Medizin-Mission
“But you will receive power when the Holy Spirit comes on you; and you will be my witnesses in Jerusalem, and in all Judea and Samaria, and to the ends of the earth.” Acts 1:8PAULUS’ BIBELSCHULE IM SAAL DES TYRANNUS
PAULUS’ BIBELSCHULE IM SAAL DES TYRANNUS
Apostelgeschichte 19,1-22
Leitvers 19,9.10
„Als aber einige verstockt waren und nicht glaubten und vor der Menge übel redeten von der Lehre, trennte er sich von ihnen und sonderte auch die Jünger ab so dass alle, die in der Provinz Asien wohnten, das Wort des Herrn hörten, Juden und Griechen.“
I. Priskas Hausgemeinde und die zwölf Jünger in Ephesus (1-7)
II. Das intensive Bibelstudium in der Schule des Tyrannus mit einer Handvoll Jünger (8-10)
Sehen wir uns Vers 8 an: „Er ging aber in die Synagoge und predigte frei und offen drei Monate lang, lehrte und überzeugte sie von dem Reich Gottes.“ Paulus ging in die Synagoge und predigte dort drei Monate lang sehr eifrig. Er lehrte und überzeugte sie vom Reich Gottes. Nachdem er Gottes mächtiges Wirken in den zwölf Jüngern erfahren hatte, hoffte er wahrscheinlich, dass nun viele Menschen zum Glauben an Jesus kommen würden oder sollten. Doch was geschah? Trotz seiner vollmächtigen Botschaft geschah drei Monate lang gar nichts. Der Grund war, dass einige der Juden ihre Herzen verstockt hatten und viel Übles über die Lehre redeten. Durch einige, die immer wieder etwas Schlechtes über das Evangelium sagten, wurden viele Menschen irritiert und verführt und vom Glauben abgehalten. Doch Paulus ließ sich nicht entmutigen. Vielmehr fand er eine neue Orientierung und machte einen positiven Schritt.
Sehen wir uns Vers 9 an: „Als aber einige verstockt waren und nicht glaubten und vor der Menge übel redeten von der Lehre, trennte er sich von ihnen und sonderte auch die Jünger ab und redete täglich in der Schule des Tyrannus.“ Als Paulus erkannte, dass seine Predigt in der Synagogengemeinde wegen der Lernunwilligkeit einiger Juden keine Früchte tragen würde, trennte er sich von ihnen. Er beschäftigte sich nicht unnötig lange mit denen, die das Wort Gottes ablehnten, sondern konzentrierte sich auf die lernwilligen Jünger durch die Absonderung. Paulus zog in die Schule des Tyrannus um. Wahrscheinlich mietete er die Schule während der heißen Mittagszeit (von 11 bis 16 Uhr) und lehrte in dieser Zeit, in der Man normalerweise Pause machte, die abgesonderten Jünger durch das intensive Bibelstudium.
In Vers 9 bedeutete „reden“ nicht ein einseitiges Lehren, sondern vielmehr eine geistliche Auseinandersetzung mit den Gläubigen. Paulus half ihnen, über das Wort Gottes sehr intensiv nachzudenken und es persönlich anzunehmen, anstatt nur einfach etwas zu konsumieren. Normalerweise ermutigten wir die Studenten, einmal in der Woche ZBS zu führen, aber Paulus hatte täglich Gemeinschaft mit den Jünger und sprach mit ihnen über das Wort Gottes. Vielleicht gab es ein zweistündiges BS, dann eine Essensgemeinschaft, anschließend Stellungnahmeschreiben und –vortragen. Dies geschah zwei Jahre lang, jeden Tag, also 720 Tage ohne Unterbrechung, was 2880 Stunden bedeutet, wenn man täglich 4 Stunden BS gehabt hätte. 2880 Stunden würden 28 Jahre BS bedeuten, wenn man nur 2 Stunden pro Woche das BS gehabt hätte. Paulus führte ein intensives BS mit einer Handvoll Jüngern in 2 Jahren, was in der Regel 28 Jahre BS machen könnte.
Was war die Folge diese intensiven BS auf der täglichen Basis? Durch dieses intensive BS konnte Paulus wahrscheinlich zunächst selbst die Kraft des Evangeliums schmecken. Nach dem intensiven BS mit einer Handvoll Jünger war Paulus voll des Wortes Gottes, so dass er den Römerbrief, der als die Bibel unter den Bibeltexten bezeichnet wird, schreiben konnte, indem er die Lehre von Jesus systematisch zusammenfasste. Auch die Jünger begannen an die Kraft des Evangeliums zu glauben. Durch das intensive BS wurden sie mit der Kraft Gottes ausgerüstet und konnten den schlechten Einfluss der heidnischen Kultur in Ephesus überwinden. Die Früchte dieses intensiven BS waren großartig und das Wort des Herrn gewann an Kraft.
Lesen wir Vers 10 gemeinsam: „Und das geschah zwei Jahre lang, so dass alle, die in der Provinz Asien wohnten, das Wort des Herrn hörten, Juden und Griechen.“ Vers 10 sagt, dass alle Menschen, die in de Provinz Asien wohnten, das Wort des Herrn hörten. Obwohl Paulus immer am gleichen Ort blieb und nur mit einigen wenigen Jüngern das Wort Gottes intensiv studierten, breitete sich das Wort in die ganzen Provinz Asien aus. In der Offenbarung lesen wir von 7 Gemeinden in der Provinz Asien, von denen nur Ephesus von Paulus pioniert wurde. Alle anderen, wie Smyrna, Pergamon, Thyatira, Sardes, Philadelphia und Laodizea wurden durch seine Jünger aus Ephesus pioniert.
Zwei Jahre lang machte Paulus täglich BS in der Schule des Tyrannus. Die Folgen waren überwältigend. Gott gebrauchte die BS des Paulus in Ephesus, um die ganze Provinz Asien zu erreichen. Das mächtige Werk in Ephesus inspirierte schließlich viele Gemeinden auf der ganzen Welt. Durch diese eine lebendige Bibelgemeinschaft des Paulus mit einigen wenigen Gläubigen wurde Ephesus als geistliches HQ für Gottes Weltmissionwerk kostbar gebraucht.
Dies lehrt uns, dass das Wort Gottes Macht hat. Der Verfasser Lukas fasste das Werk Gottes in Vers 20 zusammen: „So breitete sich das Wort aus durch die Kraft des Herrn und wurde mächtig.“ Gottes Wort hat die Macht des Herrn, einen Menschen, eine Stadt und sogar ein ganzes Land zu verändern. Gott hat das Werk von UBF bis heute so kostbar gebraucht, weil wir uns von Anfang an mit dem intensiven BS beschäftigt haben und uns hingebungsvoll widmeten, Jünger Jesu aufzustellen. Als wir Gottes Wort von ganzem Herzen studierten und Jesu Weltmissionsbefehl gehorchten, konnte UBF zu einer einflussreichen weltweiten Gemeinde wachsen. Gott möge auch unsere tägliche Besuchstunde an der Uni und unser ZBSW auf täglicher Basis überreichlich segnen und durch uns 360 geistliche Leiter für alle Hochschulen in Deutschland aufstellen, 1.700 Unis in Europa erreichen und unser Land Deutschland als ein Königreich von Priestern für sein Weltheilswerk kostbar verwenden.
III. Paulus Vision für die Mission Roms (11-22)
Sehen wir uns Vers 21 an: „Als das geschehen war, nahm sich Paulus im Geist vor, durch Mazedonien und Achaja zu ziehen und nach Jerusalem zu reisen, und sprach: Wenn ich dort gewesen bin, muss ich aus Rom sehen.“ Durch das mächtige Wirken in Ephesus bekam Paulus auch eine Vision, die über Jerusalem hinausging. Er bekam die Vision, nach Rom zu gehen. Was er in Ephesus getan hatte, wollte er auch in Rom tun, dem damaligen Zentrum der Welt. Das Rom von Kaiser Nero sah wie eine uneinnehmbare Festung des Satans aus, aber Paulus bekam Siegeszuversicht, wie die Stadt des Götzendienstes, Ephesus, mit ihrem weltberühmten Dianatempel, durch das intensive BS besiegt wurde, auch die Stadt Rom mit dem Evangelium durch das intensive BS zu erobern. Schließlich kam Paulus gemäß seiner Vision nach Rom. Er war nur ein Gefangener, aber sein intensives BS in einer Mietwohnung eroberte Rom, und die Siegesgeschichte seines Glaubens blieb nicht nur in Rom, sondern fließt in Europa und in der ganzen Welt bis auf den heutigen Tag weiter.
Ich danke Gott, dass er mich durch das BS von Apostel Paulus in Tyrannus groß ermutigt hat, intensives BS mit den Htr. zu führen und einige Menschen als Jünger Jesu zu erziehen. Gottes Werk in Europa zu dienen scheint unmöglich zu sein, weil die Menschen von dem Humanismus und von dem Relativismus fest gefangen sind. Doch Gottes Werk in Ephesus zeigt uns, dass auch dieses Werk in der heutigen Zeit möglich ist, nämlich durch das intensive BS in der täglichen Basis. Obwohl die meisten Htr. am Campus kein Interesse am Wort Gottes zu haben scheinen, gibt es einige Studenten, die doch geistlichen Wunsch haben. Entscheidende Frage ist nicht, ob die Htr. am Campus geistlichen Wunsch haben, sondern ob wir bereit sind, wie Apostel Paulus mit der völligen Hingabe und mit der festen Überzeugung dem ZBSW dienen. Die jungen Menschen in dieser Generation brauchen Gottes Wort und alle Menschen haben grundsätzlich den geistlichen Wunsch, weil sie nach dem Bild Gottes geschaffen sind. Wir dürfen nicht wegen der Reaktion der Htr. hilflos bleiben, sondern wir sollen vielmehr unser BS intensiv führen und mit der klaren Entscheidung und mit der geistlichen Vollmacht dem Werk Gottes dienen. Dann werden sicher viele Htr. kommen und Gottes Wort hören. Ich tue Buße über meine geistliche Unentschlossenheit und über meine geistliche Faulheit, dass ich trotz der großen Gnade Gottes nicht entschlossen dem Werk Gottes diente und das BS vernachlässigte. In dieser Zeit darf ich gemäß seinem Wort klare Entscheidung treffen, Gottes Wort intensiv zu studieren und treu meine 5B2F für das ELW und für das ZBSW zu Jesus zu bringen. Ich danke Gott, dass er mir erlaubt in dieser Zeit Tägliches-Brot mit der absoluten Haltung zu betrachten und den frühmorgendlichen Gebetsaltar treu aufzubauen. Ich danke Gott, dass er mir auch hilft, nach der Arbeit treu am Campus dem ELW zu dienen und einige Htr. für das ZBS zu gewinnen. Mit meiner eigenen Kraft kann ich nicht viel tun. Doch ich möchte von Apostel Paulus seine Entschlossenheit und seinen Eifer für das Evangeliumswerk Gottes und für die Weltmission lernen und mein Leben auch konsequent für das JEW am Campus hingeben. Ich danke Gott, dass er mir sein Wort aus Mk 6,37 als mein Jahresleitwort geschenkt hat und mir hilft, stets diesem Befehl Jesu zu gehorchen und meine 5B2F fleißig zu suchen und zu Jesus zu bringen. Gott möge mir helfen, Jesu brennendes Hirtenherz und sein Verantwortungsbewusstsein für die Schafherde zu lernen, mit diesem Herzen täglich mit den Htr. ZBS zu führen und 12 Htr. zu weiden. Gott möge uns helfen, durch das intensive BS unser Werk bis zum Jahr 2010 zu verdoppeln und alle 1700 Unis in Europa bis zum Jahr 2020 zu pionieren. Gott möge unser Gebet für die Europa- und Weltmission reichlich segnen und uns helfen, 100.000 Missionare weltweit bis 2041 besonders nach China, Nord-Korea und moslemische Länder auszusenden. Gott möge unsere Vorbereitung auf die ESBK in diesem Jahr reichlich segnen und diese Konferenz als einen Meilenstein für die Europa- und Weltmission kostbar gebrauchen.
Ein Wort: Diene dem JEW durch das intensive BS konsequent!
Beim Gebet und Dienst des Wortes bleiben
Beim Gebet und Dienst des Wortes bleiben
Apostelgeschichte 6,1-7
Leitvers 6,4 „Wir aber wollen ganz beim Gebet und beim Dienst des Wortes bleiben.
In diesen Tagen aber, als die Zahl der Jünger zunahm, erhob sich ein Murren unter den griechischen Juden in der Gemeinde gegen die hebräischen, weil ihre Witwen übersehen wurden bei der täglichen Versorgung. 2 Da riefen die Zwölf die Menge der Jünger zusammen und sprachen: Es ist nicht recht, dass wir für die Mahlzeiten sorgen und darüber das Wort Gottes vernachlässigen. 3 Darum, ihr lieben Brüder, seht euch um nach sieben Männern in eurer Mitte, die einen guten Ruf haben und voll Heiligen Geistes und Weisheit sind, die wir bestellen wollen zu diesem Dienst. 4 Wir aber wollen ganz beim Gebet und beim Dienst des Wortes bleiben. 5 Und die Rede gefiel der ganzen Menge gut; und sie wählten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und Heiligen Geistes, und Philippus und Prochorus und Nikanor und Timon und Parmenas und Nikolaus, den Judengenossen aus Antiochia. 6 Diese Männer stellten sie vor die Apostel; die beteten und legten die Hände auf sie. 7 Und das Wort Gottes breitete sich aus und die Zahl der Jünger wurde sehr groß in Jerusalem. Es wurden auch viele Priester dem Glauben gehorsam.
In those days when the number of disciples was increasing, the Grecian Jews among them complained against the Hebraic Jews because their widows were being overlooked in the daily distribution of food. 2 So the Twelve gathered all the disciples together and said, It would not be right for us to neglect the ministry of the word of God in order to wait on tables. 3 Brothers, choose seven men from among you who are known to be full of the Spirit and wisdom. We will turn this responsibility over to them 4 and will give our attention to prayer and the ministry of the word. 5 This proposal pleased the whole group. They chose Stephen, a man full of faith and of the Holy Spirit; also Philip, Procorus, Nicanor, Timon, Parmenas, and Nicolas from Antioch, a convert to Judaism. 6 They presented these men to the apostles, who prayed and laid their hands on them. 7 So the word of God spread. The number of disciples in Jerusalem increased rapidly, and a large number of priests became obedient to the faith.
Die Gemeinde wuchs weiter. Sie bestand aus zwei unterschiedlichen Gruppen, nämlich hebräischen Judenchristen und griechisch sprechenden Judenchristen aus der Diaspora. Zwischen beiden Gruppen kam es zu einem Konflikt, da die griechischen Juden sich bei der Verteilung materieller Hilfe benachteiligt fühlten. Das war keineswegs ihre Absicht. Doch den Aposteln wurde klar, dass die Gemeinde zu groß war, als dass sie alle Aufgaben noch selbst wahrnehmen könnten. Sie mussten Prioritäten setzen. Sie entschieden sich, sich auf das Gebet und den Predigtdienst zu konzentrieren und die praktischen Aufgaben an sieben Armenpfleger (=Diakone) zu übertragen. Im Werk Gottes haben wir verschiedene Aufgabe. Aber es gibt immer Prioritäten unter den Aufgaben, obwohl sie alle wichtig sind. Gottes Wort zu Predigen und zu beten ist das Wichtigste. Ohne diesen Dienst kann eine Gemeinde niemals gesund wachsen. Aufgrund des Wortes Gottes und auf das Gebet soll eine Gemeinde fest gebaut werden. Danach kommen praktische verschiedene Dienste, z.B. Opfergabe zu verwalten und Armen zu helfen. Die Apostel hätten auch diese Aufgabe für sich behalten können, um die finanzielle Macht auszuüben. Sie entschieden sich aber, sich auf Gottes Wort und auf das Gebet zu konzentrieren. Sie gaben aber ihr Privileg auf und konzentrierten sich auf das Wort Gottes. So konnte die erste Gemeinde weiter gesund und mächtig wachsen.
Obwohl es sich um praktischen Dienst handelte, waren die geistlichen Anforderungen an die Diakone hoch: sie sollten einen guten Ruf haben und voll Heiligen Geistes und Weisheit sein. Sie murrten nicht, dass sie ohne große Anerkennung viel arbeiten mussten. Unter den sieben Diakonen begegnen uns Stephanus und Philippus noch später in der Apostelgeschichte. Wir erfahren in nächsten Tagen wie vollmächtig sie waren und von dem Heiligen Geist erfüllt dem Werk Gottes dienten. Wir sollen unabhängig davon, welche Aufgabe im Werk Gottes haben, von dem Geist Gottes erfüllt und mit der Kraft des Wortes Gottes und des Gebetes unsere Aufgabe von ganzem Herzen erfüllen. Ohne solchen geistlichen Kampf bleibt unsere Mühe und Arbeit leer und wir werden leicht unter Verlustgefühl leiden. Wir sollen auf jeden Fall unsere Priorität auf dem Wort Gottes und auf das Gebet setzen und mit der Kraft des Wortes Gottes und mit dem Gebet dem Werk Gottes dienen und unsere Aufgabe mit unserem Besten erfüllen.
Ich danke Gott, dass er mich hierdurch ermutigt hat, meine erste Priorität auf das Wort Gottes und auf das Gebet zu setzen und mit der Kraft Gottes dem Werk Gottes zu dienen und Gott zu verherrlichen, anstatt mit meiner eigenen Kraft zu versuchen, gute Leistung zu bringen und von den Menschen anerkannt zu werden. Ich darf hier bekennen, dass ich ohne Gottes Wort und ohne Gebet gar keine guten Früchte bringen kann. Als ich mit meiner menschlichen Treue versuchte, mit den anderen gut zusammenzuarbeiten und von den Menschen anerkannt zu werden, hatte ich keine Freude und keinen Frieden im Herzen und litt unter dem Verlustgefühl, obwohl ich äußerlich mitarbeitete. Ich danke Gott, dass er mir in dieser Zeit hilft, meine ganze Lust am Wort Gottes zu haben und mit der großen Freude Gottes Wort zu studieren und ihm praktisch zu gehorchen. Ich danke Gott, dass er mir sein Wort aus Mk 6,37 als mein Jahresleitwort geschenkt und mir mit diesem Wort hilft, Jesu brennendes Hirtenherz und sein VABS für seine Schafherde zu lernen und fleißig meine 5B2F für die Weltmission zu Jesus zu bringen. Ich bete, dass ich auch in dieser Zeit mit der absoluten Haltung den frühmorgendlichen Gebetskampf führen darf, indem ich jeden Tag täglichesbrot tiefgehend betrachten und beharrliche für das Heil der jungen Menschen und für die Weltmission beten darf. Gott möge auch unsere Vorbereitung auf die ESBK 2009 reichlich segnen und diese Konferenz als einen Meilenstein für die Europa und Weltmission kostbar gebrauchen. Gott möge uns helfen, nicht nur körperlich zu arbeiten, sondern von dem Heiligen Geist erfüllt zu sein und unsere Aufgabe mit der Kraft des Wortes Gottes und mit dem Gebet siegreich zu erfüllen, sodass wir die beste Umgebung für das Werk Gottes dadurch vorbereiten und Gott verherrlichen dürfen.
Ein Wort: Setze geistliche Prioritäten
EIN SELIGER MENSCH
EIN SELIGER MENSCH
Psalm 1,1-6
Leitvers 1,2
„sondern hat Lust am Gesetz des Herrn und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht.“
I. Der Weg der Gerechten (1-3)
Sehen wir uns Vers 1 an: „Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen.“
1. Der selige Mensch wandelt nicht im Rat der Gottlosen
Gottlose Menschen sind diejenigen, die absichtlich gegen Gott rebellieren und Gott aus ihrem Leben ausgegrenzt haben. Sie fragen weder nach Gott noch nach der höheren Bedeutung ihres Lebens. Gottlose Menschen leben mit dem niedrigen Ziel, alleine ihre egoistischen Begierden zu befriedigen, die Welt zu genießen, Spaß zu haben, bequem zu leben und über andere zu herrschen. Sie sind grundlos hochmütig und gegenüber anderen rücksichtslos.
Der Rat der Gottlosen von heute ist der Pragmatismus, der Humanismus und der Relativismus. Die Lebensphilosophie solcher Menschen besteht darin, aus jeder Situation den größtmöglichen Vorteil für sich zu ziehen. Sie streben danach, gemäß ihrem Gefühl ein bequemes und angenehmes Leben zu führen. In England gab es eine Werbekampagne von Atheisten mit dem Slogan: „Es gibt keinen Gott. Hör auf nachzudenken und genieße dein Leben.“ Auf den ersten Blick sieht der Rat der Gottlosen oft sehr klug und richtig aus, weil er auf menschlicher Weisheit und dem Zeitgeist basiert. Aber diese Menschen ignorieren Gott und leben nur nach ihrem sündigen Begierden. Wer in ihrem Rat wandelt, wird am Ende alles verlieren.
2. Der selige Mensch tritt nicht auf den Weg der Sünder
Sünde bereitet den Menschen kurzfristige Freude und ein schönes Gefühl. Das ist der Grund, warum die Menschen Drogen nehmen oder sich in Kneipen und Discotheken vergnügen. Der Grund, warum viele ihren Partner wechseln und keine feste Bindung eingehen ist, dass sie Lust daran haben. Warum leben einige faul und bequem, sehen stundenlang fern oder surfen die ganze Nacht im Internet? Der Grund ist, dass sie Lust daran haben. Der Mensch ist nicht von Natur aus gut, sondern hat eine gefallene Innerlichkeit. Zu sündigen ist ganz einfach. Dafür braucht man sich gar nicht anzustrengen oder selbst zu verleugnen.
3. Der selige Mensch sitzt nicht, wo die Spötter sitzen
Spötter sind hochmütige Menschen, die sich über Gott und Gottes Leute lustig machen. Spötter sind stolz und vermessen, so dass sie alles geistliche ignorieren und keine Hochachtung vor heiligen Dingen haben. Sie sind sehr überheblich und wollen ein bisschen Spaß auf Kosten der anderen genießen. Sie verletzen andere Menschen und zerstören viele Beziehungen. Über andere zu spotten ist für viele wie ein Sport geworden. Der gerechte Mensch nimmt sich von solchen hochmütigen Menschen in acht, weil er weiß, dass Hochmut vor dem Fall kommt.
4. Ein seliger Mensch hat Lust am Gesetz des Herrn
Lesen wir Vers 2: „Sondern hat Lust am Gesetz des Herrn und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht!“ Mit dem Gesetz des Herrn ist das Wort Gottes in der Bibel gemeint. Der selige Mensch hat Lust am Gesetz des Herrn. Es ist seine höchste Freude, das Wort Gottes zu studieren und bei Tag und Nach darüber nachzudenken. Für ihn ist das Bibelstudium keine lästige Pflicht oder eine gewohnheitsmäßige Veranstaltung, sondern er studiert das Wort Gottes mit wachsender Begeisterung, indem er es auf sich selbst bezieht und eine tiefgehende Stellungnahme dazu schreibt. Gottes Wort gibt ihm immer Erquickung und Stärkung und Zuversicht und lässt ihn für sein Volk und für die ihm anvertrauten Menschen beten. Er steht schon vor Tage auf, um das Tägliche Brot tiefgehend zu betrachten. In der Mittagszeit geht er zum Campus und gibt vielen Htr. die geistliche Speise des Wortes Gottes. Am Abend schläft er nicht vor dem Fernseher ein, sondern macht fleißig BS und betet für seine Htr.
Was passiert, wenn wir unsere ganze Lust an dem Wort Gottes haben? Betrachten wir Vers 3: „Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und seine Blätter verwelken nicht und was er macht, das gerät wohl.“ Kurz gesagt ist die Frucht eines Lebens mit dem Wort Gottes ein gesegnetes und glückliches Leben. Wenn wir Gottes Wort lieben und studieren, wird unser Lebensbaum sehr stabil und fest und fruchtbar wie eine kräftige Eiche werden und dazu viele Früchte hervorbringen.
Es ist für unser Leben am wichtigsten, dass wir unsere Wurzeln in dem lebengebenden Wort Gottes schlagen. In der normalen Zeit mag man keinen Unterschied feststellen. Aber in der Zeit der Krise wird sich erweisen, wer sein Leben nur auf seine eigene Kraft und Vorstellung aufgebaut hat, und wer seine Lebenswurzeln im Wort Gottes geschlagen hat. Unabhängig von der Lage kann er immer Freude und Liebe in seinem Herzen haben. Er kann immer ein fröhliches Lied singen und Gott danken. Er kann viele Früchte des Heiligen Geistes ernten und Gott gefallen.
Alle Menschen wünschen sich, ein gesegnetes Leben zu führen, dass guten Einfluss ausübt und eine Frucht hervorbringt. Aber wie kann man so ein Leben führen? Manche versuchen durch weltlichen Erfolg irgendetwas zu erreichen und im Gedächtnis der Menschen zu bleiben. Aber hier lernen wir, dass das Geheimnis für ein fruchtbringendes Leben der richtige Standort ist. Wenn wir im Wort Gottes leben und gemäß dem Wort Gottes handeln, dann wird unser Leben sehr stabil und fruchtbar werden.
II. Der Weg der Gottlosen (4-6)
Im Gegensatz zum Weg der Gerechten steht der Weg der Gottlosen. Vers 4 sagt: „Aber so sind die Gottlosen nicht, sondern wie Spreu, die der Wind verstreut.“ Das Leben der Gottlosen sieht äußerlich oft sehr interessant und beneidenswert aus. Sie genießen scheinbar viele Dinge in der Welt. Aber in der Tat ist ihr Leben wie Spreu. Spreu ist die leere Hülle eines Weizenkorns, die nach dem Dreschen übrig bleibt und vom Wind weggeweht wird. Das Leben der gottlosen Menschen ist wie solch eine leere Hülle, die vom Wind des Zeitgeistes hierhin und dorthin getrieben wird. Sie können nirgends Wurzeln schlagen und keine Frucht hervorbringen und werden schließlich bedeutungslos verschwinden.
Ich danke Gott, dass er mich durch die Botschaft den Schlüssel für ein seliges Leben gelehrt hat. Ich danke Gott, dass ich große Lust am Wort Gottes haben und viele Früchte des Glaubens hervorbringen darf. In der Tat hatte ich Lust an verschiedenen anderen Dingen. Ich hatte Lust immer etwas neues zu probieren. Ich hatte Lust Fahrrad oder elektrische Geräte zu reparieren. Ich hatte Lust Computer zu lernen und Gitarre zu spielen. Doch ich hatte wenige Lust Gottes Wort zu studieren. Ich dachte, dass ich schon viel über das Wort Gottes kenne. Ich wollte immer etwas neues lernen und von den Menschen als ein cooler Mensch anerkannt werden. Aber dadurch konnte ich weder glücklich werden noch Früchte bringen. Ich war vielmehr von meiner Begierde abhängig und von den verschiedenen Gedanken. Ich danke Gott, dass er mich in diesem neuen Jahr durch sein Wort ermahnt und ermutigt hat, mit dem Problembewusstsein und mit dem klaren Gebetsanliegen zu kämpfen, anstatt mein Leben orientierungslos gemäß dem Zeitgeist nutzlos zu verbringen. Ich danke Gott, dass er mir sein Wort aus Mk 6,37a als mein Jahreswort geschenkt hat, indem er mir den geistlichen Wunsch schenkte, unbedingt Jesu brennendes Hirtenherz und sein Verantwortungsbewusstsein für die Schafherde zu lernen und meine 5B2F für die Weltmission zu bringen. Ich danke Gott, dass ich diesem Wort Jesu von ganzem Herzen gehorchen und das mächtige Wirken Gottes in meinem Leben und im Werk Gottes erfahren darf. Als ich diesem Wort Gottes praktisch gehorchen wollte, gab Gott mir auch große geistliche Lust am Wort Gottes durch das Täglichesbrot, so dass ich mit der Freude am frühen Morgen Gottes Wort betrachten und beten durfte. In der Tat ist Gottes Wort gibt mir die wahre Freude und geistliche Kraft und Vision, während viele andere Dinge der Welt mir die Kopfschmerzen bereitet. Ich bete, dass ich in diesem neuen Jahr mit der großen Lust und Freude Gottes studieren und die Wurzeln meines Leben im Wort Gottes schlagen darf, sodass ich viele Früchte des Lebens zur Ehre Gottes hervorbringen darf. Gott möge auch unsere Vorbereitung auf die ESBK mit seinem Wort reichlich segnen und allen 1000 Teilnehmern helfen, durch diese Konferenz Gottes Wort zu empfangen und jeder eine neue klare Glaubensentscheidung für die Weltmission zu treffen, sodass diese Konferenz ein neuer Anfang für die Europa- und Weltmission sein darf. Gott möge uns helfen, mit den 1000-maligen Gebeten die beste Umgebung dafür vorzubereiten und Gottes mächtiges Wirken durch sein Wort und durch seinen Heiligen Geist zu erfahren. Gott möge mir helfen, in dieser Zeit durch das ELW neue lernwillige Htr. zum Wort Gottes zu gewinnen und 12 Htr. mit dem ZBW zu weiden und Jünger Jesu aufzustellen.
Ein Wort: Habe Lust am Wort Gottes und bringe Früchte des Lebens!
DENN VON ZION WIRD WEISUNG AUSGEHEN
DENN VON ZION WIRD WEISUNG AUSGEHEN
Jesaja 2,1-5
Leitvers 2,3
„und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns auf den Berg des Herrn gehen, zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns lehre seine Wege und wir wandeln auf seinen Steigen! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und des Herrn Wort von Jerusalem.“
I. Der Berg des Herrn wird höher sein als alle Berge (1.2)
Sehen wir uns Vers 1 an: „Dies ist’s, was Jesaja, der Sohn des Amoz, geschaut hat über Juda und Jerusalem.“ Jesaja war ein Prophet, der im 8. Jahrhundert vor Christus zur Zeit der König Uzija, Jotam, Ahas und Hiskia lebte. Er verkündigte dem Volk Israel sowohl das bevorstehende Gericht Gottes wegen ihrer Sünden und Gottlosigkeit, als auch die herrliche Verheißung des Messias und des kommenden Reiches Gottes. In Kapitel 1 finden wir die Ankündigung von Gottes Strafgericht für sein Volk, das trotz des reichlichen Segens Gottes seinen Schöpfer vergessen hatte und von ihm abgefallen war. Sie waren dümmer als Ochsen und Esel. Sie waren tief in Sünden verstrickt, die blutrot waren. Sie waren wie Sodom und Gomorra geworden. Sie mussten Gottes Strafgericht erfahren. Aber trotz dieser entmutigenden Realität sah Jesaja in Kapitel 2 in einer herrlichen Vision auf die „letzte Zeit“ voraus. Die letzte Zeit bezieht sicht hier auf die Zeit, in der Israel durch den Glauben an Jesus wiederhergestellt und als ein Königreich von Priestern für die ganze Welt gebraucht wird. Schon in Exodus 19,5.6 hatte Gott seine Hoffnung für Israel offenbart, es als ein Königreich von Priestern für die ganze Welt zu gebrauchen. Aber wegen ihrer Sünde und Rebellion wurden sie nutzlos und mussten Gottes Strafe erfahren. Doch unabhängig von ihrem aktuellen Zustand leuchtet Gottes Hoffnung unveränderlich.
Worin besteht die Hoffnung und Vision Gottes? Sehen wir uns Vers 2 an: „Es wird zur letzten Zeit der Berg, da des Herrn Haus ist, fest stehen, höher als alle Berge und über alle Hügel erhaben, und all Heiden werden herzulaufen.“ Der Berg des Herrn ist der Berg Zion, auf dem der Tempel in Jerusalem gebaut wurde und den Gott als ein Bethaus für alle Völker bestimmt hatte. Dies war im Alten Testament der Ort, wo Gott wohnt und wo alle Menschen Gott anbeten und ihm begegnen konnten. Geographisch oder Politisch gesehen ist Zion natürlich nicht der höchste Berg. Nicht einmal in Israel ist es der höchste Berg. Aber geistlich gesehen würde der Berg des Herrn der höchste Berg sein. In der Geschichte hat jedes Volk seine eigene Größe entwickelt, auf die es besonders stolz ist, z.B. in Kultur, Politik, Sport oder Technik. Oft haben sich auch die Völker mit einem besonders großen oder schönen Berg in ihrem Land identifiziert. Die Deutschen könnten z.B. auf ihre Dichter und Denker oder auf ihre präzise Technik oder ihre Autos stolz sein. Aber egal, welche großen Dinge ein Volk erreicht oder hervorgebracht hat, müssen alle zum Berg des Herrn kommen, nämlich um das Wort Gottes zu hören. Jedes Volk braucht zuerst das Wort Gottes, vor allen kulturellen, gesellschaftlichen oder technischen Errungenschaften.
Wenn wir das Neue Testament studieren, erkennen wir, dass der Berg des Herrn nicht nur in Jerusalem steht. Gemäß Jesu Aussage ist jeder Gläubige ein Tempel des Heiligen Geistes. Darum ist jeder Christ und jede Gemeinde ein solcher Berg des Herrn. Weil wir Gottes Wort haben, werden ganz bestimmt viele Menschen herzukommen und gerne mit uns das Wort Gottes in der Bibel studieren. Auch wenn das ELW oft schwierig erscheint, sollen wir daran glauben, dass sicher viele Heiden zu uns herzulaufen werden, um Gottes Wort zu studieren, um Jesus kennen zu lernen und die wahre Orientierung für ihr Leben zu finden.
II. Viele Völker werden kommen, um Gottes Wort zu studieren (3)
Vers 3 sagt: „Und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns auf den Berg des Herrn gehen, zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns lehre seine Wege und wir wandeln auf seinen Steigen! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und des Herrn Wort von Jerusalem.“ Hier sehen wir, dass alle Völker einen großen geistlichen Durst nach dem Wort Gottes haben. Sie werden anerkennen, dass Gott der einzige Gott ist und dass alleine ein Leben nach dem Wort Gottes ein gesegnetes Leben ist. Sie werden sich sogar gegenseitig ermutigen, Gottes Wort fleißig zu studieren.
Normalerweise hat jeder Mensch seinen eigenen Stolz und seinen eigenen Weg des Lebens. Aber zur letzten Zeit werden alle Heiden erkennen, dass alleine Gottes Weg sie zur Seligkeit führt. Darum möchten sie das Wort Gottes tiefgehende studieren und ihm in ihrem praktischen Leben gehorchen. Sie möchten auf Gottes Wegen wandeln. Sie möchten auf Gottes Steigen zum Himmelreich emporsteigen.
Warum kommen sie dann zum Berg des Herrn? Vers 3b sagt, dass von Zion Weisung ausgeht und des Herrn Wort von Jerusalem. In dieser Welt gibt es keine absolute Whrheit und keine wahre Hoffnung. Darum setzen die Menschen auf alle möglichen Dinge ihre Hoffnung. Aber alle diese Dinge können den Menschen keine wahre Hoffnung geben, schon gar nicht über den Tod hinaus. Aber wo es Gottes Wort gibt, da gibt es Weisung, da gibt es Hoffnung, da gibt es die Vision und den Sinn des Lebens. Gottes Gemeinde ist ein Ort, wo es Gottes Wort gibt.
III. Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen machen (4.5)
Was ist dann die Folge dieses intensiven Bibelstudiums? Sehen wir uns den Vers 2 an: „Und er wird richten unter den Heiden und zurechtweisen viele Völker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu sicheln machen. Denn es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen.“ Dieser Vers besagt, dass Gott zunächst der souveräne Richter ist, der alle Völker zurechtweist. Dieser Vers besagt auch, dass Gottes Herrschaft unter den Heiden eine großartige Veränderung bewirkt.
In unserer von Neid, Hass und Eifersucht beherrschten Welt, scheint es keinen wahren Frieden zu geben. Das vergangene Jahrhundert hat zwei Weltkriege von vorher ungeahntem Ausmaß gesehen. Auch jetzt toben in vielen Ländern Kriege. Es scheint unmöglich zu sein, dass irgendwie Frieden einkehren könnte. Aber Gottes Wort hat eine großartige Veränderungsmacht. Wenn die Menschen Gottes Wort studieren und Gottes Wort gehorchen, dann können sie den wahren Frieden mit Gott empfangen und dann können sie auch in Frieden zusammenleben. Sie werden nicht mehr lernen Krieg zu führen. Sie werden vielmehr mit Pflug und Sichel fleißig arbeiten.
Sehen wir uns Vers 5 an: „Kommt nun ihr vom Hause Jakob, lasst uns wandeln im Licht des Herrn!“ Dies ist Gottes Ermahnung und Aufruf an sein Volk, gemäß dem Wort Gottes zu leben. In dem wir zuerst im Licht des Herrn wandeln, kann Gott seinen großen Willen durch uns erfüllen. Viele Heiden werden zu uns kommen, um das Wort Gottes in der Bibel zu studieren und Gott zu gehorchen. Gott wird uns als ein geistliches HQ für sein Werk der Weltmission gebrauchen.
Ich danke Gott, dass er mich durch die heutige Botschaft groß ermutigt hat, dass Gott unser Werk als ein Zion für das Werk Gottes gebrauchen möchte. Das Volk Israel war ein kleines Volk. Doch Gott hat diese Volk erhoben und zu einer Priesternation gemacht, weil sie von Gott berufen waren und Gottes Wort hatten. Jesaja sah diese Vision Gottes unabhängig von der jetzigen Situation des Volkes. Das Volk war abtrünnig gegenüber der Gnade Gottes und sie handelten ganz anders. Doch Jesaja sah große Hoffnung, weil Gott durch sie den Messias der Welt senden wollte. In dieser Zeit sieht auch die geistliche Situation von Deutschland nicht gut aus. Viele Menschen in Deutschland haben keinen Glauben an das Wort Gottes und keine Hoffnung auf ihre Zukunft. Sie leiden unter der Sündenmacht und finden keinen wahren Sinn ihres Lebens. Die Bibel wurde für sie ein Märchenbuch und ein Glaubensleben ein Alternativ von vielen Wegen. Humanismus und Relativismus ist vorherrschend. Menschen sehen keine wirkliche Hoffnung in ihrem Leben. Doch Gottes Sichtweise ist anders. Gott hat dieses Volk in seiner Heilsgeschichte kostbar gebraucht und er möchte noch mal Deutschland zu einem bibelgläubigen Land verändern. Er möchte viele entschlossene Bibellehrer und verantwortungsvolle geistliche Leiter für die jungen Menschen in diesem Land aufstellen. Gott möchte durch Deutschland Europa und Welt verändern und alle 1.700 Unis in Europa pionieren und auch viele moslemische Länder und China und Nord-Korea. Viele Menschen besonders Studenten am Campus werden zu uns kommen, um Gottes Wort zu studieren. Hier darf ich erkennen, dass ich mich stets als einen tüchtigen Bibellehrer und verantwortlichen geistlichen Leiter trainieren und mit der Vision Gottes dem Werk Gottes dienen darf. In meiner Verantwortungslosigkeit dachte ich oft, dass meine Rolle im Werk Gottes nicht so wichtig sei. Ich vernachlässigte vor allem meinen Worts- und Gebetskampf, indem ich keine klare Priorität auf das Wort Gottes setzte. Ich danke Gott, dass er mir erlaubt, mit dem brennenden Hirtenherzen aktiv Gottes Wort zu den Studenten weiterzugeben und mit dem Verantwortungsbewusstsein der Weltmission verantwortlich zu dienen. Ich danke Gott, dass er auch in diesem Jahr ESKB in Eringerfeld segnen und sie als einen Meilen Stein für die Europa- und Weltmission kostbar gebrauchen möchte. Gott möge uns helfen, durch diese Konferenz auch unsere Vision für die Weltmission zu erneuern und mit der Vision Gottes Werk siegreich und fruchtvoll zu dienen. Gott möge durch uns alle 1700 Unis in Europa pionieren und unser Werk als ein geistliches Zion für die Weltmission kostbar gebrauchen.
Ein Wort: Von Zion wird Weisung ausgehen!
Erneuere die erste Liebe
ERNEUERE DIE ERSTE LIEBE
Offenbarung 2,1-11
Leitvers 2,4
„Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt.“
I. Erneuere deine erste Liebe (1-7)
Lesen wir Vers 1. Hier repräsentieren die sieben Sterne und die sieben goldenen Leuchter sieben Gemeinden in Asien. Sie repräsentieren gleichzeitig alle Gemeinden Gottes. Ein goldener Leuchter ist sehr prachtvoll. Aber wenn ein Leuchter nicht leuchtet, ist er nutzlos. Jesus spricht zu der Gemeinde in Ephesus. Ephesus war berühmt für den Tempel der Diana, unmoralischen Sex, und war auch ein Handelszentrum. Hier geschahen viele teuflische Dinge. Die Stadt war eine Festung des Stans. Paulus diente dort drei Jahre lang dem Werk Gottes. Nun waren vierzig Jahre inmitten der Verfolgung vergangen. Was tat Jesus? Jesus hielt die sieben Gemeinden in seiner rechten Hand. Psalm 8,4 sagt: „Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast.“ Dass Jesus die sieben Gemeinden in seiner rechten Hand hielt offenbart seinen vollkommenen Schutz. In Johannes 10,29-29 sagte Jesus: „Niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der mir sie gegeben hat, ist größer als alles.“ Jesus wandelte auch mitten unter den Leuchtern. Jesus ist Immanuel, unser guter Hirte. Er wandelt mitten unter seinen Schafen. Er weiß, was sie brauchen, und kümmert sich sofort um alle ihre Bedürfnisse.
Lesen wir Verse 2-3 und ach Vers 6. Zuallererst lobte Jesus sie für alle ihre guten Werke. Sie arbeiteten sehr hart. Sie waren geduldig. Sie konnten falsche Lehrer erkennen. Sie hielten ihre Doktrin rein. Sie schlossen keinen Kompromiss mit den weltlichen Gedanken. Sie ertrugen alle Bedrängnisse und wurden dennoch nicht müde. Zweitens sollten sie sich an ihre erste Liebe erinnern. Aber Jesus hörte hiermit nicht auf. Lesen wir Vers 4. Die Menschen schauen nur auf die äußere Erscheinung. Aber Gott sieht das innere Herz. Die Gemeinde in Ephesus sah äußerlich gut aus. Aber Jesus sah, dass sie ihre erste Liebe zu Gott und zu den anderen verlassen hatten. Darum ermahnte er sie. Er sagte, dass sie sich daran erinnern sollte, was mit ihnen nicht in Ordnung ist. Sie sollten Buße tun und die ersten Werke tun. Die erste Liebe zu verlassen bedeutet, dass man etwas ohne Liebe zu Gott und zu den anderen tut. Hier ermahnt Jesus jeden von uns und unsere Gemeinde. Es reicht nicht, dass wir gut aussehen, nur hart arbeiten, geduldig sind und an der UBF Lehre festhalten, aber Gott nicht mehr mit unserem ganzen Herzen, ganzer Seele und all unserer Kraft lieben. Ja, es ist viel wichtiger, dass wir das, was wir tun, aus der Liebe zu Gott und zu den anderen tun.
Aber was wird passieren, wenn wir nicht Buße tun? Jesus sagt in Vers 5b: „Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte – wenn du nicht Buße tust.“ Dies bedeutet, dass es die Gemeinde in Ephesus wie ein Leuchter ohne Licht sein wird. Was wird denen gegeben werden, die Buße tun? Vers 7b sagt: „Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist.“ Gott wird ihnen das ewige Leben im Reich Gottes geben. Wir werden nicht nur auf Erden fruchtbar sein, sondern werden auch im Paradies das ewige Leben genießen dürfen.
II. Sei getreu bis an den Tod (7-12)
Sehen wir uns Vers 8 an. Hier zeigt Jesus uns seinen treuen Charakter. Er ist der Erste und der Letzte. Er war Gott treu, sogar bis an den Tod. Was geschah dann? Gott erhöhte ihn. Jesus sprach zu der Gemeinde in Smyrna aufgrund seines eigenen Beispiels. Lesen wir die Verse 9 und 10: „Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut – du bist aber reich - und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden und sind’s nicht, sondern sind die Synagoge des Satans. Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr versucht werdet, und ihr werdet in Bedrängnis sein zehn Tage. Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.“ Was bedeutet es, bis an den Tod treu zu sein? Erstens bedeutet es, gegenüber einer kleinen Sache treu zu sein. Wenn wir in den kleinen Dingen nicht treu sein können, können wir in größeren Dingen auch nicht treu sein. David war ein Hirtenknabe. Wenn ein wildes Tier kam und eins seiner Schafe wegnahm, rannte er hinter dem Tier her, schlug es auf sein Maul, und nahm sein Schaf aus seinem Maul heraus. Wenn der Bär oder Löwe versuchte, ihn anzugreifen, hielt David ihn fest und schlug ihn mit seiner Faust auf die Nase oder die Augen. Auf diese Weise war er treu, indem er sich um jedes einzelne seiner Schafe kümmerte. Darum vertraute Gott ihm ganz Israel an.
Zweitens, wir müssen bis zum Ende treu sein. Polikarp war aus Smyrna. Er litt, aber er kapitulierte nicht. Der Richter gab ihm schließlich noch eine letzte Chance. Wenn er nur sagen würde, dass Caesar sein Herr ist, dann würde er freigelassen werden. Aber Polikarp sagte: „Ich habe meinem Herrn in den vergangenen 86 Jahren gedient, und er hat mich niemals verleugnet. Wie kann ich meinen Herrn verleugnen? Jesus ist mein Herr!“ Darum wurde er verbrannt. Wir müssen treu sein bis zum Ende, sogar bis zum Tod. Bis zum Tod bedeutet auch, dass man weiter kämpfen muss, obwohl es so schwer ist, weiter zu kämpfen. Jakob diente 14 Jahre um Rahel. Aber wir in der UBF müssen Gott fröhlich und freiwillig und mit Bereitschaft dienen, 40 Jahre, 50 Jahre, bis zum Ende, obwohl die Aufgabe, der Weltcampusmission als selbständige Missionare durch das ZBS-Werk zu dienen, eine sehr schwere Aufgabe ist. Aber es ist es wert, für diese Mission zu sterben. Was wird Jesus uns dann geben? Er wird uns die Krone des Lebens geben. Nicht eine Krone aus Oliven! Die Blätter verwelken, aber Jesus wird uns eine ewige Krone geben. Diejenigen, die überwinden und den Sieg gewinnen, werden auch den zweiten Tod nicht schmecken. Sie sind für immer vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.
Ich danke Gott, dass er mich durch die Botschaft noch einmal groß ermutigt hat, mich an die erste Liebe Jesu zu erinnern und bis zum Ende treu zu sein. Ich danke Gott, dass er mich so sehr geliebt und seinen einzigen Sohn für meine Sünde hingegeben hat. Ich habe Gott nicht geliebt. Ich hatte vielmehr gegen ihn rebelliert und versucht, mit meiner eigenen Kraft zu leben und mit meiner eigenen Kraft glücklich zu werden. Ich wurde wie ein Besessener und schrie innerlich wie ein Gerasener. Ich war so elend, weil ich ein Sklave der Begierde und ein Spielball des Teufels war. Mit meiner Kraft konnte ich mich nicht von dieser elenden Lage befreien. Doch Gott hat sich über mich groß erbarmt und mir meine Sünde vergeben, indem er seinen einzigen Sohn am Kreuz für meine Sünde sterben ließ. Wegen seiner einseitigen Gnade durfte ich von dieser Gefangenschaft der Sünde befreit werden und ich durfte ein neues Leben mit der Gnade Jesu und mit seiner Mission beginnen. Aus der großen Dankbarkeit durfte ich Htr. zum Wort einladen und Jesu Gnade vielen Kommilitonen und Freunde bezeugen. Aus der Freude durfte ich auch mich entscheiden, meine Heimat und Familienangehörigen zu verlassen und als ein Missionar zu leben. Gott hat auch mein Leben in Deutschland reichlich gesegnet, dass ich in diesem fremden Land viele Schwierigkeiten überwinden und als ein Zeltmachermissionar ein selbständiges Leben führen und für das Werk Gottes zusammenarbeiten durfte. Gott hat mir erlaubt, eine Frau des Glaubens zu heiraten und zwei Glaubensmütter als Tochter zu haben. Gott hat mir erlaubt, Deutsche Staatangehörigkeit zu erwerben und eine neue Arbeitstelle in Bonn zu finden. Mit meiner eigenen Kraft hätte ich dies alles nie geschafft. Jesus sagt mir aber nicht: „Hallo mein Junge, du hast alles gut gemacht.“ Hier darf ich den Tadel Jesu hören, dass ich die Erste Liebe verlassen habe. Mit der Zeit wurde mein Herz kalt gegenüber Jesu und auch zu den anderen. Ich berechnete viel, wie ich ein bequemes Leben für meine eigene Ehre führen kann. Ich hatte kein Herz für das Wort Gottes und führte mein Glaubensleben sehr gewohnheitsmäßig wie ein Sonntagschrist. Ich danke Gott, dass Jesus mich ermahnt, meine Erste Liebe zu Jesus zu erneuern und mein Leben mit der reinen Liebe zu Jesus für das Heil der Htr. in diesem Land zu geben. Ich danke Jesus, dass er mich auch ermahnt, dass ich bis zum Ende, das heißt, bis zum Tod treu sein sollte. Ich darf in dieser Zeit über meine Sünde der Selbstliebe und Kaltherzigkeit und Verantwortungslosigkeit von ganzem Herzen Buße tun und mit dem neuen Herzen Jesus nachfolgen. In diesem Jahr möchte ich vor allem Jesu Befehl aus Mk 6,37 von ganzem Herzen gehorchen und meine 5B2F zu Jesus bringen, damit Jesus sie reichlich segnet und viele jungen Menschen speist. Ich bete, dass ich mein frühmorgendliches Gebet und das ELW am Campus treu zu Jesus bringen darf. Gott möge weiter unsere Gemeinde segnet und uns hilft, nicht nur hart zu arbeiten, sondern Jesu Liebe in unserem Herzen zu erneuern und mit der heißen Liebe zu Jesus der Schafherde und der Weltmission zu dienen. Gott möge uns helfen, ein Gefäß der Gebets und der Liebe von ganzem Herzen zu bilden und in diesem neuen Jahr viele Geschichte des Glaubens zu schreiben. Gott möge unsere Vorbereitung auf die ESBK 2009 in Eringerfeld reichlich segnen und diese Konferenz als einen Meilensteil für die Europa- und Weltmission kostbar gebrauchen.
Ein Wort: Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.
Gott erhört Gebete
Gott erhört Gebete
„Wenn ich dich anrufe, so erhörst du mich und gibst meiner Seele große Kraft.“ (Ps 138,3)
In diesem Psalm drückt David seine Dankbarkeit gegenüber Gott aus, der seine Gebete erhört und ihn dadurch im Glauben gestärkt hat. Mit dankbarem Herzen will er vor den Götzen Gott als dem einzigen und wahren Gott lobsingen, Gott vor seinem heiligen Tempel anbeten und seinen Namen für seine Güte und Treue preisen. Durch die Gebetserhörung hatte David erkannt, dass Gott sich selbst darin verherrlicht hatte. Außerdem sah er, wie herrlich das Wort Gottes ist, das von Gottes Treue spricht und die Erhörung unserer Gebete verheißt. David wünschte sich, dass alle Könige auf Erden Gott erkennen und ihn preisen, wenn sie von seinem Wort und von seiner Herrlichkeit hören. Wofür mag David gebetet haben, dass er Gott nun so preisen kann? Die Verse 7 und 8 verraten, dass er in einer Situation gewesen war, in der er den Zorn seiner Feinde erlebt und große Angst gehabt hatte. Doch Gott hatte ihn erquickt und ihn gegen seine Feinde verteidigt. Nun wusste David, dass er sich auf die ewig währende Güte Gottes jederzeit verlassen konnte. Gott würde alles zu einem guten Ende bringen.
Ich danke Gott für seine Güte und Treue, dass er unser Gebet erhört und seine Verheißung sicher erfüllt. Ich danke Gott, dass ich allein auf diesen Gott absolut vertrauen darf, indem ich jeder Zeit mit dem GA zu ihm kommen und beten darf. Wie David im Vers 3 bekennt, hört Gott unser Gebet sicher und schnell und gibt uns dadurch geistliche Kraft. Ich danke Gott, dass er mein Gebet und viele Gebete von den Mitarbeitern erhört und mir eine passende Arbeitsstelle anvertraut hat. Ich danke Gott, dass er auch unser Gebet erhört und uns verschiedene Glaubenssiege geschenkt hat. Ich danke Gott, dass er auch uns helfen möchte, in diesem neuen Jahr weiter mit dem Gebetsanliegen treu zu Gott zu kommen und Gott zu verherrlichen. Ich tue Buße, dass ich im letzten Jahr im letzten Jahr frühmorgendliches Gebet nicht treu halten konnte. Gott möge mir helfen, in diesem neuen Jahr treu am Wort Gottes zu bleiben und den Frühgebet treu halten darf. Gott möge uns helfen, jeder 12 Htr. zu weiden und gemeinsam 480 ZBS wöchentlich zu führen und mit 500 TN den SGD zu feiern. Gott möge die ESBK in diesem Jahr reichlich segnen und sie als einen Meilenstein für die Europa- und Weltmission kostbar gebrauchen. Gott möge uns helfen, bis zum Jahr 2010 unser Werk zu verdoppeln und bis zum Jahr 2020 alle 1700 Unis in Europa zu pionieren und bis 2041 100.000 Missionare in die ganze Welt auszusenden.
Gebet: Herr, ich lobe und preise dich, dass du mich immer erhörst, wenn ich im Gebet zu dir komme. Ich danke dir für die herrliche Erfüllung deiner Verheißung.
Ein Wort: Rufe Gott an!
[WV1]“Von David.” Ich danke dir von ganzem Herzen, vor den Göttern will ich dir lobsingen. 2 Ich will anbeten vor deinem heiligen Tempel und deinen Namen preisen für deine Güte und Treue; denn du hast deinen Namen und dein Wort herrlich gemacht über alles. 3 Wenn ich dich anrufe, so erhörst du mich und gibst meiner Seele große Kraft. 4 Es danken dir, HERR, alle Könige auf Erden, dass sie hören das Wort deines Mundes; 5 sie singen von den Wegen des HERRN, dass die Herrlichkeit des HERRN so groß ist. 6 Denn der HERR ist hoch und sieht auf den Niedrigen und kennt den Stolzen von ferne. 7 Wenn ich mitten in der Angst wandle, so erquickest du mich und reckst deine Hand gegen den Zorn meiner Feinde und hilfst mir mit deiner Rechten. 8 Der HERR wird meine Sache hinausführen. / HERR, deine Güte ist ewig. Das Werk deiner Hände wollest du nicht lassen.
Of David. I will praise you, O LORD, with all my heart; before the gods I will sing your praise. 2 I will bow down towards your holy temple and will praise your name for your love and your faithfulness, for you have exalted above all things your name and your word. 3 When I called, you answered me; you made me bold and stout-hearted. 4 May all the kings of the earth praise you, O LORD, when they hear the words of your mouth. 5 May they sing of the ways of the LORD, for the glory of the LORD is great. 6 Though the LORD is on high, he looks upon the lowly, but the proud he knows from afar. 7 Though I walk in the midst of trouble, you preserve my life; you stretch out your hand against the anger of my foes, with your right hand you save me. 8 The LORD will fulfil his purpose for me; your love, O LORD, endures for ever- do not abandon the works of your hands
Jahresleitwortsymposium 2008/2009
GEBT IHR IHNEN ZU ESSEN!
Markus 6,37a
„Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen!“
I. Jahresrückblick 2008
Ich danke Gott, dass er im vergangenen Jahr unser BS aus dem Römerbrief und aus dem 1.Korintherbrief reichlich gesegnet und uns durch sein Wort geholfen hat, den Kern des Evangeliums tief aufzunehmen und dieses Evangelium in unserer Generation klar zu bezeugen. Ich danke Gott, dass ich durch sein Wort groß ermutigt werden durfte, eine klare Haltung eines Priesters des Evangeliums zu haben, indem ich mit Eifer und Fleiß Jesu Schafe weiden und das Evangelium an die Studenten am Campus klar weitergeben darf. Ich danke Gott, dass er den Wortskampf von H.Peter, H.Joachim, H.Jochen und H.Warmherz reichlich gesegnet und sie als vollmächtige Prediger seines Wortes für unseren SGD kostbar gebraucht hat. Ich danke Gott, dass er uns klare Gebetsanliegen geschenkt hat, jeder 12 Htr. zu weiden und gemeinsam mit 500 TN den SGD zu feiern und 480 ZBS wöchentlich zu führen. Ich danke Gott, dass er einige Htr. treu zu seinem Wort geführt und ihnen erlaubt hat, geistlich zu wachsen und als geistliche Leiter für die Weltmission aufgestellt zu werden. Ich danke Gott, dass er ABC-Bibelkreis durch die Hingabe von der HG von H.Joachim und H.Elke reichlich gesegnet und durch diesen Bibelkreis mächtig gewirkt und viele Htr. zu seinem Wort geführt hat.
Gott segnete auch unser Gebet für die Europa- und Weltmission, indem er unser Werk als ein geistliches HQ für die Europa- und Weltmission und als eine Quelle des Segens für die Weltmission kostbar gebraucht hat. Ich danke Gott, dass er seinem Knecht M.Dr.Peter Chang klare Orientierung und Gebetsanliegen für die Europa- und Weltmission geschenkt hat. Im April durften wir einen historischen WMB in Köln haben, indem wir kontinentweise WMB hören und unsere Vision für die Weltmission erweitern durften. Wir durften vor allem Gottes Vision aufnehmen, dass Gott in Deutschland 360 geistliche Leiter und ferner 10.000 BL aufstellen und Deutschland als eine Missionare aussendende Nation kostbar gebrauchen wird. Ich danke Gott, dass Purdue-SBK in den USA reichlich gesegnet, mehr als 3.300 TN zu dieser Konferenz geführt und sein mächtiges Wirken in der ganzen Welt offenbart hat. Ich danke Gott, dass er seinem Knecht M.Dr.John Jun klare Orientierung und Gebetsanliegen für die Weltmission geschenkt hat, bis zum Jahr 2010 unser Werk weltweit zu verdoppeln und bis 2041 100.000 Missionare in die ganze Welt besonders nach China, Nordkorea und moslemische Länder auszusenden. Gott möge uns helfen, mit diesen Gebetsanliegen den treuen Glaubenskampf zu führen und Gott zu verherrlichen. Ich danke Gott, dass er auch verschiedene regionale Konferenzen im Nah und Fern gesegnet und uns geholfen hat, Gottes Werk mit dem VABS zu unterstützen und der Weltmission zu dienen.
Ich danke Gott, dass er mir seine Gnade geschenkt hat, am Anfang des Jahres durch den Glauben meine gutbezahlte Arbeitstelle in Frankfurt aufzugeben und in Bonn zu bleiben. Als ich an meinem fortgeschnittenen Altar und an die hohe Arbeitslosigkeit dachte, konnte ich nichts anderes denken, lieber in die Nähe der Arbeitsstelle umzuziehen und dort ein bequemes Leben zu führen. Gott forderte mich aber durch den Knecht Gottes und durch meine Frau des Glaubens M.Grace heraus, durch den Glauben meine Grenze zu überwinden und eine neue Geschichte des Glaubens zu schreiben. Gott ermutigte mich auch durch sein Wort aus Mk 8,29 und Phil 3,10.11, dass ich Jesu tiefer kennen lernen sollte, anstatt von der weltlichen Sicherheit abhängig zu leben. Als ich praktisch angefangen hatte, neue Stelle zu suchen und mich zu bewerben, musste ich aber die Realität erfahren, dass ich nach der hunderten Bewerbungen laute Absage bekommen musste: „Wir bedauern, Ihnen mitteilen zu müssen, dass wir keine passende Einsatzmöglichkeit für Sie haben. Bitte sehen Sie unsere Entscheidung nicht als Bewertung Ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten an. Für Ihre berufliche Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute und viel Erfolg.“ Als aber alle Mitarbeiterinnen jeden Frühmorgen beharrlich beteten, wirkte Gott sehr mächtig und es ging danach ganz schnell, dass ich ganz in der Nähe eine passende Arbeitsstelle bekommen konnte. Dadurch durfte ich erfahren, dass die Situation sich ganz schnell ändert, wenn Gott wirkt. Am Anfang scheint alles sehr negativ zu sein. Wenn wir aber durch den Glauben weiterziehen, gibt Gott uns den Glaubenssieg.
Ich danke Gott, dass er mir auch in meinem Schafe weidenden Leben helfen möchte, durch den Glauben meine Grenze zu überwinden und 12 Htr. zu weiden und sie als Jünger Jesu aufzustellen. Am Anfang des Jahres sandte Gott Htr. Jinzhi nach China zurück, nachdem er sein Magisterstudium in Jura fertig gemacht hat. Er kam seit 2002 treu zum SGD und konnte Liebesbeziehung zu Jesus entwickeln. Er war sogar bereit als Missionar nach China zurückzukehren. Ich danke Gott, dass er auch in China treu im Glauben bleibt und trotz der anstrengenden Arbeit Gottes Wort betrachtet und im Glauben wächst. Gott möge ihn als ein Hirte und BL für die jungen Menschen in China kostbar gebrauchen. Seitdem konnte ich lange Zeit keine Htr. zum Wort Gottes führen. Ich tue Buße, dass ich wegen meiner Sünde des Unglaubens und der geistlichen Faulheit Gott traurig machte. Ich beschäftigte mich sehr viel mit meinen eigenen Angelegenheiten und vernachlässigte, dem ELW zu dienen und Glaubens- und Gebetskampf für das Heil der Htr. zu führen. Ich danke Gott, dass er auch unserer HG geholfen hat, eine harmonische HG für das Werk Gottes zu bilden und neu anzufangen, zusammenzuarbeiten. Ich danke Gott, dass er H.Martin Kronen mit seinem Wort geholfen hat, Schritt für Schritt seine Grenze zu überwinden und zu einem guten Hirten und BL und zu einem verantwortlichen Mitarbeiter für das Werk Gottes heranzuwachsen. Ich danke Gott, dass er Johanna und Maria zu den hervorragenden Glaubensmütter erzogen hat und weiter erzieht, damit sie als gute Mitarbeiterinnen für die Heilsgeschichte Gottes gebraucht werden dürfen. Ich danke Gott, dass er mich jeden Freitag als Erfrischung für unseren JSA gebraucht hat, indem er mich als Witzmeister und Singalongleiter gebrauchte. Alle Teilnehmer waren begeistert und einige kamen sogar zum JSA, nicht um Stn zu hören, sondern um meinen Witz zu hören.
II. Jahresausblick 2009
Leitvers : Markus 6,37a
„Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen!“
Ich danke Gott, dass er mir sein Wort aus Mk 6,37a noch einmal als mein Jahresleitwort geschenkt hat. Ich tue Buße, dass ich im vergangenen Jahr diesem Wort nicht gut gehorcht habe. In diesem neuen Jahr möchte ich von ganzem Herzen diesem Wort gehorchen und Jesu Hirtenherz und sein Verantwortungsbewusstsein für die Schafherde lernen und meine 5B2F für die Weltmission zu Jesus bringen. Ich danke Gott, dass er in diesem Jahr die ESBK in Eringerfeld segnen und diese Konferenz als einen Meilenstein für die Europa- und Weltmission kostbar gebrauchen möchte. Ich danke Gott, dass er uns hilft, weiter von ganzem Herzen den Gebetsaltar aufzubauen und praktische Umgebung dafür vorzubereiten. Gott möge uns helfen, eine schlagkräftige geistliche Einheit zu bilden und mit einem Herzen für die Weltmission gut zusammenzuarbeiten, sodass Gott unser Werk weiter als eine Quelle des Segens und als ein HQ für die Deutschland-, Europa- und Weltmission gebraucht.
Gebetsanliegen:
1. Ich bete, dass ich das brennende Hirtenherz und Verantwortungsbewusstsein Jesu für die lernen und meine 5B2F für die Weltmission zu Jesus bringen darf.
2. Ich bete, dass ich den Worts- und Gebetskampf treu führen darf, indem ich Täglichesbrot treu betrachten und frühmorgendliches Gebet treu halten darf.
3. Ich bete, dass ich 12 Htr. zum ZBS gewinnen und sie als Jünger Jesu aufstellen darf.
4. Ich bete, dass ich für das Werk Gottes gut zusammenarbeiten darf
Ein Wort: Gebt ihr ihnen zu essen!
ERNEUERE DIE ERSTE LIEBE
ERNEUERE DIE ERSTE LIEBE
Offenbarung 2,1-17
Leitvers 2,4.5a
„Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt. So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke!“
I. Der Brief Christi an die Gemeinde in Ephesus (1-7)
Vers 2a sagt: „Ich kennen deine Werke und deine Mühsal…“. Jesus erkannte ihre Glaubenstaten an. In der Gemeinde von Ephesus gab es viele Taten des Galbuens durch die erste Generation von Christen. Paulus sagte, dass er dort mit wilden Tieren zu kämpfen hatte. Trotz dieser Bedrängnisse waren sie standhaft und Gott gebrauchte sie, die ganze Provinz Asien zu pionieren. Jesus lobte sie auch für ihre Geduld. Apostel Johannes war ihr Hirte gewesen. Aber er wurde gefangen genommen und auf die Insel Patmos verbannt. In dieser Leidenszeit empfing er eine Vision von Gott und schrieb das Buch der Offenbarung, das uns die herrliche Hoffnung auf den Sieg Jesu und das Reich Gottes gibt. Der Grund, warum wir viele Verfolgungen und Schwierigkeiten erdulden können, ist die wahre Hoffnung, an der Herrlichkeit des zweiten Kommens Jesu teilzuhaben. Die Atmosphäre in unserer postmodernen Welt ist ähnlich wie de von Sodom und Gomorra. Das Geheimnis, diese Atmosphäre zu überwinden und ein treues Galubensleben zu führen besteht darin, an der Hoffnung auf Jesus zweites Kommen festzuhalten.
Sehen wir uns Vers 4 an: „Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt.“
Erstens: Sie verließen die erste Liebe zu Gott. Man sagt, dass die erste Liebe treu und aufrichtig ist. Die Liebe der christlichen Gemeinschaft in Ephesus war wahrscheinlich noch größer als die unserer Hirten und Missionare in UBF. Sie erfuhren die groß Liebe Christi durch das tiefgehende Bibelostudium mit Apostel Paulus und wurden Männer und Frauen Gottes. Sie hatten diese große Liebe Gottes in ihren Herzen. 1.Johannes 3,16 sagt: „Daran haben wir die Liebe erkannt, dass er sein Leben für uns gelassen hat, und wir sollen auch das Leben für die Brüder lassen.“ Wegen ihrer inbrünstigen Liebe für Jesus kümmerten sie sich um die Schafherde Gottes. Wegen ihrer inbrünstigen Liebe für Jesus konnten sie beharren und viele unerträgliche Bedrängnisse ertragen. Aber im Laufe der Zeit wurde ihr Glaubensleben gewohnheitsmäßig, gesetzlich und gleichgültig gegenüber den anderen und sie verließen ihre erste Liebe zu Jesusd.
Zweitens, die erste Liebe Jesu zu verlassen bedeutet, Gottes Gebote zu verlassen. Gott zu lieben ist das erste und höchste Gebot. Seinen Nächsten mehr als sich selbt zu lieben ist das zweite Gebot, welches Jesus gab. Jesus lehrte uns, dass das erste Gebot eine Liebesbeziehung mit Gott erfordert und das zweite nach einer Liebesbeziehung mit unseren Nächsten ruft: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Jesus lehrte uns, andere echt und innig und so wie uns selbst zu lieben. Jesus weiß schon, dass wir uns selbst am meisten lieben. Von uns selbst aus können wir unseren Nächsten nicht lieben. Nur diejenigen, die Gottes Liebe zu sich aufgenommen und ihren wahren Wert in Gott gefunden haben, sind in der Lage, andere zu lieben.
Warum sollen wir Gott von ganzem Herzen und von ganzer Seele lieben? Gott ist unser Schöpfer, der uns das Leben gegeben hat und der usner ewiger Vater ist. Er ist auch unser Erretter, der seinen einzigen geliebten Sohn in die Welt sandte, um durch seinen Tod am Kreuz all unsere Sünde zu vergeben und uns vor der ewigen Verdammnis zu erretten. Gott zu lieben und seine Mission zu erfüllen, gibt uns den wahren Sinn des Lebens und macht unser Leben glücklich und fruchtbar wie im Paradies.
Welche Lebensorientierung gab Jesus den Christen in Ephesus? Lesen wir Vers 5: „So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte – wenn du nicht Buße tust.“ Die Epheser sollten sich an ihre erste Liebe erinnern. Dann sagt Jesus: „Tue Buße und tue die ersten Werke!“ Damit meint er, dass sie ihre erste Liebe wiederherstellen sollten. Am Anfang hatte die Gemeinde in Ephesus eine brennende Liebe zu Gott gehabt. Jedoch erkaltete die Liebe unter den Brüdern. Es kam oft zu Streit und zu Spaltungen. Infolgedessen bleiben nur Formalität und Tradition in der Gemeinde übrig. Obwohl wir die erste Liebe zu Gott erfahren haben, kann diese Liebe erkalten, wenn wir sie nicht jeden Tag durch das Wort Gottes erneuern.
Vers 5b sagt: „Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte – wenn du nicht Buße tust.“ Die Gemeinde ist für Jesus wie ein kostbarer goldener Leuchter, durch den Gottes Liebe in die dunkle Welt scheint. Wenn aber eine Gemeinde die erste Liebe verlässt, wird sie nutzlos für Gott und wird ihre Position verlieren.
Welches Verheißung gab Jesus den Ephesern? Sehen wir uns Vers 7 an. „Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist.“ Jesus versprach, den Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist, denjenigen zu geben, die überwinden und ihre erste Liebe bewahren.
II. Brief an die Gemeinden in Smyrna und Pergamon (8-17)
Sehen wir uns Vers 10c an: „Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.“ Was bedeutet es, getreu bis an den Tod zu sein?
Erstens: Es bedeutet, auch in kleinen Dingen treu zu sein. Im Gleichnis von den anvertrauten Zentnern lobte der Herr die zwei Knechte, die ihre Zentner verdoppelt hatten: „Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bis über weinigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen.“ Wenn der Knecht, der nur einen Zentner bekommen hatte, gearbeitet und einen weiteren Zentner gebracht hätte, würde er denselben Lohn vom Herrn empfangen. Um gute und treue Knechte zu sein, sollen wir auch in wenigem treu sein.
Zweitens: Es bedeutet, bis zum Ende treu zu sein. Nur eine Zeitlang treu zu sein, hat keine Bedeutung. Sogar Judas Iskariot war die ersten zwei Jahre treu. Aber im dritten Jahr wurde er untreu und betrog Jesus.
Drittens: Es bedeutet, auch in schwieriger Zeit treu zu sein. Manche von uns haben schon viele Jahre dem Herrn gedient. Aber wir dürfen damit nicht selbstzufrieden sein, sondern müssen den Lauf bis zum Ende laufen.
Ich danke Gott, dass er mich durch sein Wort ermahnt hat, über meine geistliche Sünde Buße zu tun und die erste Liebe zu Jesus zu erneuern. In der Tat erkenne ich, dass meine Liebe zu Jesus im Lauf der Zeit sehr erkaltet ist, und dass ich zurzeit sehr viel berechne, anstatt mit der einfachen und reinen Liebe zu Jesus handle. Wenn ich an die einseitige Gnade Jesu denke, muss ich bekennen, dass ich ein hilfloser Sünder bin, und dass ich seine Liebe zu mir wirklich langmütig und unveränderlich ist. Eigentlich war ich ein Sklave der Sünde, dass ich nach meiner Begierde und nach meinem eigenen Willen lebte. Ich litt sehr viel unter Selbstverdammnis. Mit meiner eigenen Kraft konnte ich nicht von dieser Verdammnis der Sünde befreit werden. Ich hasste mich selbst und die Welt. Unter der Sündenmacht zerstörte ich mein Leben und das Leben der anderen gewollt oder ungewollt. Gott hat sich aber über mich groß erbarmt und mich zum BS geführt. Durch das BS durfte ich erkennen, dass er der souveräne Herrscher der Welt ist, und dass ich allein durch seine Gnade von der Herrschaft der Sünde befreit werden darf. Er gab mir sein Wort aus Joh 8,31.32, durch das ich meine geistliche Lage tief erkennen und über meine Sünde Buße tun durfte. Aus der großen Freude begann ich ein Leben mit der Mission Gottes. Ich durfte von ganzem Herzen meine Kommilitonen und Studenten am Campus zum Wort Gottes einladen. Durch das BS mit den Htr. und durch die Dienerschaft für ihr Heil konnte ich auch große Freude erfahren. Gottes Wort schmeckte wie Honig, dass ich es niemals ablassen wollte. Ich hörte Woche für Woche begeistert und weinend Sonntagsbotschaft zu und schrieb mit der großen Freude Stellungnahme. Ich fühlte mich oft, dass ich im Himmel wäre. Aber mit der Zeit wurde meine Liebe zu Jesus erkaltet. In dieser Zeit schlafe ich sogar oft beim SGD ein, dass ich mich nicht mehr erinnern konnte, was ich gehört habe. Htr. einzuladen wurde mir ein Pflicht und sogar eine Last, dass ich am liebsten ohne dieses Kreuz leben wollte. Gottes Wort zu studieren und Stellungnahme zu schreiben wurde auch eine Pflicht, dass ich keine Freude daran hatte. In vieler Hinsicht war ich wie Sonntagschristen, die ganze Woche lang für sich selbst leben und nur am Sonntag aus dem Pflichtgefühl zum SGD kommen. Warum ist mein Glaubensleben so geworden? Weil ich mein Glaubensleben mit meiner eigenen Kraft führte, anstatt mich an die Gnade Jesu zu erinnern und für seine absolute Liebe zu danken. In der Tat ist mein Selbstvertrauen das größte Hindernis meines Glaubenslebens. Obwohl ich durch seine einseitige Gnade bin, was ich bin, versuchte ich, nach meiner eigenen Vorstellung zu leben und eigene Ehre und Bequemlichkeit zu suchen. Darum war ich immer wieder an meiner Grenze gestoßen und keine wahre Freude erfahren. Hier darf ich über meine Selbstliebe und über meine Gnadenvergessenheit Buße tun und Jesu Königsherrschaft über mein Leben erneut aufnehmen. Mein Leben gehört nicht zu mir, sondern zu Jesus. Er ist allein mein König und der Eigentümer meines Lebens. Gott möge mir helfen, meine erste Liebe zu Jesus in meinem Herzen zu erneuern und mein Leben einzig und allein gemäß seiner großen Gnade zu führen, indem ich mit der großen Freude der anvertrauten Mission dienen und Htr. am Campus mit dem Wort Gottes von ganzem Herzen weiden darf. Gott möge uns in diesem Jahreswechsel helfen, unsere Liebesbeziehung zu Jesus zu erneuern und im neuen Jahr viele großartige Geschichte des Glaubens zu schreiben.
Ein Wort: Erneuere die erste Liebe zu Jesus in deinem Herzen
An den Wassern zu Babel
An den Wassern zu Babel
Psalm 137,1-9
Leitvers 137,5
An den Wassern zu Babel saßen wir und weinten, wenn wir an Zion gedachten. 2 Unsere Harfen hängten wir an die Weiden dort im Lande. 3 Denn die uns gefangen hielten, hießen uns dort singen und in unserm Heulen fröhlich sein: »Singet uns ein Lied von Zion!« 4 Wie könnten wir des HERRN Lied singen in fremdem Lande? 5 Vergesse ich dich, Jerusalem, so verdorre meine Rechte. 6 Meine Zunge soll an meinem Gaumen kleben, wenn ich deiner nicht gedenke, wenn ich nicht lasse Jerusalem meine höchste Freude sein. 7 HERR, vergiss den Söhnen Edom nicht, / was sie sagten am Tage Jerusalems: »Reißt nieder, reißt nieder bis auf den Grund!« 8 Tochter Babel, du Verwüsterin, wohl dem, der dir vergilt, was du uns angetan hast! 9 Wohl dem, der deine jungen Kinder nimmt und sie am Felsen zerschmettert!
By the rivers of Babylon we sat and wept when we remembered Zion. 2 There on the poplars we hung our harps, 3 for there our captors asked us for songs, our tormentors demanded songs of joy; they said, Sing us one of the songs of Zion! 4 How can we sing the songs of the LORD while in a foreign land? 5 If I forget you, O Jerusalem, may my right hand forget its skill. 6 May my tongue cling to the roof of my mouth if I do not remember you, if I do not consider Jerusalem my highest joy. 7 Remember, O LORD, what the Edomites did on the day Jerusalem fell. Tear it down, they cried, tear it down to its foundations! 8 O Daughter of Babylon, doomed to destruction, happy is he who repays you for what you have done to us- 9 he who seizes your infants and dashes them against the rocks
Dieser Psalm spricht von der babylonischen Gefangenschaft, wohl von der Endzeit des Exils, als der persische König schon dabei war, den Babyloniern die Vorherr-schaft zu entreißen. Die Wasser von Babel waren wohl der Euphrat sowie seine Kanäle und Wasserstraßen. Dort saßen die Israeliten und weinten über die Zerstörung Jerusalems. Ihr Kummer war so groß, dass sogar ihre Sänger schwiegen. Sie konnten ihre Lieder, die von ihrer Sehnsucht nach ihrer Heimat handelten, nicht mehr singen, weil ihre Bedrücker sie dafür verhöhnten. Der Psalmist gelobte, Jerusalem nie zu vergessen. Eher würde seine rechte Hand verdorren oder seine Zunge an seinem Gaumen kleben (d.h. er würde stumm werden), wenn er Jerusalem nicht die Treue halten würde. An Jerusalem zu denken, war im Exil eine höchste Freude. Wir dürfen auch die geistliche Verwüstung unseres Landes beklagen und für seine Wiederherstellung beten. Die Edomiter hatten die Feinde Jerusalems in ihrem Tun bestärkt. Der Psalmist verwünschte sie und auch die Babylonier. Die Perser, die Babel zerstörten, dagegen pries er.
Ich danke Gott, dass er mich durch den heutigen Text lehrt, Herz für unser Land zu haben und zu beten, dass Gott Deutschland wiederherstellt und von einer Hochburg des Humanismus zu einer priesterlichen Nation verändert. Ich danke Gott, dass er mir erlaubt, Hirtenherz für die jungen Menschen am Campus und Verantwortungsbewusstsein für unser Land zu haben, indem ich den jungen Menschen am Campus mit dem Wort Gottes von ganzem Herzen dienen und sie als geistliche Leiter für diese Generation aufstellen darf.
Gebet: Herr, unser Land liegt geistlich verwüstet da. Bitte stelle es geistlich wieder her.
Ein Wort: Gedenke im Gebet deines Landes!
Gottes Souveränität über die Geschichte
Gottes Souveränität über die Geschichte
Daniel 2,1-49
Leitvers 2,44
Im zweiten Jahr seiner Herrschaft hatte Nebukadnezar einen Traum, über den er so erschrak, dass er aufwachte. 2 Und der König ließ alle Zeichendeuter und Weisen und Zauberer und Wahrsager zusammenrufen, dass sie ihm seinen Traum sagen sollten. Und sie kamen und traten vor den König. 3 Und der König sprach zu ihnen: Ich hab einen Traum gehabt; der hat mich erschreckt, und ich wollte gerne wissen, was es mit dem Traum gewesen ist. 4 Da sprachen die Wahrsager zum König auf Aramäisch: Der König lebe ewig! Sage deinen Knechten den Traum, so wollen wir ihn deuten. 5 Der König antwortete und sprach zu den Wahrsagern: Mein Wort ist deutlich genug. Werdet ihr mir nun den Traum nicht kundtun und deuten, so sollt ihr in Stücke gehauen und eure Häuser sollen zu Schutthaufen gemacht werden. 6 Werdet ihr mir aber den Traum kundtun und deuten, so sollt ihr Geschenke, Gaben und große Ehre von mir empfangen. Darum sagt mir den Traum und seine Deutung. 7 Sie antworteten noch einmal und sprachen: Der König sage seinen Knechten den Traum, so wollen wir ihn deuten. 8 Der König antwortete und sprach: Wahrlich, ich merke, dass ihr Zeit gewinnen wollt, weil ihr seht, dass mein Wort deutlich genug ist. 9 Aber werdet ihr mir den Traum nicht sagen, so ergeht ein Urteil über euch alle, weil ihr euch vorgenommen habt, Lug und Trug vor mir zu reden, bis die Zeiten sich ändern. Darum sagt mir den Traum; so kann ich merken, dass ihr auch die Deutung trefft. 10 Da antworteten die Wahrsager vor dem König und sprachen zu ihm: Es ist kein Mensch auf Erden, der sagen könnte, was der König fordert. Ebenso gibt es auch keinen König, wie groß oder mächtig er sei, der solches von irgendeinem Zeichendeuter, Weisen oder Wahrsager fordern würde. 11 Denn was der König fordert, ist zu hoch, und es gibt auch sonst niemand, der es vor dem König sagen könnte, ausgenommen die Götter, die nicht bei den Menschen wohnen. 12 Da wurde der König sehr zornig und befahl, alle Weisen von Babel umzubringen. 13 Und das Urteil ging aus, dass man die Weisen töten sollte. Auch Daniel und seine Gefährten suchte man, um sie zu töten. 14 Da wandte sich Daniel klug und verständig an Arjoch, den Obersten der Leibwache des Königs, der auszog, um die Weisen von Babel zu töten. 15 Und er fing an und sprach zu Arjoch, dem der König Vollmacht gegeben hatte: Warum ist ein so strenges Urteil vom König ergangen? Und Arjoch teilte es Daniel mit. 16 Da ging Daniel hinein und bat den König, ihm eine Frist zu geben, damit er die Deutung dem König sagen könne. 17 Und Daniel ging heim und teilte es seinen Gefährten Hananja, Mischaël und Asarja mit, 18 damit sie den Gott des Himmels um Gnade bäten wegen dieses Geheimnisses und Daniel und seine Gefährten nicht samt den andern Weisen von Babel umkämen. 19 Da wurde Daniel dies Geheimnis durch ein Gesicht in der Nacht offenbart. Und Daniel lobte den Gott des Himmels, 20 fing an und sprach: Gelobet sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit, denn ihm gehören Weisheit und Stärke! 21 Er ändert Zeit und Stunde; er setzt Könige ab und setzt Könige ein; er gibt den Weisen ihre Weisheit und den Verständigen ihren Verstand, 22 er offenbart, was tief und verborgen ist; er weiß, was in der Finsternis liegt, denn bei ihm ist lauter Licht. 23 Ich danke dir und lobe dich, Gott meiner Väter, dass du mir Weisheit und Stärke verliehen und jetzt offenbart hast, was wir von dir erbeten haben; denn du hast uns des Königs Sache offenbart. 24 Da ging Daniel hinein zu Arjoch, der vom König Befehl hatte, die Weisen von Babel umzubringen, und sprach zu ihm: Du sollst die Weisen von Babel nicht umbringen, sondern führe mich hinein zum König, ich will dem König die Deutung sagen. 25 Arjoch brachte Daniel eilends hinein vor den König und sprach zu ihm: Ich habe einen Mann gefunden unter den Gefangenen aus Juda, der dem König die Deutung sagen kann. 26 Der König antwortete und sprach zu Daniel, den sie Beltschazar nannten: Bist du es, der mir den Traum, den ich gesehen habe, und seine Deutung kundtun kann? 27 Daniel fing an vor dem König und sprach: Das Geheimnis, nach dem der König fragt, vermögen die Weisen, Gelehrten, Zeichendeuter und Wahrsager dem König nicht zu sagen. 28 Aber es ist ein Gott im Himmel, der kann Geheimnisse offenbaren. Der hat dem König Nebukadnezar kundgetan, was in künftigen Zeiten geschehen soll. Mit deinem Traum und deinen Gesichten, als du schliefst, verhielt es sich so: 29 Du, König, dachtest auf deinem Bett, was dereinst geschehen würde; und der, der Geheimnisse offenbart, hat dir kundgetan, was geschehen wird. 30 Mir aber ist dies Geheimnis offenbart worden, nicht als wäre meine Weisheit größer als die Weisheit aller, die da leben, sondern damit dem König die Deutung kundwürde und du deines Herzens Gedanken erführest. 31 Du, König, hattest einen Traum, und siehe, ein großes und hohes und hell glänzendes Bild stand vor dir, das war schrecklich anzusehen. 32 Das Haupt dieses Bildes war von feinem Gold, seine Brust und seine Arme waren von Silber, sein Bauch und seine Lenden waren von Kupfer, 33 seine Schenkel waren von Eisen, seine Füße waren teils von Eisen und teils von Ton. 34 Das sahst du, bis ein Stein herunterkam, ohne Zutun von Menschenhänden; der traf das Bild an seinen Füßen, die von Eisen und Ton waren, und zermalmte sie. 35 Da wurden miteinander zermalmt Eisen, Ton, Kupfer, Silber und Gold und wurden wie Spreu auf der Sommertenne, und der Wind verwehte sie, dass man sie nirgends mehr finden konnte. Der Stein aber, der das Bild zerschlug, wurde zu einem großen Berg, sodass er die ganze Welt füllte. 36 Das ist der Traum. Nun wollen wir die Deutung vor dem König sagen. 37 Du, König, bist ein König aller Könige, dem der Gott des Himmels Königreich, Macht, Stärke und Ehre gegeben hat 38 und dem er alle Länder, in denen Leute wohnen, dazu die Tiere auf dem Felde und die Vögel unter dem Himmel in die Hände gegeben und dem er über alles Gewalt verliehen hat. Du bist das goldene Haupt. 39 Nach dir wird ein anderes Königreich aufkommen, geringer als deines, danach das dritte Königreich, das aus Kupfer ist und über alle Länder herrschen wird. 40 Und das vierte wird hart sein wie Eisen; denn wie Eisen alles zermalmt und zerschlägt, ja, wie Eisen alles zerbricht, so wird es auch alles zermalmen und zerbrechen. 41 Dass du aber die Füße und Zehen teils von Ton und teils von Eisen gesehen hast, bedeutet: Das wird ein zerteiltes Königreich sein; doch wird etwas von des Eisens Härte darin bleiben, wie du ja gesehen hast Eisen mit Ton vermengt. 42 Und dass die Zehen an seinen Füßen teils von Eisen und teils von Ton sind, bedeutet: Zum Teil wird’s ein starkes und zum Teil ein schwaches Reich sein. 43 Und dass du gesehen hast Eisen mit Ton vermengt, bedeutet: Sie werden sich zwar durch Heiraten miteinander vermischen, aber sie werden doch nicht aneinander festhalten, so wie sich Eisen mit Ton nicht mengen lässt. 44 Aber zur Zeit dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Reich aufrichten, das nimmermehr zerstört wird; und sein Reich wird auf kein anderes Volk kommen. Es wird alle diese Königreiche zermalmen und zerstören; aber es selbst wird ewig bleiben, 45 wie du ja gesehen hast, dass ein Stein ohne Zutun von Menschenhänden vom Berg herunterkam, der Eisen, Kupfer, Ton, Silber und Gold zermalmte. So hat der große Gott dem König kundgetan, was dereinst geschehen wird. Der Traum ist zuverlässig und die Deutung ist richtig. 46 Da fiel der König Nebukadnezar auf sein Angesicht und warf sich nieder vor Daniel und befahl, man sollte ihm Speisopfer und Räucheropfer darbringen. 47 Und der König antwortete Daniel und sprach: Es ist kein Zweifel, euer Gott ist ein Gott über alle Götter und ein Herr über alle Könige, der Geheimnisse offenbaren kann, wie du dies Geheimnis hast offenbaren können. 48 Und der König erhöhte Daniel und gab ihm große und viele Geschenke und machte ihn zum Fürsten über das ganze Land Babel und setzte ihn zum Obersten über alle Weisen in Babel. 49 Und Daniel bat den König, über die einzelnen Bezirke im Lande Babel Schadrach, Meschach und Abed-Nego zu setzen. Daniel aber blieb am Hof des Königs.
In the second year of his reign, Nebuchadnezzar had dreams; his mind was troubled and he could not sleep. 2 So the king summoned the magicians, enchanters, sorcerers and astrologers to tell him what he had dreamed. When they came in and stood before the king, 3 he said to them, I have had a dream that troubles me and I want to know what it means. 4 Then the astrologers answered the king in Aramaic, O king, live for ever! Tell your servants the dream, and we will interpret it. 5 The king replied to the astrologers, This is what I have firmly decided: If you do not tell me what my dream was and interpret it, I will have you cut into pieces and your houses turned into piles of rubble. 6 But if you tell me the dream and explain it, you will receive from me gifts and rewards and great honour. So tell me the dream and interpret it for me. 7 Once more they replied, Let the king tell his servants the dream, and we will interpret it. 8 Then the king answered, I am certain that you are trying to gain time, because you realise that this is what I have firmly decided: 9 If you do not tell me the dream, there is just one penalty for you. You have conspired to tell me misleading and wicked things, hoping the situation will change. So then, tell me the dream, and I will know that you can interpret it for me. 10 The astrologers answered the king, There is not a man on earth who can do what the king asks! No king, however great and mighty, has ever asked such a thing of any magician or enchanter or astrologer. 11 What the king asks is too difficult. No-one can reveal it to the king except the gods, and they do not live among men. 12 This made the king so angry and furious that he ordered the execution of all the wise men of Babylon. 13 So the decree was issued to put the wise men to death, and men were sent to look for Daniel and his friends to put them to death. 14 When Arioch, the commander of the king’s guard, had gone out to put to death the wise men of Babylon, Daniel spoke to him with wisdom and tact. 15 He asked the king’s officer, Why did the king issue such a harsh decree? Arioch then explained the matter to Daniel. 16 At this, Daniel went in to the king and asked for time, so that he might interpret the dream for him. 17 Then Daniel returned to his house and explained the matter to his friends Hananiah, Mishael and Azariah. 18 He urged them to plead for mercy from the God of heaven concerning this mystery, so that he and his friends might not be executed with the rest of the wise men of Babylon. 19 During the night the mystery was revealed to Daniel in a vision. Then Daniel praised the God of heaven 20 and said:Praise be to the name of God for ever and ever; wisdom and power are his. 21 He changes times and seasons; he sets up kings and deposes them. He gives wisdom to the wise and knowledge to the discerning. 22 He reveals deep and hidden things; he knows what lies in darkness, and light dwells with him. 23 I thank and praise you, O God of my fathers: You have given me wisdom and power, you have made known to me what we asked of you, you have made known to us the dream of the king. 24 Then Daniel went to Arioch, whom the king had appointed to execute the wise men of Babylon, and said to him, Do not execute the wise men of Babylon. Take me to the king, and I will interpret his dream for him. 25 Arioch took Daniel to the king at once and said, I have found a man among the exiles from Judah who can tell the king what his dream means. 26 The king asked Daniel (also called Belteshazzar), Are you able to tell me what I saw in my dream and interpret it? 27 Daniel replied, No wise man, enchanter, magician or diviner can explain to the king the mystery he has asked about, 28 but there is a God in heaven who reveals mysteries. He has shown King Nebuchadnezzar what will happen in days to come. Your dream and the visions that passed through your mind as you lay on your bed are these: 29 As you were lying there, O king, your mind turned to things to come, and the revealer of mysteries showed you what is going to happen. 30 As for me, this mystery has been revealed to me, not because I have greater wisdom than other living men, but so that you, O king, may know the interpretation and that you may understand what went through your mind. 31 You looked, O king, and there before you stood a large statue- an enormous, dazzling statue, awesome in appearance. 32 The head of the statue was made of pure gold, its chest and arms of silver, its belly and thighs of bronze, 33 its legs of iron, its feet partly of iron and partly of baked clay. 34 While you were watching, a rock was cut out, but not by human hands. It struck the statue on its feet of iron and clay and smashed them. 35 Then the iron, the clay, the bronze, the silver and the gold were broken to pieces at the same time and became like chaff on a threshing-floor in the summer. The wind swept them away without leaving a trace. But the rock that struck the statue became a huge mountain and filled the whole earth. 36 This was the dream, and now we will interpret it to the king. 37 You, O king, are the king of kings. The God of heaven has given you dominion and power and might and glory; 38 in your hands he has placed mankind and the beasts of the field and the birds of the air. Wherever they live, he has made you ruler over them all. You are that head of gold. 39 After you, another kingdom will rise, inferior to yours. Next, a third kingdom, one of bronze, will rule over the whole earth. 40 Finally, there will be a fourth kingdom, strong as iron- for iron breaks and smashes everything- and as iron breaks things to pieces, so it will crush and break all the others. 41 Just as you saw that the feet and toes were partly of baked clay and partly of iron, so this will be a divided kingdom; yet it will have some of the strength of iron in it, even as you saw iron mixed with clay. 42 As the toes were partly iron and partly clay, so this kingdom will be partly strong and partly brittle. 43 And just as you saw the iron mixed with baked clay, so the people will be a mixture and will not remain united, any more than iron mixes with clay. 44 In the time of those kings, the God of heaven will set up a kingdom that will never be destroyed, nor will it be left to another people. It will crush all those kingdoms and bring them to an end, but it will itself endure for ever. 45 This is the meaning of the vision of the rock cut out of a mountain, but not by human hands- a rock that broke the iron, the bronze, the clay, the silver and the gold to pieces. The great God has shown the king what will take place in the future. The dream is true and the interpretation is trustworthy. 46 Then King Nebuchadnezzar fell prostrate before Daniel and paid him honour and ordered that an offering and incense be presented to him. 47 The king said to Daniel, Surely your God is the God of gods and the Lord of kings and a revealer of mysteries, for you were able to reveal this mystery. 48 Then the king placed Daniel in a high position and lavished many gifts on him. He made him ruler over the entire province of Babylon and placed him in charge of all its wise men. 49 Moreover, at Daniel’s request the king appointed Shadrach, Meshach and Abednego administrators over the province of Babylon, while Daniel himself remained at the royal court.
Gott offenbarte sich Nebukadnezar in einem Traum als der souveräne Herr über die Geschichte. Nebukadnezar wusste, dass sein Traum eine große Bedeutung hat. Um eine falsche oder scheinbare Auslegung zu vermeiden erzählte er seinen Traum nicht und verlangte direkt die Deutung. Daniel aber glaubte, dass Gott Herr alles weiß. Als Daniel betete, zeigte Gott ihm den Traum und seine genaue Bedeutung. Er half dem König, geistliche Einsicht in Gottes Plan zu bekommen. Die Körperteile der Statue aus immer wertloserem Material symbolisierten die aufeinander folgenden Großmächte. Der Kopf aus Gold war Nebukadnezar selbst. Am Ende würde wie aus dem Nichts ein Stein auftauchen, die ganze Statue zermalmen und die ganze Erde erfüllen. Der Traum des Königs erfüllte sich in der Geschichte. Auf Babel folgten Persien, Griechenland und Rom, das später in Byzanz und Westrom geteilt wurde. Der Stein steht für den Messias, der alle irdische Macht aufheben und sein ewiges Reich aufrichten würde. Sein Tod am Kreuz und das Werk der Weltmission sind der Anfang, die Vollendung kommt noch. Wie Nebukadnezar müssen wir Gottes Souveränität über die Geschichte anerkennen. Wir sollen durch das Gebet Hirte über diejenigen sein, die Gottes Offenbarung in ihrem Leben nicht verstehen.
Ich danke Gott, dass er mich durch den heutigen Text gelehrt hat, dass Gott der souveräne Herrscher der Geschichte ist. Scheinbar hatte der König Nebukadnezar unheimlich große Macht. Nach ihm kamen auch viele Mächte, die über die Welt regierten, z. B. Alexander der Große oder römische Kaiser. Doch in der Tat waren sie nicht der wahre Herrscher. Gott regiert die Welt und er stellt die Könige auf und lässt sie zugrunde gehen. Daniel war bloß ein Gefangener. Doch er konnte die Zeit erkennen und nach dem Plan Gottes handeln, weil er allein an Gott glaubte und auf seine souveräne Herrschaft vertraute. Ich danke Gott, dass er mir auch hilft, mich nicht von der Weltmacht beeindrucken zu lassen, sondern mit der klaren Identität als ein Knecht Gottes und mit der geistlichen Einsicht dem Werk Gottes zu dienen und als ein einflussreicher Hirte und Bibellehrer für diese Generation gebraucht zu werden. Gott möge mir helfen, wie Daniel das Gebetsleben treu zu führen und mit der geistlichen Einsicht dieser Zeit zu dienen und in der Heilsgeschichte Gottes kostbar gebraucht zu werden.
Gebet: Herr, du bist der souveräne Herr der Geschichte. Wie du bisher die Geschichte nach deinem Wort gelenkt hast, wirst du auch den Bau deines Reiches vollenden.
Ein Wort: Gott kennt und lenkt die Geschichte



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