. 14 and brought Israel through the midst of it, His love endures for ever. 15 but swept Pharaoh and his army into the Red Sea; His love endures for ever. 16 to him who led his people through the desert, His love endures for ever. 17 who struck down great kings, His love endures for ever. 18 and killed mighty kings- His love endures for ever. 19 Sihon king of the Amorites His love endures for ever. 20 and Og king of Bashan- His love endures for ever. 21 and gave their land as an inheritance, His love endures for ever. 22 an inheritance to his servant Israel; His love endures for ever. 23 to the One who remembered us in our low estate His love endures for ever. 24 and freed us from our enemies, His love endures for ever. 25 and who gives food to every creature. His love endures for ever. 26 Give thanks to the God of heaven. His love endures for ever.
Dreifach fordert dieser Psalm auf, Gott zu danken. Dankbarkeit ist für das Glaubensleben von elementarer Bedeutung. Daher wird auch so dringend und inständig dazu aufgefordert. Wir haben viele Gründe, Gott zu danken. Wir müssen uns erinnern, welche Gnadentaten wir von ihm erlebt haben. Der Psalm führt zwei wesentliche Punkte ausführlich aus. Und ständig wird die Wahrheit betont, dass seine Güte ewiglich währt. Zum einen sollen wir Gott danken, weil er das Wunder der Schöpfung vollbracht hat. Er hat Himmel und Erde und das ganze Universum geschaffen. Zum anderen sollen wir Gott für seine Erlösung danken. Die Verse 10-25 beschreiben, wie Gott sein Volk mit mächtiger Hand aus der Knechtschaft in Ägypten befreit und sie durch die Wüste geführt hat. Er besiegte ihre Feinde und ebnete ihnen den Weg, ihr Erbteil, das verheißene Land, einzunehmen. Ebenso hat er ja uns aus der Knechtschaft der Sünde geführt und hilft uns, das Himmelreich einzunehmen. Obwohl wir untreu sind, bleibt Gottes Güte doch ewig gleich.
Ich danke Gott, dass er mich auch durch den heutigen Psalm aufgefordert hat, allezeit Gott zu danken und ihm die Ehre zu geben. Ich habe allen Grund, Gott zu danken. Er hat sich über mein elendes Leben groß erbarmt und mir seine Gnade geschenkt, durch Jesus von der Gefangenschaft der Sünde befreit zu werden und ein neues Leben mit der Mission Gottes zu beginnen. Er hat mich sogar als einen Missionar für die Deutschland- und Europamission berufen, damit ich mein Leben nicht für die vergänglichen Dinge der Welt, sondern für das Heil der jungen Menschen dieser Generation von ganzem Herzen einsetzen darf. Ich tue Buße über meine Untreue, dass ich trotz der unermesslichen Gnade Gottes sehr untreu war. Ich handelte nach meinem eigenen Willen und kämpfte für mein eigenes Glück, anstatt mit der klaren Orientierung für die Mission Gottes zu kämpfen und mein Leben für die Htr. hinzugeben. Ich konnte keinen Htr. zum SGD und zum ZBS führen und musste ohne Htr. am WNGD teilnehmen. In dieser Weihnachtszeit darf ich über meine Selbstliebe und über meine Lieblosigkeit gegenüber den verlorengehenden Htr. von ganzem Herzen Buße tun und meine Lbz zu Jesus erneuern. Trotz meiner Sünde der Selbstliebe und der Verantwortungslosigkeit hat Gott mich nicht aufgegeben. Er war auch mit mir, einem stinkenden Sünder, ganzes Jahr hindurch zusammen. Er führte mein Leben und vertraute mir eine passende Arbeitsstelle, sodass ich ungehindert dem Werk Gottes dienen darf. Frühere Arbeitgeber in Frankfurt hat mich damals bedroht, dass ich nie eine neue Arbeitsstelle finden könnte. Gott hat aber ihren Unglauben zu Schande gemacht und mir seinene Gnade offenbart. Darum möchte ich für seine Gnade danken und mein Leben gemäß seiner Berufung von ganzem Herzen für seinen Willen einsetzen, indem ich seine Schafe weiden und 12 Jünger Jesu aufstellen darf. Gott möge uns in dieser Zeit reichliche Dankbarkeit für seine Gnade schenken, dass wir mit der großen Freude Gottes Werk dienen und Gott verherrlichen dürfen.
Gebet: Herr, ich danke dir für die Schöpfung von Himmel und Erde und für die Erlösung, die du mir geschenkt hast, und deine treue Führung bis ins Himmelreich. Danke für deine immerwährende Güte.
Ein Wort: Danke dem Herrn!
Der Herr wird König sein über alle Lande
Der Herr wird König sein über alle Lande
Sacharja 14,1-21
Leitvers 14,9
Siehe, es kommt für den HERRN die Zeit, dass man in deiner Mitte unter sich verteilen wird, was man dir geraubt hat. 2 Denn ich werde alle Heiden sammeln zum Kampf gegen Jerusalem. Und die Stadt wird erobert, die Häuser werden geplündert und die Frauen geschändet werden. Und die Hälfte der Stadt wird gefangen weggeführt werden, aber das übrige Volk wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden. 3 Und der HERR wird ausziehen und kämpfen gegen diese Heiden, wie er zu kämpfen pflegt am Tage der Schlacht. 4 Und seine Füße werden stehen zu der Zeit auf dem Ölberg, der vor Jerusalem liegt nach Osten hin. Und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten, vom Osten bis zum Westen, sehr weit auseinander, sodass die eine Hälfte des Berges nach Norden und die andere nach Süden weichen wird. 5 Und das Tal Hinnom wird verstopft werden, denn das Tal wird an die Flanke des Berges stoßen. Und ihr werdet fliehen, wie ihr vorzeiten geflohen seid vor dem Erdbeben zur Zeit Usijas, des Königs von Juda. Da wird dann kommen der HERR, mein Gott, und alle Heiligen mit ihm. 6 Zu der Zeit wird weder Kälte noch Frost noch Eis sein. 7 Und es wird ein einziger Tag sein – er ist dem HERRN bekannt! -, es wird nicht Tag und Nacht sein, und auch um den Abend wird es licht sein. 8 Zu der Zeit werden lebendige Wasser aus Jerusalem fließen, die eine Hälfte zum Meer im Osten und die andere Hälfte zum Meer im Westen, und so wird es sein im Sommer und im Winter. 9 Und der HERR wird König sein über alle Lande. Zu der Zeit wird der HERR der einzige sein und sein Name der einzige. 10 Und das ganze Land wird verwandelt werden in eine Ebene, von Geba bis nach Rimmon im Süden. Aber Jerusalem wird hoch liegen und an seiner Stätte bleiben, vom Tor Benjamin bis an die Stelle des ersten Tors, bis an das Ecktor, und vom Turm Hananel bis an des Königs Kelter. 11 Und man wird darin wohnen; es wird keinen Bann mehr geben, denn Jerusalem wird ganz sicher wohnen. 12 Und dies wird die Plage sein, mit der der HERR alle Völker schlagen wird, die gegen Jerusalem in den Kampf gezogen sind: Ihr Fleisch wird verwesen, während sie noch auf ihren Füßen stehen, und ihre Augen werden in ihren Höhlen verwesen und ihre Zungen im Mund. 13 Zu der Zeit wird der HERR eine große Verwirrung unter ihnen anrichten, sodass einer den andern bei der Hand packen und seine Hand wider des andern Hand erheben wird; 14 und auch Juda wird gegen Jerusalem kämpfen. Und man wird zusammenbringen die Güter aller Heiden ringsumher: Gold, Silber und Kleider über die Maßen viel. 15 Und so wird dann diese Plage auch kommen über Rosse, Maultiere, Kamele, Esel und alle Tiere, die in diesem Heer sind; sie werden von ihr geschlagen gleichwie jene. 16 Und alle, die übrig geblieben sind von allen Heiden, die gegen Jerusalem zogen, werden jährlich heraufkommen, um anzubeten den König, den HERRN Zebaoth, und um das Laubhüttenfest zu halten. 17 Aber über das Geschlecht auf Erden, das nicht heraufziehen wird nach Jerusalem, um anzubeten den König, den HERRN Zebaoth, über das wird’s nicht regnen. 18 Und wenn das Geschlecht der Ägypter nicht heraufzöge und käme, so wird auch über sie die Plage kommen, mit der der HERR alle Heiden schlagen wird, wenn sie nicht heraufkommen, um das Laubhüttenfest zu halten. 19 Darin besteht die Sünde der Ägypter und aller Heiden, dass sie nicht heraufkommen, um das Laubhüttenfest zu halten. 20 Zu der Zeit wird auf den Schellen der Rosse stehen »Heilig dem HERRN«. Und die Töpfe im Hause des HERRN werden den Becken vor dem Altar gleichgestellt sein. 21 Und es werden alle Töpfe in Jerusalem und Juda dem HERRN Zebaoth heilig sein, sodass alle, die da opfern wollen, kommen werden und sie nehmen und darin kochen werden. Und es wird keinen Händler mehr geben im Hause des HERRN Zebaoth zu der Zeit.
A day of the LORD is coming when your plunder will be divided among you. 2 I will gather all the nations to Jerusalem to fight against it; the city will be captured, the houses ransacked, and the women raped. Half of the city will go into exile, but the rest of the people will not be taken from the city. 3 Then the LORD will go out and fight against those nations, as he fights in the day of battle. 4 On that day his feet will stand on the Mount of Olives, east of Jerusalem, and the Mount of Olives will be split in two from east to west, forming a great valley, with half of the mountain moving north and half moving south. 5 You will flee by my mountain valley, for it will extend to Azel. You will flee as you fled from the earthquake in the days of Uzziah king of Judah. Then the LORD my God will come, and all the holy ones with him. 6 On that day there will be no light, no cold or frost. 7 It will be a unique day, without daytime or night-time- a day known to the LORD. When evening comes, there will be light. 8 On that day living water will flow out from Jerusalem, half to the eastern sea and half to the western sea, in summer and in winter. 9 The LORD will be king over the whole earth. On that day there will be one LORD, and his name the only name. 10 The whole land, from Geba to Rimmon, south of Jerusalem, will become like the Arabah. But Jerusalem will be raised up and remain in its place, from the Benjamin Gate to the site of the First Gate, to the Corner Gate, and from the Tower of Hananel to the royal winepresses. 11 It will be inhabited; never again will it be destroyed. Jerusalem will be secure. 12 This is the plague with which the LORD will strike all the nations that fought against Jerusalem: Their flesh will rot while they are still standing on their feet, their eyes will rot in their sockets, and their tongues will rot in their mouths. 13 On that day men will be stricken by the LORD with great panic. Each man will seize the hand of another, and they will attack each other. 14 Judah too will fight at Jerusalem. The wealth of all the surrounding nations will be collected- great quantities of gold and silver and clothing. 15 A similar plague will strike the horses and mules, the camels and donkeys, and all the animals in those camps. 16 Then the survivors from all the nations that have attacked Jerusalem will go up year after year to worship the King, the LORD Almighty, and to celebrate the Feast of Tabernacles. 17 If any of the peoples of the earth do not go up to Jerusalem to worship the King, the LORD Almighty, they will have no rain. 18 If the Egyptian people do not go up and take part, they will have no rain. The LORD will bring on them the plague he inflicts on the nations that do not go up to celebrate the Feast of Tabernacles. 19 This will be the punishment of Egypt and the punishment of all the nations that do not go up to celebrate the Feast of Tabernacles. 20 On that day HOLY TO THE LORD will be inscribed on the bells of the horses, and the cooking pots in the LORD’s house will be like the sacred bowls in front of the altar. 21 Every pot in Jerusalem and Judah will be holy to the LORD Almighty, and all who come to sacrifice will take some of the pots and cook in them. And on that day there will no longer be a Canaanite in the house of the LORD Almighty.
Sacharja sah einen erschreckenden Kampf, der um Jerusalem, das geistliche Zentrum des Volkes Gottes, tobte. Es ist ein blutiger Kampf auf Leben und Tod. Es scheint, als würde er ewig dauern. Und doch dauert er nur einen einzigen Tag. Gott selbst wird in den Kampf eintreten und er wird für sein Volk den Sieg erkämpfen. Dann wird der Herr König sein über alle Lande. Wenn Gott gegenwärtig ist, ist es immer hell wie am Tag. In ihm gibt es keine Finsternis. Bei ihm gibt es Ströme lebendigen Wassers, aus denen sein Volk trinken darf. Und alle sind nach dem Namen des Herrn benannt. Sie sind heilig dem Herrn, weil sie von ihm Vergebung der Sünden empfangen haben. Gottes Volk wird sicher wohnen. Dann werden auch die Heiden erkennen, dass der Herr allein König ist, und sie werden kommen und ihn anbeten. Alle aber, die ihn ignorieren und nicht zu ihm kommen wollen, werden Gottes Gericht erfahren. Jesus stand von dem Toten auf und siegte über die Sünde und Tod ein für alle Male. In dieser geistlich dunklen Zeit sehen wir durch Sacharja, welch eine herrliche Vision er damals hatte. Siehst du das Königreich Jesu? Hast du auch diese endgültige Vision, dass der Herr über alle Lande König sein wird (Sacharja 14,9)?
Ich danke Gott, dass er der König über alle Lande ist. Ich möchte die Königsherschaft Gottes über mein Leben von ganzem Herzen aufnehmen und ein siegreiches Leben für seine Ehre führen. Gott möge unser Gebet für Deutschland reichlich segnen und Deutschland von einer Hochburg des Humanismus zu einem Königreich von Priestern für die Weltmission verändern.
Gebet: Herr, lass bald den Tag kommen, wo jedes Knie sich beugt und jede Zunge bekennt, dass du der Herr bist.
Ein Wort: Unser Herr wird der einzige König über alle Lande sein




